Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Freitag, 20. Februar 2026

Jeremia 26,1-19Bibellese für 28.10.2020
26,1 Es war am Anfang der Regierungszeit Jojakims,
des Sohnes Joschijas, des Königs von Juda.
Damals kam dieses Wort vom Herrn zu Jeremia:
2 So spricht der Herr :
Stell dich in die Halle im Haus des Herrn!
Rede zu allen, die aus den Städten Judas kommen,
um im Haus des Herrn Gott anzubeten!
Verkünde ihnen alle Worte,
die ich dir für sie aufgetragen habe!
Lass ja nichts davon weg!
3 Vielleicht hören sie zu und kehren um
und jeder verlässt seinen bösen Weg.
Dann bereue ich es,
dass ich Unheil über sie bringen wollte,
weil sie Böses tun.

4 Das sollst du ihnen sagen:
So spricht der Herr:
Hört auf mich! Geht auf meinen Wegen,
die ich euch gezeigt habe!
5 Hört auf die Worte meiner Knechte, der Propheten,
die ich zu euch geschickt habe.
Unermüdlich sende ich sie zu euch,
obwohl ihr nicht auf sie gehört habt.
6 Wenn ihr weiterhin nicht auf mich hört,
mache ich es mit diesem Haus wie mit Schilo.
Und den Namen Jerusalems mache ich zu einem Fluch:
Bei allen Völkern der Erde wird er für Unheil stehen.
7 Die Priester, Propheten und das ganze Volk hörten,
was Jeremia im Haus des Herrn verkündete.
8 Jeremia gab ihnen jedes dieser Worte weiter,
die der Herr ihm für das ganze Volk aufgetragen hatte.
Als er damit fertig war,
ergriffen ihn Priester, Propheten und das ganze Volk.
Sie riefen: »Du musst sterben!
9 Warum hast du so etwas im Haus des Herrn geweissagt?
Du hast gesagt,
dass es diesem Haus hier wie Schilo ergehen soll.
Diese Stadt soll zerstört werden und unbewohnt sein.«

Da versammelte sich das ganze Volk um Jeremia
im Haus des Herrn.
10 Als die hohen Beamten von Juda davon hörten,
verließen sie das Haus des Königs
und gingen zum Haus des Herrn hinauf.
Dort nahmen sie Platz im neuen Tor des Tempels.
11 Dann erhoben die Priester und Propheten Anklage.
Sie sagten zu den Beamten und zum ganzen Volk:
»Dieser Mann verdient das Todesurteil!
Er hat gegen diese Stadt geweissagt.
Das habt ihr mit euren eigenen Ohren gehört.«
12 Da ergriff Jeremia das Wort
und sagte zu allen Beamten und dem ganzen Volk:
»Der Herr hat mich gesandt,
um die Worte zu verkünden,
die ihr gehört habt.
Gegen dieses Haus und gegen diese Stadt
sollte ich weissagen.
13 So bessert jetzt euer Leben und euer Tun!
Hört auf den Herrn, euren Gott!
Dann wird der Herr es bereuen,
dass er euch Unheil angedroht hat.
14 Seht her: Ich bin in eurer Hand!
Macht mit mir, was euch gut und recht erscheint!
15 Doch bedenkt: Wenn ihr mich tötet,
vergießt ihr unschuldiges Blut.
Dieses Blut wird über euch kommen,
über diese Stadt und ihre Bewohner.
Denn das ist die Wahrheit:
Der Herr hat mich zu euch geschickt,
um euch alle diese Worte zu sagen.
Ihr sollt sie hören.«
16 Das hörten die Beamten und das ganze Volk.
Sie sagten zu den Priestern und Propheten:
»Dieser Mann verdient nicht das Todesurteil!
Er spricht zu uns im Namen des Herrn, unseres Gottes.«

17 Es waren einige Männer aufgestanden,
die zu den Ältesten des Landes gehörten.
Die hatten zur ganzen versammelten Menge gesagt:
18 »Micha aus Moreschet war damals Prophet,
als Hiskija König von Juda war.
Auch er verkündete dem ganzen Volk von Juda:
›So spricht der Herr Zebaot:
Der Zion wird umgepflügt wie ein Acker.
Jerusalem wird zu einem Trümmerfeld
und der Tempelberg zum finsteren Wald.‹
19 Ließ König Hiskija von Juda Micha dafür etwa töten?
Verlangte ganz Juda etwa seine Hinrichtung?
Hatte der König nicht Ehrfurcht vor dem Herrn?
Haben sie nicht den Herrn angefleht?
Er sollte seine Drohung bereuen.
Das Unheil, das er ihnen angekündigt hatte,
sollte er nicht über sie kommen lassen.
Doch was tun wir?
Wir bringen großes Unheil über uns selbst!«

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