Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Montag, 30. März 2026

Apg 17,16-34Bibellese für 09.07.2021
17,16 Paulus wartete in Athen auf Silas und Timotheus.
Die Stadt war voller Götzenbilder.
Als Paulus das sah, packte ihn der Zorn.
17 Er sprach in der Synagoge zu den Juden
und zu denen, die an den Gott Israels glaubten.
Jeden Tag redete er mit den Leuten,
die er auf dem Marktplatz antraf.
18 Einige epikureische und stoische Philosophen
verwickelten ihn in ein Streitgespräch und meinten:
»Was will dieser Schwätzer eigentlich?«
Andere sagten: »Anscheinend verkündet er
irgendwelche fremden Gottheiten.«
Denn Paulus verkündete die Gute Nachricht
von Jesus und von der Auferstehung.

19 Sie nahmen ihn mit zum Areopag und fragten:
»Was ist das für eine neue Lehre, die du da vertrittst?
Können wir mehr darüber erfahren?
20 Was du uns erzählst,
klingt in unseren Ohren sehr fremd.
Wir würden gerne wissen, was es damit auf sich hat.«
21 Die Athener und auch die Fremden, die dort lebten,
waren nämlich sehr neugierig.
Sie kannten keinen besseren Zeitvertreib,
als stets das Neueste in Erfahrung zu bringen
und es weiterzuerzählen.
22 Paulus trat in die Mitte des Areopags und sagte:
»Ihr Bürger von Athen!
Nach allem, was ich sehe,
seid ihr sehr fromme Leute.
23 Ich bin durch die Stadt gegangen
und habe mir eure heiligen Stätten angeschaut.
Dabei habe ich auch einen Altar gefunden,
auf dem stand: ›Für einen unbekannten Gott‹.
Das, was ihr da verehrt, ohne es zu kennen,
das verkünde ich euch.

24 Es ist der Gott, der die Welt geschaffen hat
und alles, was in ihr ist.
Er ist der Herr über Himmel und Erde.
Er wohnt nicht in Tempeln,
die von Menschenhand errichtet wurden.
25 Er ist auch nicht darauf angewiesen,
von Menschen versorgt zu werden.
Er ist es doch, der uns allen
das Leben, den Atem und alles andere schenkt.
26 Er hat aus einem einzigen Menschen
die ganze Menschheit hervorgehen lassen,
damit sie die Erde bewohnt.
Für jedes Volk hat er festgesetzt,
wie lange es bestehen
und in welchen Grenzen es leben soll.
27 Er wollte, dass die Menschen nach ihm suchen –
ob sie ihn vielleicht spüren oder entdecken können.
Denn keinem von uns ist er fern.
28 Durch ihn leben wir doch,
bewegen wir uns und haben wir unser Dasein.
Oder wie es einige eurer Dichter gesagt haben:
›Wir sind sogar von seiner Art.‹
29 Weil wir Menschen also von Gottes Art sind,
dürfen wir uns nicht täuschen:
Die Gottheit gleicht keineswegs
irgendwelchen Bildern aus Gold, Silber oder Stein.
Die sind nur das Ergebnis menschlichen Könnens
und menschlicher Vorstellungskraft.
30 Nun – Gott sieht nachsichtig über die Zeiten hinweg,
in denen die Menschen ihn nicht gekannt haben.
Aber jetzt fordert er alle Menschen
an allen Orten auf, ihr Leben zu ändern.
31 Denn Gott hat einen Tag festgesetzt,
um über die ganze Welt zu richten.
Dann wird er Gerechtigkeit walten lassen –
durch den Mann, den er dazu bestimmt hat.
Dass dieser Mann wirklich dafür bestimmt ist,
hat Gott allen Menschen
durch dessen Auferstehung von den Toten bewiesen.«

32 Als Paulus von der Auferstehung der Toten sprach,
lachten ihn einige seiner Zuhörer aus.
Aber andere sagten:
»Darüber wollen wir ein andermal mehr von dir hören!«
33 So verließ Paulus die Versammlung.
34 Einige Leute schlossen sich ihm an
und kamen zum Glauben.
Unter ihnen war Dionysius, der dem Areopag angehörte,
eine Frau namens Damaris und noch einige andere.

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