Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Sonntag, 01. März 2026

1.Könige 22,1-23Bibellese für 17.07.2020
22,1 Drei Jahre hatte es keinen Krieg gegeben
zwischen Aram und Israel.
2 Im dritten Jahr des Friedens
bekam der König von Israel Besuch:
König Joschafat von Juda kam zu ihm.
3 Damals sagte der König von Israel zu seinen Leuten:
»Gehört Ramot-Gilead nicht uns?
Wir aber trauen uns nicht,
es dem König von Aram wegzunehmen.«
4 Daraufhin fragte er Joschafat:
»Willst du mit mir in den Krieg ziehen
und Ramot-Gilead einnehmen?«
Joschafat antwortete dem König von Israel:
»Du kannst dich auf mich verlassen.
Mein Volk soll wie dein Volk sein,
meine Pferde wie deine Pferde.«
5 Joschafat hatte eine Bitte an den König von Israel:
»Befrag zuerst den Herrn, bevor wir in den Krieg ziehen,
am besten noch heute.«
6 Da rief der König von Israel die Propheten zusammen,
es waren etwa 400 Mann.
Er fragte sie:
»Soll ich gegen Ramot-Gilead in den Krieg ziehen
oder soll ich es lassen?«
Sie antworteten: »Zieh los!
Der Herr gibt es in die Hand des Königs.«
7 Joschafat aber hakte nach:
»Gibt es hier sonst keinen Propheten des Herrn?
Lasst uns auch ihn befragen!«
8 Der König von Israel antwortete Joschafat:
»Es gibt noch einen Mann,
durch den wir den Herrn befragen können.
Aber ich hasse ihn,
denn er kündigt mir nie Gutes an, sondern nur Unheil.
Es ist Micha, der Sohn des Jimla.«
Joschafat erwiderte:
»Der König sollte nicht so reden!«
9 Da rief der König von Israel einen Beamten des Hofes
und befahl: »Hol schnell Micha, den Sohn des Jimla!«

10 Der König von Israel und Joschafat von Juda
saßen auf dem Platz am Stadttor Samarias.
Ein jeder saß königlich gekleidet auf seinem Thron.
Vor ihnen standen die Propheten und wollten weissagen.
11 Zidkija, der Sohn des Kenaana,
machte sich Hörner aus Eisen.
Dazu verkündete er: »So spricht der Herr:
Hiermit wirst du die Aramäer niederstoßen,
bis du sie vernichtet hast.«
12 Auch alle anderen Propheten weissagten so:
»Zieh nach Ramot-Gilead und du wirst Erfolg haben!
Denn der Herr gibt die Stadt in die Hand des Königs!«

13 Der Bote, der Micha holen sollte, war jetzt bei ihm.
Er sagte zu ihm:
»Die Propheten haben alle dasselbe geweissagt
und dem König einen Sieg angekündigt.
Rede doch auch wie sie und kündige Gutes an!«
14 Doch Micha entgegnete: »So gewiss der Herr lebt!
Ich kann nur das sagen, was der Herr mir sagt!«

15 Als er dann zum König kam, fragte der ihn:
»Sollen wir gegen Ramot-Gilead in den Krieg ziehen
oder sollen wir es lassen, Micha?«
Er antwortete:
»Zieh nach Ramot-Gilead und du wirst Erfolg haben!
Denn der Herr gibt die Stadt in die Hand des Königs!«
16 Doch der König entgegnete:
»Wie oft muss ich dich noch beschwören,
mir im Namen des Herrn die Wahrheit zu sagen?«
17 Also sagte Micha:
»Ich habe ganz Israel gesehen,
wie sie zerstreut in den Bergen umherirrten.
Sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Und der Herr sagte:
›Sie haben keine Herren mehr.
Jeder soll in Frieden nach Hause gehen.‹«
18 Da wandte sich der König von Israel an Joschafat:
»Habe ich es dir nicht gesagt?
Er kündigt mir nie Gutes an, sondern nur Unheil.«
19 Micha aber sprach weiter: »Höre das Wort des Herrn!
Ich habe den Herrn gesehen,
wie er auf seinem Thron saß.
Das ganze himmlische Heer
stand zu seiner Rechten und zu seiner Linken.
20 Der Herr fragte: ›Wer will Ahab so verwirren,
dass er gegen Ramot-Gilead zieht und es überfällt?‹
Verschiedene Vorschläge wurden gemacht.
21 Schließlich kam ein Geist, trat vor den Herrn
und sprach: ›Ich werde ihn verwirren!‹
Der Herr fragte: ›Womit?‹
22 Er antwortete: ›Ich werde zu einem Lügengeist werden
und durch alle seine Propheten sprechen.‹
Der Herr sprach darauf:
›Mach es so und verwirre ihn, wenn du kannst!‹
23 Du, König, siehst also:
Der Herr hat einen Lügengeist geschickt,
der durch alle deine Propheten spricht.
Denn der Herr hat beschlossen,
Unheil über dich zu bringen.«

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