Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Montag, 30. März 2026

2.Könige 16,1-16Bibellese für 10.08.2021
16,1 Pekach war ein Sohn des Remalja.
In seinem 17. Regierungsjahr
wurde Ahas, der Sohn des Jotam, König über Juda.
2 Ahas war 20 Jahre alt, als er König wurde,
und regierte 16 Jahre in Jerusalem.
Er tat nicht, was dem Herrn, seinem Gott, gefiel,
und handelte nicht wie sein Vorfahre David.
3 Nein, er führte ein Leben wie die Könige von Israel.
Sogar seinen Sohn ließ er durchs Feuer gehen!
So etwas Abscheuliches taten nur die anderen Völker,
die der Herr vor den Israeliten vertrieben hatte.
4 Ahas brachte auch Opfer auf den Kultplätzen dar:
Schlachtopfer und Räucheropfer
auf den Hügeln und unter jedem grünen Baum.
5 Damals zogen zwei Könige zum Kampf heran
und wollten Jerusalem einnehmen:
König Rezin von Aram
und König Pekach von Israel, der Sohn des Remalja.
Sie belagerten Ahas in der Stadt,
konnten ihn aber nicht überwältigen.
6 Doch etwas anderes gelang König Rezin zu dieser Zeit:
Er nahm die Stadt Elat ein
und gewann sie für Aram zurück.
Dann vertrieb er die Judäer aus Elat.
Die Edomiter kehrten zurück
und leben dort bis zum heutigen Tag.

7 Ahas sandte Boten zum König von Assyrien
und bat Tiglat-Pileser um Hilfe:
»Ich bin doch dein Knecht und wie dein Sohn!
Zieh heran und hilf mir!
Rette mich aus der Hand der Könige von Aram und Israel,
die mich bedrohen!«
8 Dann nahm Ahas Gold und Silber aus dem Tempel des Herrn
und aus den Schatzkammern des Palastes.
Er schickte alles dem König von Assyrien als Geschenk.
9 Und der König von Assyrien hörte auf seine Bitte.
Er rückte gegen Damaskus vor, nahm die Stadt ein
und verschleppte die Bevölkerung nach Kir.
Rezin aber tötete er.
10 König Ahas wollte Tiglat-Pileser treffen.
Also zog er dem König von Assyrien entgegen
und kam nach Damaskus.
Als er den Altar in Damaskus sah,
schickte er dem Priester Urija eine Nachricht.
Sie enthielt ein Modell für den Nachbau
und eine genaue Beschreibung des Altars.
11 Nach diesen Angaben
baute der Priester Urija in Jerusalem einen solchen Altar.
Er folgte dabei genau den Anweisungen,
die er von König Ahas aus Damaskus bekommen hatte.
Bevor König Ahas aus Damaskus zurückkam,
war er damit fertig.

12 Als der König aus Damaskus zurückkehrte,
schaute er sich den Altar an.
Er kam näher und stieg schließlich zum Altar hinauf.
13 Dort brachte der König alle Arten von Opfern dar:
Räucheropfer , Brandopfer, Speiseopfer und Trankopfer.
Das Blut der Schlachtopfer sprengte er an den Altar.
14 Aber der alte Altar aus Bronze stand noch vor dem Herrn,
an der Vorderseite des Tempels –
also zwischen dem neuen Altar und dem Haus des Herrn.
Ahas ließ nun den alten Altar versetzen
und nördlich neben den neuen Altar stellen.
15 Dann befahl König Ahas dem Priester Urija:
»Benutze ab jetzt den neuen großen Altar!
Bring auf ihm alle täglichen und wichtigen Opfer dar:
das tägliche Brandopfer am Morgen,
genauso das Speiseopfer am Abend,
alle Brandopfer und Speiseopfer des Königs
und alle Brandopfer, Speiseopfer und Trankopfer,
die die Leute vom Land bringen.
Auch alles Blut der Brandopfer und Schlachtopfer
sollst du an ihn sprengen.
Verwende den bronzenen Altar nur dann,
wenn ich von Gott Weisungen für die Zukunft einhole.«
16 Der Priester Urija machte alles so,
wie der König Ahas es befohlen hatte.

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