Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Freitag, 20. Februar 2026

Jeremia 25,1-14Bibellese für 27.10.2020
25,1 Das folgende Wort kam zu Jeremia.
Im vierten Regierungsjahr König Jojakims von Juda,
dem Sohn des Joschija,
erhielt er eine Botschaft für das Volk.
Es war gleichzeitig das erste Regierungsjahr
König Nebukadnezzars von Babylonien.
2 Und so lautete das Wort, das der Prophet Jeremia verkündete –
allen Bewohnern Judas und Jerusalems sagte er:
3 »Seit 23 Jahren kommt das Wort des Herrn zu mir.
Es begann im 13. Jahr König Joschijas von Juda,
dem Sohn des Amon, und dauert an bis heute.
Unermüdlich redete ich zu euch, immer wieder.
Aber ihr wolltet nicht hören.

4 Der Herr hat seine Knechte, die Propheten, gesandt.
Unermüdlich hat er sie zu euch gesandt.
Aber ihr wolltet nicht hören.
Ihr wolltet ihnen nicht einmal Gehör schenken.
5 Sie ermahnten euch:
›Kehrt um von euren bösen Wegen!
Jeder soll sein schlechtes Verhalten ändern!
Dann könnt ihr in dem Land bleiben,
das der Herr euch und euren Vorfahren gegeben hat –
vor langer Zeit und für immer.
6 Lauft nicht anderen Göttern nach!
Verehrt sie nicht und betet sie nicht an!
Fordert meinen Zorn nicht mit Götterbildern heraus,
die eure Hände gemacht haben!
Sonst bringe ich Unglück über euch.‹

7 Aber ihr habt nicht auf mich gehört.
Dafür habt ihr mit euren Götterbildern
meinen Zorn herausgefordert –
zu eurem eigenen Unglück.«
– So lautet der Ausspruch des Herrn.
8 So spricht der Herr der himmlischen Heere:
Weil ihr nicht auf meine Worte gehört habt,
9 werde ich Feinde schicken.
– Ausspruch des Herrn –
Alle Völker des Nordens hole ich herbei,
dazu König Nebukadnezzar von Babylonien,
meinen Knecht.
Ich werde sie gegen dieses Land aufstellen.
Sie sollen gegen seine Bewohner kämpfen
und gegen alle anderen Völker ringsum.
Ich werde dieses Land vollständig vernichten.
Ich werde es verwüsten und zum Gespött machen,
für immer wird es in Trümmern liegen.
10 Der Freude werde ich ein jähes Ende machen.
Sie werden nichts mehr zu lachen haben,
weder Braut noch Bräutigam wird man hören.
Vorbei ist es mit dem Mahlen der Mühlsteine,
erloschen ist das Licht der Lampen.
11 Dieses ganze Land wird in Trümmern liegen
und verwüstet sein.
Und diese Völker werden dem babylonischen König dienen,
70 lange Jahre wird er über sie herrschen.

12 Aber nach 70 Jahren ist die Zeit erfüllt.
Dann werde ich Rache nehmen
am babylonischen König und an seinem Volk.
Ihre Schuld werde ich ihnen heimzahlen.
Auch das Land der Babylonier werde ich strafen,
für immer wird es eine Wüste bleiben.
– So lautet der Ausspruch des Herrn.
13 So werde ich alle Worte in Erfüllung gehen lassen,
die ich über dieses Land gesprochen habe.
Alles wird eintreffen, was in diesem Buch steht,
was der Prophet Jeremia allen Völkern angekündigt hat.
14 Ja, auch die Babylonier werden anderen dienen müssen,
mächtige Völker und Könige werden sie beherrschen.
Ich werde dafür sorgen,
dass ihr Verhalten und ihr Tun auf sie zurückfällt.

Unsere Vierteljahresschrift Bibel aktuell

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