Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Sonntag, 08. Februar 2026

Josua 22,1-20Bibellese für 01.02.2022
22,1 Damals rief Josua die Israeliten zu sich,
die Erbbesitz außerhalb des Landes erhalten hatten:
Ruben , Gad und den halben Stamm Manasse.
2 Er sprach zu ihnen:
»Ihr habt euch an alles gehalten,
was Mose, der Knecht des Herrn, befohlen hat.
Und ihr habt mir in allem gehorcht,
was ich euch befohlen habe.
3 Ihr habt eure Brüder nicht im Stich gelassen,
die ganze Zeit über bis heute.
Und ihr habt euch an das Gebot gehalten,
das der Herr, euer Gott, gegeben hat.
4 Jetzt hat der Herr, euer Gott, dafür gesorgt,
dass eure Brüder in Ruhe leben können.
Das hatte er ihnen versprochen.
Und so könnt ihr jetzt heimkehren in das Land,
das euch gehört.
Mose, der Knecht des Herrn, gab es euch
auf der anderen Seite des Jordan.
5 Haltet euch an das Gebot und an die Weisung,
die Mose, der Knecht des Herrn,
euch ans Herz gelegt hat:
Liebt den Herrn, euren Gott,
und geht überall auf seinen Wegen!
Befolgt seine Gebote und haltet euch an ihn!
Dient ihm mit ganzem Herzen
und mit ganzer Seele!«
6 Josua segnete sie, bevor er sie gehen ließ.
Und sie kehrten heim.

7 Mose hatte der einen Hälfte des Stammes Manasse
die Hochebene Baschan als Erbbesitz gegeben.
Die andere Hälfte hatte von Josua ihr Land bekommen,
nämlich bei den übrigen Stämmen im Westjordanland.
Josua segnete nun die Manassiter,
die östlich des Jordan zu Hause waren.
Dann schickte er sie heim mit den Worten:
8 »Ihr habt euch großen Reichtum erworben.
Kehrt jetzt heim mit euren großen Viehherden,
mit dem Silber und Gold, dem Kupfer und Eisen
und den vielen schönen Kleidern!
Teilt mit euren Brüdern alles,
was ihr von euren Feinden erbeutet habt!«
9 Die Rubeniter, Gaditer und der halbe Stamm Manasse
kehrten miteinander heim.
Sie verließen die Israeliten
und zogen weg von Schilo im Land Kanaan.
Sie wollten in das Land Gilead hinüber,
in das Land, das ihnen gehörte.
Auf Befehl des Herrn,
den Mose ihnen mitgeteilt hatte,
hatten sie sich dort niedergelassen.
10 Als sie nun an den Jordan kamen,
bei Gelilot im Land Kanaan,
bauten sie dort einen Altar.
Es war ein großer und stattlicher Altar,
den die Rubeniter, Gaditer und der halbe Stamm Manasse
errichtet hatten.
11 Doch es sprach sich bei den Israeliten herum:
»Wie unverschämt!
Die Rubeniter, Gaditer und der halbe Stamm Manasse
haben einen Altar gebaut.
Er steht bei Gelilot am Jordan,
auf der anderen Seite des Landes Kanaan,
das nicht mehr zum Gebiet Israels gehört.«

12 Als die Israeliten das hörten,
riefen sie die ganze Gemeinde in Schilo zusammen.
Die Israeliten wollten gegen sie ins Feld ziehen.
13 Zunächst schickten sie eine Gesandtschaft nach Gilead
zu den Stämmen Ruben, Gad und Halb-Manasse.
Sie schickten den Priester Pinhas, den Sohn Eleasars,
14 zusammen mit zehn führenden Männern.
Jeder von ihnen kam aus einem der Stämme Israels
und war das Oberhaupt eines Stamms in Israel.
15 Als sie bei den Stämmen Ruben, Gad und Halb-Manasse
im Land Gilead ankamen, sagten sie zu ihnen:
16 »So spricht die ganze Gemeinde des Herrn:
Was soll das denn, dass ihr untreu geworden seid
und den Gott Israels hintergangen habt!
Warum habt ihr euch heute vom Herrn abgewendet
und einen Altar für euch gebaut?
Das ist doch Auflehnung gegen den Herrn!
17 War denn die Schandtat von Pegor nicht schlimm genug?
Wurde dafür nicht die Gemeinde des Herrn bestraft?
Bis heute sind wir diese Schuld nicht losgeworden.
18 Und jetzt wendet ihr euch wieder vom Herrn ab.
Das wird Folgen haben:
Heute lehnt ihr euch gegen den Herrn auf.
Morgen wird er über ganz Israel in Zorn geraten.
19 Wenn ihr aber meint, dass euer Land unrein ist,
dann kommt doch herüber in das Land des Herrn.
Hier hat der Herr seine Wohnung.
Hier könnt ihr euch mitten unter uns niederlassen.
Nur dürft ihr euch nicht gegen den Herrn auflehnen
und auch uns nicht dazu bringen.
Das heißt: Ihr dürft keinen Altar für euch bauen.
Denn es kann keinen weiteren Altar geben
neben dem einen Altar des Herrn, unseres Gottes.
20 Denkt an Achan, den Sohn des Serach,
an seine Untreue, als er sich an der Beute vergriff!
Er allein war daran schuld,
dass Gottes Zorn die ganze Gemeinde Israels traf.
Wurde er dafür nicht mit dem Tod bestraft?«

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