Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Dienstag, 31. März 2026

Esra 6,1-22Bibellese für 31.08.2021
6,1 König Darius gab die Erlaubnis,
im Archiv in Babylon nachzuforschen.
Dort wurden die Schriftstücke aufbewahrt.
2 Man suchte aber auch in der Provinz Medien
und fand in der Hauptstadt Ekbatana eine Schriftrolle.
Darauf stand geschrieben:

3 »Im ersten Regierungsjahr von König Kyros.
In Bezug auf das Haus Gottes in Jerusalem
gibt König Kyros diese Anordnung:
Das Haus soll wieder aufgebaut werden,
damit dort Schlachtopfer dargebracht werden können.
Es soll auf den alten Fundamenten errichtet werden,
30 Meter hoch und 30 Meter breit sein.
4 So sollt ihr die Mauern errichten:
Auf drei Lagen Quadersteine
folgt eine Lage Holzbalken.
Die Kosten sind vom Königshof zu tragen.
5 Darüber hinaus sollen die Gefäße aus Gold und Silber
zurückgegeben werden.
Die hatte Nebukadnezzar damals
aus dem Tempel in Jerusalem geraubt
und nach Babylon gebracht.
Jetzt sollen sie wieder nach Jerusalem zurückkommen,
an ihren ursprünglichen Ort im Tempel.
Dort, im Haus Gottes, sollen sie ihren Platz finden.«
6 König Darius befahl in einem Brief:
»An Tattenai,
den Verwalter der Provinz westlich des Eufrat!
An Schetar-Bosnai und an die übrigen Mitarbeiter,
die Beamten in der Provinz westlich des Eufrat!
Haltet euch aus der Sache heraus!
7 Unternehmt nichts gegen die Bauarbeiten am Haus Gottes!
Das Oberhaupt der Juden und ihre Ältesten
sollen das Haus Gottes wieder aufbauen.
Es soll an seinem früheren Platz stehen.
8 Außerdem befehle ich euch:
Unterstützt die Ältesten der Juden
beim Wiederaufbau des Tempels!
Bezahlt den Bau von den königlichen Steuereinnahmen
aus der Provinz westlich des Eufrat!
Gebt den Leuten pünktlich ihr Geld,
damit der Bau nicht noch einmal ins Stocken gerät.
9 Die Priester von Jerusalem werden euch ihren Bedarf
an Brandopfergaben für den Gott des Himmels melden.
Gebt ihnen Tag für Tag,
was sie dafür brauchen:
junge Stiere, Widder und Lämmer,
dazu Weizen, Salz, Wein und Öl.
In dieser Sache dürft ihr nicht nachlässig sein.
10 Die Juden sollen dem Gott des Himmels Opfer darbringen,
die ihm gefallen.
Dabei sollen sie beten
für das Leben des Königs und seiner Kinder.

11 Weiterhin bestimme ich:
Wenn sich jemand nicht an diese Anordnung hält,
soll man ihn an einem Holzbalken aufhängen.
Den Balken soll man aus seinem Haus herausreißen
und das Haus selbst zu einem Trümmerhaufen machen.
12 Gott hat Jerusalem zu dem Ort bestimmt,
an dem er in seinem Namen gegenwärtig ist.
Deshalb soll er jedes Volk und jeden König vernichten,
wenn sie das Haus Gottes in Jerusalem antasten.
Es darf nicht zerstört werden.
Ich, Darius, habe diesen Befehl gegeben.
Er ist genau zu befolgen.«
13 Diese Anordnung ging an
Tattenai, den Verwalter der Provinz westlich des Eufrat,
an Schetar-Bosnai und an ihre Mitarbeiter.
Sie führten den Befehl von König Darius genau aus.
14 So konnten die Ältesten der Juden
den Bau gut weiterführen.
Dabei wurden sie von den Propheten ermutigt,
von Haggai und von Sacharja, dem Sohn des Iddo.
Die Juden taten,
was der Gott Israels ihnen befohlen hatte.
Zugleich befolgten sie
die Anweisung der Könige von Persien.
Das waren Kyros, Darius und Artaxerxes.
So konnten die Ältesten der Juden
den Bau des Tempels vollenden.

15 Am dritten Tag des Monats Adar
schlossen sie die Arbeit am Haus Gottes ab.
Das war im sechsten Regierungsjahr von König Darius.
16 Voller Freude feierte man die Einweihung des Tempels.
Alle Israeliten feierten mit:
Priester , Leviten und die anderen,
die aus Babylonien zurückgekehrt waren.
17 Zur Einweihung brachten sie
100 Stiere, 200 Widder und 400 Lämmer als Opfer dar.
Sie brachten zwölf Ziegenböcke als Sündopfer dar
für ganz Israel –
einen für jeden der Stämme Israels.
18 Für den Gottesdienst am Tempel in Jerusalem
setzten sie Priester und Leviten ein.
Die taten ihren Dienst in Gruppen und Abteilungen,
wie es im Buch des Mose vorgeschrieben ist .
19 Am 14. Tag des ersten Monats
feierten die Heimgekehrten das Passafest.
20 Die Priester und Leviten hatten sich vorbereitet,
sodass sie rein waren für die Begegnung mit Gott.
Die Leviten schlachteten das Passalamm für alle,
die aus Babylonien zurückgekommen waren:
für ihre Brüder, die Priester, und für sich selbst.
21 Dann aßen die heimgekehrten Israeliten das Passamahl.
Mit ihnen feierten alle,
die ebenfalls den Herrn, den Gott Israels, verehrten.
Dazu hatten sie sich zuvor
von der unreinen Bevölkerung im Land losgesagt.
22 Fröhlich feierten sie sieben Tage lang
das Fest der ungesäuerten Brote.
Denn der Herr hatte sie fröhlich gemacht.
Er hatte dafür gesorgt, dass der persische König
ihrem Anliegen aufgeschlossen gegenüberstand.
So unterstützte er sie bei den Bauarbeiten am Tempel,
dem Haus für den Gott Israels.

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