Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Donnerstag, 19. März 2026

Jeremia 44,15-30 Bibellese für 14.10.2024
44,15 Unter den Flüchtlingen waren einige Männer,
die wussten, dass ihre Frauen fremde Götter anbeteten.
Die Frauen brachten anderen Göttern Räucheropfer dar.
Diese Männer und Frauen hatten sich versammelt.
Auch das ganze Volk kam dazu,
das in Ägypten, in der Region Patros lebte.
Sie alle entgegneten Jeremia:
16 »Wir hören nicht auf dich!
Wir hören nicht auf das Wort,
das du uns im Namen des Herrn verkündet hast!
17 Wir wollen lieber all das tun,
was wir mit unserem Mund versprochen haben:
Wir wollen der Himmelskönigin Räucheropfer darbringen.
Wir gießen für sie Trankopfer aus,
wie wir es bereits früher getan haben.
Wir, unsere Vorfahren, unsere Könige und ihre Beamten,
wir alle haben es so gemacht –
in Judas Städten und in den Gassen Jerusalems.
Damals hatten wir genug zu essen, und es ging uns gut.
Kein Unheil hat uns damals getroffen.
18 Doch seitdem wir damit aufgehört haben,
fehlt es uns an allem.
Wir haben der Himmelskönigin nichts mehr dargebracht,
weder Räucheropfer noch Trankopfer.
Deshalb sterben wir im Krieg oder verhungern.«
19 Die Frauen ergänzten:
»Ja, wir haben der Himmelskönigin Opfer dargebracht,
Räucheropfer und Trankopfer.
Unsere Männer wussten es doch!
Wir haben Kuchen in Form der Göttin gebacken
und sie ihr als Opfer dargebracht.
Sie waren damit einverstanden,
dass wir Trankopfer für sie ausgegossen haben.«
20 Jeremia antwortete dem ganzen Volk,
den Männern und Frauen
und allen, die ihm widersprochen hatten:
21 »Woran hat der Herr denn gedacht,
als er den Entschluss in seinem Herzen gefasst hat?
Waren es nicht diese Räucheropfer,
die ihr damals dargebracht habt –
in Judas Städten und in Jerusalems Gassen?
Ihr alle habt es damals getan –
ihr und eure Vorfahren, eure Könige und ihre Beamten,
dazu das ganze Volk auf dem Land.
22 Irgendwann konnte der Herr es nicht mehr ertragen,
dass ihr so viel Böses und Abscheuliches getan habt:
Euer Land wurde verwüstet und zu einem Trümmerfeld,
zum Inbegriff des Fluches.
Bis heute lebt dort niemand mehr.
23 Das geschah wegen dieser Räucheropfer.
Damit habt ihr euch gegen den Herrn gestellt.
Ihr habt nicht auf den Herrn gehört.
Ihr seid seiner Weisung nicht gefolgt,
habt seine Gesetze und Vorschriften nicht beachtet.
Deswegen hat euch dieses ganze Unheil getroffen.
Bis heute lastet es auf euch.«

24 Jeremia sprach weiter zum ganzen Volk
und wandte sich dabei besonders an die Frauen:
»Hört das Wort des Herrn, ihr alle aus Juda,
die ihr jetzt in Ägypten lebt!
25 So spricht der Herr Zebaot, der Gott Israels:
Was euer Mund versprochen hat,
führen eure Hände aus.
Ihr meint dabei: ›Wir erfüllen nur unsere Gelübde,
die wir der Himmelskönigin gegeben haben.
Wir bringen ihr die versprochenen Opfer dar,
Räucheropfer und Trankopfer.‹
Ja, erfüllt nur eure Gelübde
und tut alles, was ihr versprochen habt!

26 So hört nun das Wort des Herrn,
ihr alle aus Juda, die ihr jetzt in Ägypten lebt!
Das sagt euch der Herr: Seht her!
Ich habe bei meinem großen Namen geschworen:
Niemand wird mehr meinen Namen in den Mund nehmen.
Niemand aus Juda wird noch einmal sagen:
›So gewiss der Herr lebt!‹
In ganz Ägypten wird es niemanden mehr geben.
27 Seht her, wie ich über euch wache,
zu eurem Unheil, nicht zu eurem Heil.
Alle Männer aus Juda, die in Ägypten leben,
werden im Krieg sterben oder verhungern –
bis es mit ihnen ganz aus ist.
28 Nur ganz wenige werden dem Tod entkommen.
Sie werden aus Ägypten nach Juda zurückkehren,
aber nur eine ganz kleine Gruppe wird es sein.
Dann werden es alle klar sehen,
die nach Ägypten geflohen sind.
Dort in der Fremde wollten sie leben.
Dann wird der Rest Judas erkennen,
wessen Wort sich erfüllt – mein Wort oder ihr Wort.
29 Ich werde euch ein Zeichen geben,
dass ich euch an diesem Ort strafen werde.
Daran werdet ihr erkennen,
dass sich meine Worte erfüllen
und dass euch das angekündigte Unheil trifft.
– Ausspruch des Herrn –
Das ist das Zeichen:
30 So spricht der Herr: Seht her!
Noch ist Pharao Hofra der König von Ägypten.
Doch ich gebe ihn in die Gewalt seiner Feinde.
Ich überlasse ihn denen, die ihn töten wollen.
Genauso machte ich es mit Zidkija, dem König von Juda.
Ich überließ ihn Nebukadnezzar,
dem König von Babylonien.
Ich gab ihn in die Gewalt seines Feindes
und überließ ihn dem, der in töten wollte.«

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