Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Samstag, 21. Februar 2026

Exodus 1,1-22Bibellese für 16.02.2024
1,1 Die Söhne Israels waren nach Ägypten gekommen,
zusammen mit ihrem Vater Jakob
und jeder mit seiner Familie.
Das sind ihre Namen:
2 Ruben, Simeon, Levi und Juda,
3 Issachar, Sebulon und Benjamin,
4 Dan, Naftali, Gad und Ascher.
5 Insgesamt waren es 70 Personen,
die von Jakob abstammten.
Josef aber war schon vor ihnen in Ägypten.
6 Dann starben Josef und seine Brüder.
Von der ganzen Generation lebte keiner mehr.
7 Doch die Israeliten waren fruchtbar
und vermehrten sich.
Es wimmelte nur so von Kindern.
Sie wurden sehr zahlreich und bevölkerten das Land.

8 Aber dann kam ein neuer König in Ägypten an die Macht.
Der wusste nichts mehr von Josef.
9 Er warnte sein Volk:
»Seht euch vor! Das Volk der Israeliten
ist zahlreich und stärker als wir.
10 Auf, lasst uns planen, was wir tun können,
damit sie sich nicht immer weiter vermehren.
Sonst schließen sie sich unseren Feinden an,
wenn es zum Krieg kommt.
Dann kämpfen sie gegen uns
und werden das Land verlassen.«
11 Deshalb setzten die Ägypter Aufseher ein.
Die sollten die Israeliten zu harter Arbeit zwingen:
Sie mussten für den Pharao die Städte Pitom und Ramses
als Vorratslager bauen.
12 Doch als die Ägypter
das Volk immer härter unterdrückten,
wurde es noch zahlreicher und breitete sich aus.
Da packte sie das Entsetzen vor den Israeliten.
13 Sie zwangen sie mit Gewalt zur Arbeit
14 und machten ihnen das Leben zur Qual.
Sie mussten als Sklaven Ziegel aus Lehm machen
und sich auf den Feldern plagen.
Zu all dem zwang man sie mit Gewalt.
15 Dann befahl der König von Ägypten
den hebräischen Hebammen –
die eine hieß Schifra und die andere Pua:
16 »Wenn ihr den Hebräerinnen helft,
achtet bei der Geburt auf das Geschlecht!
Ist es ein Junge, dann tötet ihn.
Ist es ein Mädchen, dann darf es leben.«
17 Aber die Hebammen waren Gott gehorsam.
Deswegen taten sie nicht,
was der ägyptische König befohlen hatte.
Sie ließen die Jungen am Leben.
18 Da rief der ägyptische König die Hebammen herbei
und stellte sie zur Rede:
»Warum tut ihr das und lasst die Jungen am Leben?«
19 Die Hebammen erwiderten dem Pharao:
»Die hebräischen Frauen sind nicht so
wie die ägyptischen Frauen.
Sie sind voller Lebenskraft:
Bevor die Hebamme kommt, haben sie schon geboren.«
20 Deshalb ließ Gott es den Hebammen gut gehen.
So wurde das Volk der Israeliten
zahlreich und immer stärker.
21 Weil die Hebammen Gott gehorsam waren,
schenkte er auch ihnen viele Nachkommen.
22 Da befahl der Pharao seinem ganzen Volk:
»Jeden neugeborenen Jungen werft in den Nil!
Nur die Mädchen sollt ihr am Leben lassen!«

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