Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Mittwoch, 18. Februar 2026

Deuteronomium 9,7-21Bibellese für 31.01.2026
9,7 Erinnere dich daran und vergiss es nicht:
Es war in der Wüste.
Da hast du den Herrn, deinen Gott, oft zum Zorn gereizt.
Seit ihr aus Ägypten aufgebrochen seid,
habt ihr euch ständig gegen den Herrn aufgelehnt –
bis ihr hierher an diesen Ort gekommen seid.
8 Besonders am Horeb habt ihr den Herrn zornig gemacht.
Deswegen wollte der Herr euch schon vernichten.
9 Damals stieg ich den Berg hinauf.
Ich sollte die Tafeln aus Stein bekommen.
Es sind die Tafeln des Bundes,
den der Herr mit euch geschlossen hat.
40 Tage und 40 Nächte blieb ich auf dem Berg,
aß kein Stück Brot und trank keinen Schluck Wasser.
10 Da übergab mir der Herr die beiden Tafeln aus Stein –
beschrieben vom Finger Gottes.
Auf ihnen standen alle Worte,
die der Herr am Berg zu euch gesprochen hatte.
Mitten aus dem Feuer hatte er sie gesprochen,
als ihr am Fuß des Berges versammelt wart.

11 Das Ende der 40 Tage und 40 Nächte war gekommen.
Da gab mir der Herr die beiden Steintafeln,
die Tafeln des Bundes.
12 Und der Herr sagte zu mir:
»Steh auf und steig schnell den Berg hinunter!
Denn dein Volk, das du aus Ägypten geführt hast,
läuft ins Verderben.
Sie sind sofort von dem Weg abgewichen,
den ich ihnen gewiesen habe:
Sie haben sich ein Götterbild gemacht!«

13 Weiter sagte der Herr zu mir:
»Ich habe dieses Volk durchschaut:
Es ist und bleibt ein halsstarriges Volk!
14 Lass mich! Ich will sie vernichten!
Ich werde ihre Namen auslöschen,
niemand unter dem Himmel wird sich an sie erinnern.
Aber aus dir will ich ein Volk machen,
das mächtiger und größer ist als dieses.«
15 Da drehte ich mich um und stieg vom Berg herunter.
Noch immer stand der Berg in Flammen.
Ich trug die beiden Tafeln des Bundes,
fest hielt ich sie in meinen beiden Händen.
16 Dann sah ich, was geschehen war:
Es war eine schlimme Sünde!
Ihr hattet euch dem Herrn, eurem Gott, widersetzt
und euch ein goldenes Kalb gegossen.
So schnell seid ihr vom Weg abgewichen,
den der Herr euch gewiesen hatte.
17 Da packte ich die beiden Tafeln
und schleuderte sie mit beiden Händen fort.
Vor euren Augen habe ich sie zerschmettert.
18 Dann warf ich mich vor dem Herrn auf den Boden.
Und wieder, wie das erste Mal, aß und trank ich nichts,
40 Tage und 40 Nächte lang.
Ich tat das, um Vergebung für euch zu erwirken.
Denn was ihr getan hattet, war eine Sünde.
Und der Herr verurteilte es.
So habt ihr ihn zornig gemacht.
19 Ich fürchtete den glühenden Zorn des Herrn,
der euch galt.
Ich befürchtete, dass er euch vernichten werde.
Aber der Herr hörte auch dieses Mal auf mich.

20 Auch auf Aaron war er sehr zornig
und wollte ihn vernichten.
So betete ich damals auch für Aaron.

21 Danach nahm ich das goldene Kalb,
das ihr gemacht hattet.
Es war ja das Zeichen eurer Sünde.
Ich verbrannte es im Feuer
und zerschlug und zertrümmerte es.
Schließlich war es nur noch feiner Staub.
Den streute ich in den Bach, der vom Berg herabfloss.

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