Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Samstag, 17. Januar 2026

Exodus 31,18–32,14Bibellese für 09.07.2024
31,18 Nachdem Gott auf dem Berg Sinai
zu Ende gesprochen hatte,
übergab er Mose die beiden Tafeln mit den Geboten.
Sie waren aus Stein, beschrieben vom Finger Gottes.
32,1 Das Volk merkte,
dass Mose lange nicht vom Berg herabkam.
Da lief das Volk zusammen und redete auf Aaron ein:
»Auf, mach uns Götter, die uns anführen!
Denn wir wissen nicht,
was mit diesem Mose geschehen ist –
dem Mann, der uns aus Ägypten hierher geführt hat.«
2 Da befahl ihnen Aaron:
»Reißt die goldenen Ringe ab,
die eure Frauen, Söhne und Töchter
an den Ohren tragen!
Dann bringt sie her zu mir!«
3 Da rissen sich alle die goldenen Ringe von den Ohren
und brachten sie Aaron.
4 Der nahm das Gold von ihnen entgegen.
Dann bearbeitete er es mit dem Meißel
und machte ein goldenes Kalb daraus.
Da riefen sie: »Das sind deine Götter, Israel!
Die haben dich aus dem Land Ägypten geführt.«
5 Als Aaron das sah,
baute er davor einen Altar und ordnete an:
»Morgen ist ein Fest für den Herrn.«
6 Am nächsten Tag standen sie früh auf
und brachten Brandopfer und Schlachtopfer dar.
Das Volk setzte sich nieder.
Sie aßen und tranken.
Dann standen sie auf, um sich zu vergnügen.
7 Der Herr redete mit Mose auf dem Berg:
»Geh, steig hinab!
Denn dein Volk, das du aus Ägypten geführt hast,
läuft ins Verderben.
8 Schnell sind sie von dem Weg abgewichen,
den ich ihnen gewiesen habe.
Sie haben sich ein goldenes Kalb gemacht
und es angebetet.
Sie haben ihm Opfer dargebracht und gerufen:
›Das sind deine Götter, Israel!
Die haben dich aus Ägypten geführt.‹«
9 Weiter sagte der Herr:
»Ich habe mir dieses Volk angesehen:
Es ist ein halsstarriges Volk.
10 Jetzt lass mich!
Denn ich bin zornig auf dieses Volk
und will es vernichten.
Aber dich werde ich zu einem großen Volk machen.«

11 Mose aber beschwichtigte den Herrn, seinen Gott:
»Warum, Herr, lässt du dich vom Zorn hinreißen?
Es ist doch dein Volk!
Du hast es mit großer Kraft und starker Hand
aus Ägypten geführt .
12 Warum sollen die Ägypter sagen:
›In böser Absicht hat er sie herausgeführt.
Er wollte sie in den Bergen umbringen
und vom Erdboden vernichten‹?
Ändere doch deinen Beschluss, lass ab vom Zorn!
Hab Mitleid und tu deinem Volk nichts Böses an!
13 Erinnere dich an deine Knechte:
Abraham, Isaak und Israel .
Denn ihnen hast du mit einem Eid zugesichert:
Ich will euch so viele Nachkommen geben
wie Sterne am Himmel sind.
Ihnen will ich das ganze Land geben,
das ich euch versprochen habe.
Sie sollen es für immer besitzen.«
14 Da hatte der Herr Mitleid mit seinem Volk.
Das Böse, das er ihm angedroht hatte, tat er nicht.

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