Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Sonntag, 01. März 2026

1.Könige 21,1-16Bibellese für 15.07.2020
21,1 Danach geschah Folgendes:
Nabot, ein Bürger aus Jesreel,
besaß einen Weinberg in der Stadt Jesreel.
Der lag gleich neben dem Palast Ahabs,
des Königs von Samaria.
2 Eines Tages sagte Ahab zu Nabot:
Ȇberlass mir doch deinen Weinberg!
Ich möchte mir einen Gemüsegarten anlegen
gleich neben meinem Haus.
Ich gebe dir dafür einen besseren Weinberg.
Oder wenn es dir lieber ist,
zahle ich dir einen guten Preis dafür.«
3 Nabot aber antwortete Ahab:
»Der Herr lasse es nicht so weit kommen!
Ich werde doch den Erbbesitz nicht hergeben,
den ich von meinen Vorfahren geerbt habe!«

4 Da ging Ahab bedrückt und zornig nach Hause.
Ihn ärgerte, dass Nabot aus Jesreel zu ihm gesagt hatte:
»Auf keinen Fall werde ich den Erbbesitz hergeben,
den ich von meinen Vorfahren geerbt habe!«
Daheim legte er sich ins Bett
und drehte sein Gesicht zur Wand.
Er verweigerte sogar das Essen.

5 Seine Frau Isebel ging zu ihm hinein und fragte ihn:
»Warum bist du so schlecht gelaunt?
Warum willst du nichts essen?«
6 Da erzählte er ihr:
»Ich habe mit Nabot aus Jesreel geredet
und ihm den Vorschlag gemacht:
›Verkauf mir doch deinen Weinberg!
Oder wenn es dir besser gefällt,
will ich dir einen anderen dafür geben.‹
Er aber hat mir geantwortet:
Auf keinen Fall bekommst du meinen Weinberg!«
7 Da sagte seine Frau Isebel zu ihm:
»Du bist doch der König von Israel.
Du hast die Macht.
Also steh auf, iss und lass es dir gut gehen!
Ich werde dir den Weinberg schon verschaffen,
der Nabot aus Jesreel gehört.«

8 Sogleich schrieb sie Briefe im Namen Ahabs
und verschloss sie mit dem königlichen Siegel.
Dann schickte sie die Briefe
an die führenden Männer in Nabots Stadt:
an die Ältesten und weitere einflussreiche Personen.
9 In den Briefen schrieb sie:
»Lasst ein Fasten ausrufen!
Sorgt dafür,
dass Nabot vor allen in der ersten Reihe sitzt!
10 Setzt ihm zwei gewissenlose Männer gegenüber.
Die sollen als Zeugen gegen ihn aussagen:
›Du hast Gott und den König verflucht!‹
Dann führt ihn aus der Stadt hinaus
und steinigt ihn zu Tode!«

11 Die führenden Männer in der Stadt taten,
was Isebel ihnen aufgetragen hatte.
Die Ältesten und andere einflussreiche Personen
befolgten genau die Anweisungen in den Briefen,
die Isebel ihnen geschrieben hatte.
12 Man veranstaltete ein öffentliches Fasten.
Nabot erhielt einen Platz in der ersten Reihe.
13 Sogleich kamen die beiden gewissenlosen Männer
und setzten sich ihm gegenüber.
Diese Schurken gaben sich als Zeugen aus
und beschuldigten Nabot vor dem Volk:
»Nabot hat Gott und den König verflucht!«
Man führte ihn draußen vor die Stadt
und bewarf ihn mit Steinen, bis er starb.
14 Dann sandte man an Isebel die Botschaft:
»Nabot ist tot, er wurde gesteinigt.«

15 Als Isebel die Nachricht erreichte,
dass Nabot zu Tode gesteinigt worden war,
sagte sie zu Ahab: »Steh auf!
Du kannst den Weinberg jetzt haben,
den Nabot aus Jesreel dir nicht verkaufen wollte.
Denn er lebt nicht mehr, er ist tot.«
16 Als Ahab von Nabots Tod erfuhr,
stand er auf und ging zu dem Weinberg.
Er wollte das Land in Besitz nehmen,
das Nabot aus Jesreel gehört hatte.

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