Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Montag, 30. März 2026

2.Könige 17,24-41Bibellese für 12.08.2021
17,24 Der König von Assyrien siedelte ganze Völker um.
Aus Babylonien, Kuta, Awa, Hamat und Sefarwajim
brachte er Menschen in die Städte Samarias.
Die sollten dort anstelle der Israeliten leben.
So nahmen sie das Gebiet Samaria in Besitz
und wohnten von nun an in seinen Städten.
25 Am Anfang hatten sie keine Ehrfurcht vor dem Herrn.
Darum schickte der Herr Löwen in ihre Gegend,
die viele Menschen töteten.
26 Das wurde dem König von Assyrien gemeldet:
»Die Völker im Gebiet Samaria haben ein Problem.
Du selbst hast doch diese Völker umgesiedelt,
damit sie in den Städten Samarias wohnen.
Aber sie wissen nicht,
wie sie den Gott des Landes verehren sollen.
Also schickte der Gott des Landes ihnen Löwen,
die viele von ihnen töteten –
und das nur, weil sie nicht wissen,
wie sie den Gott des Landes verehren sollen!«
27 Da befahl der König von Assyrien:
»Bringt einen von den Priestern zurück,
die von dort als Gefangene weggeführt wurden.
Er soll zu ihnen gehen und bei ihnen wohnen.
Er soll sie darin unterrichten,
wie man den Gott des Landes verehrt.«
28 So kam einer von den Priestern zurück,
die aus Samaria weggeführt worden waren.
Er ließ sich in Bet-El nieder und lehrte die Völker,
wie man den Herrn zu verehren hatte.

29 Trotzdem machte sich jedes Volk seine Götterbilder
und stellte sie auf den Kultplätzen in Tempeln auf.
Das hatten die Leute aus Samaria auch schon getan.
Und jetzt taten es die Völker in den Städten,
in die sie umgesiedelt worden waren.
Sie machten sich ihre eigenen Götterbilder:
30 die Leute aus Babylonien von der Göttin Sukkot-Benot,
die Leute aus Kuta vom Gott Nergal,
die Leute aus Hamat von der Göttin Aschima,
31 die Leute von Awa von den Göttern Nibhas und Tartak.
Und dann gab es noch die Leute aus Sefarwajim.
Die verbrannten sogar die eigenen Söhne,
um ihre Götter Adrammelech und Anammelech zu verehren.
32 Doch die Völker hatten auch Ehrfurcht vor dem Herrn.
Trotzdem setzten sie eigene Priester ein,
die für sie auf den Kultplätzen Dienst taten.
33 So machten sie beides gleichzeitig:
Sie verehrten den Herrn und ihre eigenen Götter.
Dabei verehrten sie ihre eigenen Götter so,
wie es in ihrer Heimat Brauch war.
34 Bis heute folgen sie ihren früheren Bräuchen
und haben keine angemessene Ehrfurcht vor dem Herrn.
Sie befolgen nicht, was der Herr geboten hat:
die Gesetze und Bestimmungen,
die Weisung und die Gebote,
auf die er die Nachkommen Jakobs verpflichtet hatte –
Jakob , dem er den neuen Namen Israel gab.
35 Mit den Nachkommen Jakobs
schloss der Herr nämlich einen Bund.
Er befahl ihnen: »Verehrt keine anderen Götter,
betet sie nicht an, dient ihnen nicht
und bringt ihnen keine Opfer dar!
36 Nur für den Herrn dürft ihr das tun,
Er hat euch aus dem Land Ägypten geführt
mit großer Kraft und ausgestrecktem Arm.
Ihn allein sollt ihr verehren, ihn anbeten
und ihm Opfer darbringen.
37 Er hat für euch alles Wichtige aufgeschrieben,
die Gesetze und Bestimmungen,
die Weisung und das Gebot.
Befolgt das alles und handelt jeden Tag danach!
Verehrt keine anderen Götter!
38 Vergesst auch nicht den Bund,
den ich mit euch geschlossen habe!
Verehrt keine anderen Götter!
39 Allein den Herrn, euren Gott, sollt ihr verehren!
Er wird euch aus der Gewalt aller eurer Feinde retten.«

40 Aber die Völker im Gebiet Samaria hörten nicht,
sondern folgten ihren alten Bräuchen.
41 Sie hatten zwar Ehrfurcht vor dem Herrn,
aber verehrten zugleich ihre Götterbilder.
Ihre Kinder und Enkel machten es genauso,
und das ist bis heute so geblieben.

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