Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Montag, 30. März 2026

2.Könige 17,1-23Bibellese für 11.08.2021
17,1 Im 12. Regierungsjahr des Königs Ahas von Juda
wurde Hoschea, der Sohn des Ela, König von Israel.
Neun Jahre regierte er in Samaria.
2 Er tat, was der Herr verurteilt,
aber nicht in dem Maß wie seine Vorgänger.
3 Damals rückte König Salmanassar gegen ihn heran.
Hoschea war vom assyrischen König abhängig
und musste ihm Tribut zahlen.
4 Aber der König von Assyrien witterte Verrat:
Hoschea hatte nämlich Boten nach Ägypten geschickt,
um mit dem ägyptischen König So zu verhandeln.
Außerdem hatte Hoschea seinen Tribut nicht gezahlt,
den er jährlich dem König von Assyrien liefern musste.
Deshalb ließ Salmanassar Hoschea festnehmen
und ins Gefängnis werfen.
5 Dann verwüstete der König von Assyrien das Land
und zog bis nach Samaria.
Er belagerte die Stadt drei Jahre lang.
6 Im 9. Regierungsjahr des Hoschea
konnte der König von Assyrien Samaria erobern.
Er nahm die Bevölkerung Israels gefangen
und verschleppte sie nach Assyrien.
In den Städten der Meder siedelte er sie neu an
und in Halach am Habor, dem Fluss von Gosan.
7 Die Israeliten traf diese Strafe,
weil sie sich gegen den Herrn gestellt hatten.
Dabei hatte ihr Gott sie doch aus Ägypten geführt!
Er hatte sie aus der Hand des Pharao errettet,
des Königs von Ägypten.
Sie aber verehrten andere Götter.
8 Sie folgten dem schlechten Beispiel der Völker,
die der Herr vor den Israeliten vertrieben hatte.
Sie übernahmen deren Gesetze,
genauso wie es die Könige von Israel getan hatten.
9 Die Israeliten taten Dinge,
die gar nicht zum Herrn, ihrem Gott, passten:
Sie bauten sich Kultplätze in allen Städten,
vom kleinsten Wachturm bis zur ausgebauten Festung.
10 Auch Kultsteine und Kultpfähle errichteten sie überall,
auf jedem hohen Hügel und unter jedem grünen Baum.
11 Auf den Kultplätzen brachten sie Räucheropfer dar.
So machten sie es wie die Völker,
die der Herr vor ihnen vertrieben hatte.
Mit ihrem bösen Tun machten sie den Herrn zornig.
12 Obwohl der Herr es ihnen verboten hatte,
verehrten die Israeliten scheußliche Götzen.
13 Dabei hatte der Herr Israel und Juda doch gewarnt!
Durch alle Propheten und Seher ließ er ihnen sagen:
»Kehrt um von euren bösen Lebenswegen!
Haltet meine Gebote und Satzungen,
wie ihr sie im Gesetzbuch findet.
Das habe ich euren Vorfahren schon befohlen
und durch meine Knechte, die Propheten, mitgeteilt.«
14 Aber sie haben nicht gehört.
Sie waren halsstarrig wie ihre Vorfahren
und vertrauten nicht auf den Herrn, ihren Gott.
15 Sie wiesen seine Gesetze und seinen Bund zurück,
den er mit ihren Vorfahren geschlossen hatte.
Auch wiesen sie seine Vorschriften zurück,
die er ihnen zu halten geboten hatte.
Stattdessen folgten sie einem Nichts
und wurden so selbst zunichte.
Sie machten es genau wie die anderen Völker,
obwohl der Herr ihnen das verboten hatte.
16 Sie übertraten alle Gebote des Herrn, ihres Gottes.
Sogar zwei goldene Kälber machten sie sich,
stellten einen Kultpfahl auf
und beteten das ganze himmlische Heer an.
Dazu verehrten sie auch noch Baal.
17 Sie ließen ihre eigenen Kinder durchs Feuer gehen,
trieben Wahrsagerei und Zauberei.
Sie gaben sich all dem hin, was der Herr verurteilt,
und so machten sie ihn zornig.
18 Da entbrannte der Zorn des Herrn über Israel,
und er entfernte die Israeliten aus seiner Nähe.
Der Stamm Juda blieb als einziger übrig.
19 Doch auch Juda befolgte die Gebote nicht,
die der Herr, ihr Gott, ihnen gegeben hatte.
Auch sie folgten dem schlechten Beispiel Israels
und übernahmen dessen Gesetze.
20 Also verstieß der Herr alle Nachkommen Israels.
Er bestrafte sie alle und gab sie in die Gewalt von Räubern.
Schließlich vertrieb er sie ganz aus seiner Nähe.

21 Schon früher hatte er Israel vom Haus David getrennt.
Damals hatten sie Jerobeam zum König gemacht.
Doch der Sohn des Nebat brachte Israel vom Herrn ab
und verführte es zu schwerer Sünde.
22 Danach blieben die Israeliten bei diesem Verhalten.
Sie folgten dem schlechten Vorbild Jerobeams
und ließen von dessen Sünde nicht ab.
23 Nun war es endlich so weit:
Der Herr vertrieb Israel aus seiner Nähe,
wie er es durch seine Knechte angekündigt hatte,
die Propheten.
Israel musste in die Verbannung nach Assyrien gehen.
Bis heute sind sie nicht zurückgekehrt.

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