Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Montag, 09. Februar 2026

Genesis 24,1-28Bibellese für 30.05.2023
24,1 Abraham war sehr alt geworden.
Der Herr hatte ihn in jeder Hinsicht gesegnet.
2 Eines Tages sagte Abraham zu seinem ältesten Knecht,
dem Verwalter seines ganzen Besitzes:
»Leg deine Hand zum Eid zwischen meine Beine.
3 Schwöre mir beim Herrn,
dem Gott des Himmels und der Erde!
Zwar wohne ich mitten unter den Kanaanitern,
aber mein Sohn darf keine von ihren Töchtern heiraten.
4 Deshalb sollst du in meine Heimat reisen
und unter meinen Verwandten
eine Frau für Isaak suchen.«
5 Der Knecht entgegnete ihm:
»Vielleicht will mir die Frau
gar nicht in dieses Land hier folgen.
Soll ich deinen Sohn dann in das Land bringen,
aus dem du gekommen bist?«
6 Abraham antwortete:
»Hüte dich davor, meinen Sohn dorthin zu bringen!
7 Der Herr, der Gott des Himmels,
hat mich aus dem Haus meines Vaters
und aus meiner Heimat weggeführt.
Er hat mir verheißen und geschworen,
dass er dieses Land meinen Nachkommen geben wird.
Er selbst wird seinen Engel vor dir her schicken.
So wirst du dort eine Frau für meinen Sohn finden.
8 Wenn dir die Frau nicht folgen will,
dann bist du von deinem Schwur entbunden.
Aber du darfst auf keinen Fall
meinen Sohn dorthin bringen!«
9 Der Knecht legte seine Hand zwischen Abrahams Beine
und leistete seinem Herrn den Eid.

10 Der Knecht nahm zehn Kamele seines Herrn
und packte kostbare Geschenke ein.
Dann machte er sich auf den Weg
und reiste nach Mesopotamien zum Wohnort Nahors.
11 Am Brunnen vor der Stadt ließ er die Kamele lagern.
Es war gegen Abend, zu der Zeit,
wenn die Frauen zum Wasserholen herauskommen.
12 Der Knecht betete:
»Herr, Gott meines Herrn Abraham!
Lass mich heute Erfolg haben, und zeig,
dass du meinen Herrn Abraham liebst!
13 Während ich hier am Brunnen stehe,
kommen die jungen Frauen zum Wasserholen aus der Stadt.
14 Ich werde eines der Mädchen bitten,
mir ihren Krug zum Trinken zu reichen:
›Reich mir doch deinen Krug zum Trinken!‹
Wenn sie sagt:
›Trink! Auch deinen Kamelen will ich Wasser geben‹ –
dann ist sie es.
Die hast du für deinen Knecht Isaak bestimmt.
Daran erkenne ich, dass du meinen Herrn liebst.«

15 Genauso kam es:
Der Knecht hatte sein Gebet noch nicht beendet,
da kam Rebekka, die Tochter des Betuel, heraus.
Betuel war der Sohn von Milka,
der Frau von Abrahams Bruder Nahor.
Auf ihrer Schulter trug Rebekka einen Krug.
16 Sie war sehr schön und eine Jungfrau,
mit der noch kein Mann geschlafen hatte.
Sie stieg zur Quelle hinunter, füllte ihren Krug
und kam wieder herauf.
17 Da lief ihr der Knecht entgegen und bat:
»Gib mir etwas Wasser aus deinem Krug zu trinken!«
18 Sie erwiderte: »Trink, mein Herr!«
Sofort nahm sie den Krug in die Hand
und gab ihm zu trinken.
19 Nachdem sie ihm zu trinken gegeben hatte, sagte sie:
»Auch für deine Kamele will ich Wasser schöpfen,
bis sie genug haben.«
20 Rasch leerte sie ihren Krug in die Tränke.
Dann lief sie wieder zum Brunnen,
um noch mehr Wasser zu holen.
Sie schöpfte Wasser für alle seine Kamele.
21 Der Knecht beobachtete sie schweigend.
Er versuchte herauszufinden,
ob der Herr seiner Reise
Erfolg geschenkt hatte oder nicht.

22 Sobald sich die Kamele satt getrunken hatten,
gab er ihr einen Ring und zwei Armbänder.
Sie waren aus purem Gold und sehr schwer.
23 Er fragte: »Wessen Tochter bist du?
Sag mir doch bitte, ob es im Haus deines Vaters
Platz für uns zum Übernachten gibt.«
24 Sie antwortete: »Ich bin die Tochter von Betuel.
Er ist Milkas Sohn, und Nahor ist sein Vater.«
25 Weiter sagte sie zu ihm:
»Stroh und Futter haben wir reichlich
und auch Platz zum Übernachten.«
26 Da warf sich der Mann nieder
und betete zum Herrn:
27 »Gepriesen sei der Herr,
der Gott meines Herrn Abraham!
Er liebt meinen Herrn und hält ihm die Treue.
Der Herr hat mich geradewegs zu dem Haus geführt,
in dem die Verwandten meines Herrn wohnen.«
28 Das Mädchen lief heim zu ihrer Mutter
und erzählte, was es erlebt hatte.

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