Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Sonntag, 08. Februar 2026

Josua 22,21-34Bibellese für 02.02.2022
22,21 Die Rubeniter, Gaditer
und der halbe Stamm Manasse
wandten sich nun an die Oberhäupter der Stämme Israels:
22 »Gott, Gott, der Herr«, erklärten sie feierlich,
»Gott, Gott, der Herr, weiß es,
und die Israeliten sollen es auch wissen:
Wenn es Untreue war, Auflehnung gegen den Herrn,
soll uns der Herr heute nicht beistehen!
23 Wir haben aber den Altar nicht gebaut,
um uns vom Herrn abzuwenden.
Wir haben den Altar nicht gebaut,
um auf ihm Brand- und Speiseopfer aufzutischen.
Wir haben den Altar nicht gebaut,
um auf ihm Schlachtopfer darzubringen.
Der Herr selbst soll es prüfen.
24 Vielmehr haben wir das aus Sorge getan.
Denn schon morgen könnten eure Kinder
zu unseren sagen:
›Was habt ihr eigentlich mit dem Herrn,
mit dem Gott Israels, zu tun?
25 Der Herr hat doch den Jordan als Grenze
zwischen uns und euch festgesetzt.
Ihr habt also keinen Anteil an dem Herrn!‹
Und so könnten eure Kinder die unseren dazu bringen,
dass sie nicht mehr den Herrn verehren.
26 Das war unsere Überlegung.
Wir haben also den Altar nicht gebaut,
um Brandopfer und Schlachtopfer darzubringen.
27 Vielmehr handelt es sich um ein Denkmal.
Es soll ein Zeuge sein zwischen euch und uns
und unseren künftigen Generationen:
Auch wir dienen dem Herrn!
Wir dienen ihm mit Brandopfern und Schlachtopfern,
aber nur an seinem Heiligtum.
So wollten wir ausschließen,
dass schon morgen eure Kinder zu den unseren sagen:
›Ihr habt keinen Anteil an dem Herrn!‹
28 Das war unsere Überlegung.
Wenn sie das aber eines Tages trotzdem behaupten,
gegenüber uns und unseren künftigen Generationen,
dann antworten wir:
›Seht euch doch den Altar an!
Er ist nur eine Nachbildung vom Altar des Herrn
und nicht für Brandopfer oder Schlachtopfer gemacht.
Unsere Väter haben ihn als ein Denkmal errichtet.
Es ist ein Zeuge zwischen uns und euch.‹
29 Wir dachten also überhaupt nicht daran,
uns gegen den Herrn aufzulehnen
oder uns heute von ihm abzuwenden.
Wir haben den Altar nicht mit der Absicht gebaut,
um Brand-, Speise- oder Schlachtopfer darzubringen.
Es gibt nur einen Altar des Herrn, unseres Gottes.
Und der steht vor seiner heiligen Wohnung.«

30 Diese Rede also hatten die Leute aus den Stämmen
Ruben , Gad und Manasse gehalten.
Der Priester Pinhas, die führenden Männer
und die Oberhäupter der Stämme Israels hörten sie.
Alle fanden das gut.
31 Da sprach der Priester Pinhas, der Sohn des Eleasar,
zu den Rubenitern, Gaditern und Manassitern:
»Heute haben wir erkannt,
dass der Herr mitten unter uns ist.
Denn es war keine Untreue gegen den Herrn,
als ihr so gehandelt habt.
Ja, ihr habt sogar die Israeliten davor bewahrt,
dass der Herr sie mit einer Strafe belegt.«
32 Danach verließen sie die Rubeniter und Gaditer.
Pinhas, der Sohn des Eleasar, und die führenden Männer
kehrten aus dem Land Gilead nach Kanaan heim.
Sie berichteten den Israeliten alles.
33 Die Israeliten fanden es gut
und priesen den Gott Israels dafür.
Denn sie hatten nun keinen Anlass mehr,
gegen sie in den Kampf zu ziehen.
Das Land, in dem die Rubeniter und Gaditer wohnten,
blieb so von einer Verwüstung verschont.
34 Die Rubeniter und Gaditer aber
gaben dem Altar einen Namen und erklärten:
»Er ist ein Zeuge zwischen uns und steht dafür,
dass der Herr unser gemeinsamer Gott ist.«

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