Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Montag, 30. März 2026

Apg 18,1-22Bibellese für 10.07.2021
18,1 Bald darauf verließ Paulus Athen
und ging nach Korinth.
2 Dort traf er einen Juden namens Aquila
und dessen Frau Priszilla.
Aquila stammte aus Pontus
und war erst kürzlich aus Italien gekommen.
Denn Kaiser Claudius hatte alle Juden
aus Rom ausweisen lassen.
Paulus schloss sich den beiden an.
3 Weil er dasselbe Handwerk ausübte wie sie,
blieb er bei ihnen.
Er arbeitete in ihrem Betrieb mit,
denn sie waren Zeltmacher von Beruf.

4 Jeden Sabbat sprach Paulus in der Synagoge
und versuchte, Juden wie Griechen zu überzeugen.
5 Als dann Silas und Timotheus aus Makedonien nachkamen,
konnte sich Paulus ganz der Verkündigung widmen.
Eindrücklich bezeugte er den Juden:
»Jesus ist der Christus!«
6 Aber sie wollten nichts davon wissen
und spotteten darüber.
Da schüttelte Paulus den Staub aus seinen Kleidern
und sagte zu ihnen:
»Ihr habt es euch selbst zuzuschreiben,
wenn ihr verloren geht. Mich trifft keine Schuld!
Von jetzt ab werde ich mich
an die Menschen aus anderen Völkern wenden.«
7 Paulus verließ die Synagoge.
Er lehrte nun im Haus eines Mannes
namens Titius Justus, der an den Gott Israels glaubte.
Sein Haus grenzte direkt an die Synagoge.
8 Krispus, der Synagogenleiter,
kam zum Glauben an den Herrn –
zusammen mit allen,
die zu seiner Hausgemeinschaft gehörten.
Viele Korinther, die davon hörten,
kamen ebenfalls zum Glauben und ließen sich taufen.

9 Eines Nachts hatte Paulus eine Erscheinung.
Der Herr sagte zu ihm: »Hab keine Angst!
Verkünde weiter die Gute Nachricht und schweige nicht!
10 Ich bin bei dir, und niemand kann dir etwas anhaben.
Viele Menschen in dieser Stadt
sollen nämlich zum Glauben an mich kommen.«
11 Paulus blieb noch eineinhalb Jahre in Korinth
und lehrte dort das Wort Gottes.
12 Dann wurde Gallio Statthalter der Provinz Achaia.
Da taten sich die Juden gegen Paulus zusammen,
schleppten ihn vor den Richterstuhl
13 und sagten:
»Dieser Mann verführt die Menschen dazu,
Gott auf eine Weise zu verehren,
die gegen das Gesetz verstößt.«
14 Noch ehe Paulus anfangen konnte, sich zu verteidigen,
sagte Gallio zu den Juden:
»Wenn es hier um einen Rechtsbruch
oder ein Verbrechen ginge,
wäre es meine Pflicht, euch Juden anzuhören.
15 Es handelt sich aber wohl um Streitfragen
über Lehrunterschiede, Personen
und euer eigenes Gesetz.
Dafür seid ihr selbst zuständig.
Über solche Dinge will ich nicht Richter sein!«
16 Und er ließ sie vom Richterstuhl vertreiben.
17 Die Leute, die dabeistanden,
packten den Synagogenleiter Sosthenes
und verprügelten ihn vor dem Richterstuhl.
Aber Gallio kümmerte sich nicht weiter darum.
18 Paulus blieb noch einige Tage in Korinth.
Dann verabschiedete er sich von der Gemeinde dort
und segelte nach Syrien.
Priszilla und Aquila begleiteten ihn.
Vorher hatte sich Paulus in Kenchreä
wegen eines Gelübdes die Haare abschneiden lassen.
19 Sie kamen nach Ephesus.
Dort ließ Paulus Priszilla und Aquila zurück.
Er selbst ging in die Synagoge und sprach zu den Juden.
20 Die baten ihn, doch noch länger zu bleiben.
Aber Paulus lehnte ab.
21 Er verabschiedete sich mit den Worten:
»Wenn Gott es will,
werde ich zu euch zurückkommen.«
Dann fuhr er mit dem Schiff von Ephesus ab
22 und ging in Cäsarea an Land.
Von dort zog er nach Jerusalem,
um die Gemeinde zu besuchen.
Dann reiste er weiter nach Antiochia.

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