Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Samstag, 17. Januar 2026

Exodus 24,1-18Bibellese für 06.07.2024
24,1 Gott sagte zu Mose: »Steig hinauf zum Herrn
zusammen mit Aaron, Nadab, Abihu
und 70 von den Ältesten Israels!
Werft euch in der Ferne nieder.
2 Nur Mose soll vor den Herrn treten,
die anderen dürfen nicht näher kommen.
Das Volk darf nicht mit ihm hinaufsteigen.«

3 Mose kam zum Volk und trug ihm
alle Worte des Herrn vor
und auch alle Rechtssätze.
Das ganze Volk antwortete einmütig.
Sie sagten: »Alle Worte, die der Herr gesagt hat,
wollen wir befolgen.«
4 Danach schrieb Mose alle Worte des Herrn auf.
Früh am Morgen stand er auf
und errichtete am Fuß des Berges einen Altar.
Auch stellte er zwölf Steinmale auf
für die zwölf Stämme Israels.
5 Dann ließ er die jungen Männer der Israeliten
Brandopfer darbringen.
Sie schlachteten Stiere als Dankopfer für den Herrn.
6 Mose aber nahm die Hälfte des Bluts
und goss es in Schalen.
Die andere Hälfte sprengte er an den Altar.
7 Er nahm das Buch des Bundes und trug es dem Volk vor.
Da sagten sie: »Alles, was der Herr gesagt hat,
wollen wir befolgen. Wir wollen ihm gehorchen.«
8 Mose nahm das Blut,
sprengte es über das Volk und sagte:
»Mit diesem Blut wird der Bund besiegelt!
Auf der Grundlage aller dieser Worte
hat der Herr den Bund mit euch geschlossen.«

9 Dann stiegen Mose und Aaron auf den Berg
zusammen mit Nadab und Abihu
und 70 von den Ältesten Israels.
10 Sie sahen den Gott Israels.
Der Boden unter seinen Füßen war leuchtend blau,
wie mit Saphiren belegt, und klar wie der Himmel.
11 Die Vornehmen der Israeliten tastete er nicht an.
Sie durften Gott schauen, und sie aßen und tranken.
12 Der Herr sagte zu Mose:
»Steig herauf zu mir auf den Berg und bleibe dort.
Ich will dir die steinernen Tafeln übergeben.
Darauf habe ich die Weisung und das Gebot geschrieben,
um das Volk zu unterweisen.«
13 Da machte Mose sich auf,
zusammen mit Josua, der ihm diente.
Und Mose stieg auf den Gottesberg.
14 Zuvor sagte er zu den Ältesten:
»Wartet hier, bis wir zu euch zurückkommen.
Aaron und Hur bleiben ja bei euch.
Wer etwas entschieden haben muss,
soll sich an sie wenden.«
15 Mose stieg auf den Berg,
und die Wolke verhüllte den Berg.
16 Die Herrlichkeit des Herrn
kam auf den Berg Sinai herab.
Sechs Tage lang verhüllte die Wolke den Berg.
Am siebten Tag rief Gott aus der Wolke heraus
Mose zu sich.
17 Die Herrlichkeit des Herrn
sah aus wie fressendes Feuer.
So sahen die Israeliten sie auf dem Gipfel des Berges.
18 Aber Mose ging in die Wolke hinein
und stieg auf den Berg.
Dort blieb er 40 Tage und 40 Nächte.

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