Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Samstag, 07. Februar 2026

Josua 9,1-27Bibellese für 26.01.2022
9,1 Die Nachricht vom Sieg verbreitete sich bei den Königen,
die westlich des Jordan herrschten:
im Gebirge, im Hügelland, an der Mittelmeerküste
und bis hinauf zum Libanongebirge.
Das sind die Hetiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter,
Hiwiter und Jebusiter.
2 Da taten sie sich zusammen,
um gemeinsam gegen Josua und Israel zu kämpfen.

3 Die Einwohner der Stadt Gibeon hatten gehört,
was Josua den Städten Jericho und Ai angetan hatte.
4 Da griffen sie zu einer List:
Sie versorgten sich mit Essen für die Reise
und bepackten ihre Esel mit alten Säcken.
Auch abgenutzte Weinschläuche nahmen sie mit,
die zerrissen und wieder geflickt waren.
5 Sie trugen alte und geflickte Schuhe
und zogen sich abgenutzte Mäntel an.
Alles Brot aber, das sie auf die Reise mitnahmen,
war trocken und zerbröselt.
6 So machten sie sich auf den Weg und kamen zu Josua,
der sein Heerlager in Gilgal aufgeschlagen hatte.

Dort sagten sie zu ihm und zu den Männern Israels:
»Aus einem entfernten Land sind wir gekommen.
Schließt doch einen Vertrag mit uns!«
7 Da antworteten die Männer Israels den Hiwitern:
»Vielleicht wohnt ihr ja in der Nähe mitten unter uns.
Dann können wir keinen Vertrag mit euch schließen.«
8 Doch sie sagten zu Josua:
»Wir sind hier und wollen deine Knechte sein!«
Josua fragte sie:
»Wer seid ihr und woher kommt ihr?«
9 Da antworteten sie ihm:
»Deine Knechte kommen aus einem weit entfernten Land.
Der Grund dafür ist der Name des Herrn, deines Gottes.
Vom Hörensagen wissen wir alles über ihn.
Wir wissen, was er in Ägypten getan hat.
10 Uns ist auch bekannt,
was er mit den Königen der Amoriter gemacht hat –
mit Sihon von Heschbon und Og von Baschan in Aschtarot,
den beiden Königen im Ostjordanland.
11 Daraufhin wurde uns von allen geraten,
von unseren Ältesten und den Bewohnern des Landes:
›Nehmt Essen mit euch auf die Reise,
zieht den Israeliten entgegen und sagt zu ihnen:
Wir sind hier und wollen eure Knechte sein.
Schließt doch einen Vertrag mit uns!‹
12 Nun schaut her und seht unser Brot!
Es war noch warm, als wir es auf die Reise mitnahmen –
an dem Tag, als wir von zu Hause zu euch gezogen sind.
Jetzt aber ist es trocken und zerbröselt.
13 Und hier sind unsere Weinschläuche.
Die waren noch neu, als wir sie füllten.
Jetzt aber sind sie rissig geworden.
Hier sind unsere Mäntel und Schuhe,
sie sind abgenutzt von der weiten Reise.«
14 Da prüften die Männer Israels das Brot,
ob es wohl von der Reise stammte.
Aber den Herrn befragten sie nicht.
15 So schloss Josua mit ihnen Frieden.
Er sicherte ihnen in einem Vertrag zu,
sie am Leben zu lassen.
Und die Männer, die der Gemeinde vorstanden,
bekräftigten es durch einen Eid.
16 Drei Tage nach Abschluss des Vertrags kam heraus,
dass die Leute ganz aus der Nähe waren.
Sie wohnten tatsächlich mitten unter ihnen.
17 Die Israeliten waren nämlich weitergezogen
und am dritten Tag zu den Städten gekommen,
die diesen Leuten gehörten.
Und das waren ihre Städte:
Gibeon , Kefira, Beerot und Kirjat-Jearim.
18 Die Israeliten taten ihnen nichts.
Denn die Männer, die der Gemeinde vorstanden,
hatten beim Herrn, Israels Gott, einen Eid abgelegt.
Doch die ganze Gemeinde rebellierte dagegen.
19 Da erwiderten die Männer,
die der Gemeinde vorstanden:
»Wir haben es ihnen mit einem Eid zugesichert,
den wir beim Herrn, Israels Gott, abgelegt haben.
Auf keinen Fall dürfen wir ihnen jetzt etwas antun.
20 Wir wollen sie also am Leben lassen,
damit uns nicht der Zorn Gottes trifft.
Denn so verlangt es der Eid, den wir abgelegt haben.«
21 Und die Männer, die der Gemeinde vorstanden,
sagten weiter zu ihnen:
»Sie sollen am Leben bleiben!
Sie sollen für die ganze Gemeinde
als Holzfäller und Wasserträger arbeiten.«
Und so geschah es auch –
wie es die Männer zu ihnen gesagt hatten.

22 Josua ließ die Leute aus Gibeon zu sich kommen
und fragte sie: »Warum habt ihr uns getäuscht?
Warum habt ihr uns vorgemacht,
dass ihr weit weg von uns wohnt?
Dabei wohnt ihr doch in der Nähe mitten unter uns.
23 So trifft euch jetzt dieser Fluch:
Für immer müsst ihr Knechte sein
und als Holzfäller und Wasserträger arbeiten.
Dem Haus meines Gottes sollt ihr dienen.«
24 Darauf antworteten sie Josua:
»Es wurde doch deinen Knechten berichtet,
was der Herr, dein Gott, geboten hat.
Seinen Knecht Mose hat er angewiesen,
euch das ganze Land zu geben
und alle seine Bewohner zu vernichten.
Da bekamen wir Angst und fürchteten um unser Leben.
Und so haben wir zu dieser List gegriffen.
25 Doch jetzt sind wir in deiner Gewalt.
Tu mit uns, was du für gut und richtig hältst!«
26 Und das war es, was Josua mit ihnen tat:
Er schützte sie vor den Israeliten.
Niemand durfte sie töten.
27 So machte Josua sie noch am gleichen Tag
zu Holzfällern und Wasserträgern.
Sie mussten für die Gemeinde arbeiten
und für den Altar des Herrn.
Bis heute tun sie diesen Dienst,
an dem Ort, den Gott erwählen wird.

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