Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Donnerstag, 19. Februar 2026

Deuteronomium 2,1-15Bibellese für 15.01.2026
2,1 Danach brachen wir auf
und gingen zurück in die Wüste.
Wir nahmen den Weg zum Schilfmeer,
wie der Herr mir befohlen hatte.
Viele Tage lang wanderten wir um das Gebirge Seir herum.
2 Da sagte der Herr zu mir:
3 »Lange genug seid ihr um dieses Gebirge herumgewandert.
Wendet euch jetzt nach Norden!
4 Gib dem Volk die Anweisung:
Ihr werdet jetzt durch das Gebiet eurer Brüder ziehen.
Es sind die Nachkommen Esaus, die auf dem Seir leben.
Sie fürchten sich zwar vor euch, aber seid vorsichtig:
5 Lasst euch bloß nicht auf Kämpfe mit ihnen ein!
Keinen Fußbreit ihres Landes werde ich euch überlassen,
weil ich Esau den Seir zum Besitz gegeben habe.
6 Was ihr zum Essen braucht, sollt ihr von ihnen kaufen.
Auch Wasser zum Trinken sollt ihr bezahlen.«

7 Der Herr, dein Gott, hat dich ja reich gesegnet
bei allem, was du getan hast.
Er hat auf dich aufgepasst,
als du durch die große Wüste gewandert bist.
40 Jahre lang war der Herr, dein Gott, bei dir.
In dieser Zeit hat es dir an nichts gefehlt.

8 Also mieden wir das Gebiet unserer Brüder.
Wir zogen weg von den Nachkommen Esaus,
die auf dem Gebirge Seir leben.
Dafür nahmen wir den Weg durch die Wüste Araba.
Elat und Ezjon-Geber ließen wir hinter uns.
Wir wandten uns nach Norden
und nahmen den Weg entlang der Steppe Moab.
9 Da sprach der Herr zu mir:
»Fordert die Moabiter nicht heraus,
fangt keinen Krieg mit ihnen an!
Auch von ihrem Land bekommt ihr nichts zum Besitz.
Das Gebiet Ar gehört den Nachkommen Lots.
Ich habe es ihnen als Besitz gegeben.«

10 Früher haben dort die Emiter gelebt.
Genau wie die Anakiter waren sie ein großes Volk,
sie waren viele und riesengroß.
11 Wie diese zählen auch sie zu den Rafaitern.
Die Moabiter nennen sie Emiter.
12 Im Gebirge Seir lebten früher die Horiter,
bevor die Nachkommen Esaus es in Besitz nahmen.
Diese drangen vor, vernichteten die Horiter
und ließen sich an deren Stelle nieder.
Genauso hat es Israel gemacht.
Sie nahmen das Land ein,
das der Herr ihnen gegeben hat,
um es in Besitz zu nehmen.

13 »Macht euch jetzt auf und überquert den Bach Sered!«,
forderte der Herr uns weiter auf.
Und wir überquerten den Bach Sered.
14 Die Zeit unserer Wüstenwanderung betrug 38 Jahre.
So lange dauerte es vom Aufbruch in Kadesch-Barnea
bis zur Überquerung des Baches Sered.
Dann war eine ganze Generation gestorben.
Die ganzen kriegstüchtigen Männer von einst waren tot.
Niemand von ihnen lebte mehr in unserem Lager.
So hatte der Herr es ihnen geschworen.
15 Denn die Hand des Herrn lastete auf ihnen.
Nach und nach gingen sie alle zugrunde,
bis keiner mehr in unserem Lager zu finden war.

Unsere Vierteljahresschrift Bibel aktuell

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