Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Samstag, 14. Februar 2026

Jesaja 44,6-20Bibellese für 11.12.2023
44,6 So spricht der Herr , der König Israels,
sein Befreier, der Herr Zebaot:
Ich bin der Erste und der Letzte,
außer mir gibt es keinen Gott.
7 Oder gibt es einen Gott, der so ist wie ich?
Er soll sich melden und mir seine Beweise vorlegen!
Wer hat die Zukunft von Anfang an vorhergesagt?
Er soll uns doch mitteilen, was noch kommen wird!
8 Erschreckt nicht und habt keine Angst, ihr Israeliten!
Ich habe es euch doch schon längst wissen lassen
und euch angekündigt, was jetzt geschieht.
Das könnt ihr bezeugen!
Gibt es einen anderen Gott außer mir,
der so unerschütterlich ist wie ein Fels?
Ich kenne keinen.
9 Alle, die Götterbilder herstellen, sind machtlos.
Ihre geliebten Götzen nützen ihnen nichts.
Können sie die Macht ihrer Götzen bezeugen?
Nein, sie sehen und erfahren nichts davon.
Darum stehen sie beschämt da.
10 Warum sollte einer einen Gott herstellen
oder ein Götterbild aus Metall gießen,
das gar nichts nützt?
11 Seht doch: Alle, die sich an Götzen halten,
müssen sich schämen.
Auch die Handwerker, die sie herstellen,
sind ja nichts als Menschen.
Sollen sie doch einmal alle gemeinsam
ihr Anliegen vorbringen.
Dann werden sie erschreckt und beschämt feststellen,
dass sie gescheitert sind.

12 Zuerst stellt der Schmied ein Messer her
und bearbeitet es in der Glut.
Er formt es mit dem Hammer
und bearbeitet es mit kräftiger Hand.
Dabei bekommt er Hunger und wird kraftlos.
Weil er nicht genug getrunken hat, wird er müde.
13 Dann misst der Holzschnitzer
mit der Messschnur ein Stück Holz ab.
Mit dem Stift zeichnet er die Umrisse des Bildes.
Danach bearbeitet er das Holz mit dem Schnitzmesser
und glättet seine Oberfläche.
Er formt es so, dass es wie ein Mann aussieht.
Wie ein Prachtstück von einem Menschen
soll es in einem Haus wohnen.
14 Dafür zieht der Schnitzer los und fällt Zedern.
Oder er sucht sich unter den Bäumen des Waldes
eine besonders kräftig gewachsene Eiche.
Vielleicht pflanzt er auch einen Lorbeerbaum
und wartet, bis der Regen ihn groß werden lässt.

15 Mit dem Holz macht der Mensch Feuer,
um sich zu wärmen oder Brot zu backen.
Oder er verarbeitet es zu einem Gott
und fällt vor ihm auf die Knie.
Er macht ein Götterbild daraus
und verneigt sich davor.
16 Einen Teil des Holzes verbrennt er.
Über dem anderen röstet er Fleisch
und isst sich an dem Braten satt.
Oder er wärmt sich daran und sagt:
»Ah, mir wird warm, ich genieße das Feuer.«
17 Aus dem Rest macht er sich einen Gott.
Er stellt ein Götzenbild her,
vor dem man sich verneigen
und auf die Knie fallen kann.
Zu dem betet er dann mit den Worten:
»Rette mich, denn du bist mein Gott!«
18 Die Götzendiener sind ohne Sinn und Verstand.
Ihre Augen sind verklebt,
sodass sie nichts sehen.
Ihren Herzen fehlt es an Weisheit.
19 Sie denken nicht über ihr Tun nach,
haben weder Verstand noch Einsicht, um zu sagen:
»Einen Teil habe ich verbrannt,
über der Glut Brot gebacken,
Fleisch gebraten und gegessen.
Aus dem Rest mache ich einen abscheulichen Götzen,
um mich dann vor einem Holzklotz zu verneigen.«
20 Wer sich mit etwas abgibt, das zu Asche wird,
täuscht sich und geht in die Irre.
Er kann sein Leben nicht retten und auch nicht zugeben:
»Woran ich mich halte,
ist nichts als Lug und Trug.«

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