Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Donnerstag, 05. März 2026

Lukas 7,36-50Bibellese für 30.01.2025
7,36 Einer der Pharisäer lud Jesus zum Essen ein.
Jesus ging in das Haus des Pharisäers
und legte sich zu Tisch.
37 In der Stadt lebte eine Frau,
die als Sünderin bekannt war.
Sie erfuhr,
dass Jesus im Haus des Pharisäers zu Gast war.
Mit einem Fläschchen voll kostbarem Salböl
ging sie dorthin.
38 Die Frau trat von hinten
an das Fußende des Polsters heran,
auf dem Jesus lag.
Sie weinte so sehr,
dass seine Füße von ihren Tränen nass wurden.
Mit ihrem Haar trocknete sie ihm die Füße,
küsste sie und salbte sie mit dem Öl.

39 Der Pharisäer, der Jesus eingeladen hatte,
beobachtete das alles und sagte sich:
»Wenn Jesus ein Prophet wäre,
müsste er doch wissen,
was für eine Frau ihn da berührt –
dass sie eine Sünderin ist.«
40 Da wandte sich Jesus an ihn und sagte:
»Simon, ich habe dir etwas zu sagen.«
Er antwortete: »Lehrer, sprich!«
41 Jesus sagte:
»Zwei Männer hatten Schulden bei einem Geldverleiher:
Der eine schuldete ihm fünfhundert Silberstücke,
der andere fünfzig.
42 Da sie es nicht zurückzahlen konnten,
schenkte er beiden das Geld.
Welcher von den beiden
wird den Geldverleiher dafür wohl mehr lieben?«
43 Simon antwortete: »Ich nehme an der,
dem der Geldverleiher mehr geschenkt hat.«
Da sagte Jesus zu ihm: »Du hast recht.«

44 Dann drehte er sich zu der Frau um
und sagte zu Simon: »Siehst du diese Frau?
Ich kam in dein Haus,
und du hast mir kein Wasser für die Füße gebracht.
Aber sie hat meine Füße mit ihren Tränen nass gemacht
und mit ihren Haaren getrocknet.
45 Du hast mir keinen Kuss zur Begrüßung gegeben.
Aber sie hat nicht aufgehört,
mir die Füße zu küssen, seit ich hier bin.
46 Du hast meinen Kopf nicht mit Öl gesalbt.
Aber sie hat meine Füße mit kostbarem Öl gesalbt.
47 Deshalb sage ich dir:
Ihre vielen Sünden sind ihr vergeben.
Darum hat sie so viel Liebe gezeigt.
Wem aber wenig vergeben wird,
der zeigt auch nur wenig Liebe.«
48 Dann sagte Jesus zu der Frau:
»Deine Sünden sind dir vergeben.«
49 Die anderen Gäste fragten sich:
»Wer ist dieser Mann, der sogar Sünden vergibt?«
50 Aber Jesus sagte zu der Frau:
»Dein Glaube hat dich gerettet. Geh in Frieden.«

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