Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Mittwoch, 21. Januar 2026

Lukas 11,37-54Bibellese für 27.02.2025
11,37 Jesus beendete seine Rede.
Da lud ihn ein Pharisäer zum Essen ein.
Jesus ging in sein Haus und legte sich zu Tisch.
38 Der Pharisäer wunderte sich,
dass Jesus sich vor dem Essen nicht zuerst wusch.
39 Da sagte der Herr zu ihm: »So seid ihr Pharisäer:
Becher und Schüsseln haltet ihr von außen sauber.
Aber in euerm Innern seid ihr voller Gier und Bosheit.
40 Ihr Narren! Hat Gott nicht beides geschaffen,
das Äußere und das Innere?
41 Gebt doch den Armen das, was euch zur Verfügung steht.
Dann ist bei euch alles rein!

42 Doch wehe euch, ihr Pharisäer!
Denn ihr gebt Gott sogar den zehnten Teil
von Gewürzen wie Minze, Raute
und jedem anderen Gartengewächs.
Gleichzeitig beachtet ihr nicht die Gerechtigkeit
und die Liebe zu Gott.
Das solltet ihr aber tun, ohne das andere zu lassen.
43 Wehe euch, ihr Pharisäer!
In den Synagogen ist es euch wichtig,
die Ehrenplätze zu bekommen.
Und auf den Marktplätzen wollt ihr gegrüßt werden.
44 Wehe euch!
Denn ihr seid wie Gräber, die man nicht mehr erkennt.
Die Leute gehen über sie hinweg, ohne es zu merken.«

45 Da sagte einer der Gesetzeslehrer zu Jesus:
»Lehrer! Mit diesen Worten beleidigst du auch uns.«
46 Jesus antwortete:
»Wehe auch euch, ihr Gesetzeslehrer!
Denn ihr legt den Leuten Lasten auf,
die sie kaum tragen können.
Aber ihr selbst macht keinen Finger krumm,
um sie zu tragen.
47 Wehe euch!
Denn ihr errichtet Grabmäler für die Propheten,
die von euren Vorfahren umgebracht worden sind.
48 Damit bezeugt ihr öffentlich:
Ihr seid einverstanden mit den Taten eurer Vorfahren.
Sie haben die Propheten umgebracht,
und ihr baut ihnen Grabmäler.
49 Deshalb hat die Weisheit Gottes gesagt:
›Ich schicke Propheten und Apostel zu ihnen.
Einige von ihnen werden sie töten und verfolgen.‹
50 So wird diese Generation zur Rechenschaft gezogen:
für das Blut aller Propheten, das vergossen wurde
seit der Erschaffung der Welt –
51 angefangen bei Abel bis hin zu Secharja.
Der wurde im Hof des Tempels ermordet,
zwischen Altar und Tempelhaus.
Ja, ich sage euch:
Diese Generation wird dafür zur Rechenschaft gezogen!
52 Wehe euch, ihr Gesetzeslehrer!
Ihr habt den Schlüssel weggenommen,
der die Tür zur Erkenntnis aufschließt.
Ihr seid selbst nicht hineingegangen
und habt alle abgehalten, die hineingehen wollten.«

53 Jesus verließ das Haus des Pharisäers.
Die Schriftgelehrten und Pharisäer gerieten in Wut.
Sie bedrängten ihn hartnäckig mit immer neuen Fragen.
54 Denn sie warteten darauf,
aus seinem Mund etwas zu hören,
das sie gegen ihn verwenden konnten.

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