Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Dienstag, 31. März 2026

2.Könige 25,1-21Bibellese für 24.08.2021
25,1 im neunten Regierungsjahr des Zidkija.
Da rückte der babylonische König Nebukadnezzar heran.
Er kam mit seiner ganzen Streitmacht
und belagerte Jerusalem.
Um die Stadt errichteten sie einen Belagerungswall.
2 Bis ins elfte Regierungsjahr des Zidkija
hielt die Belagerung der Stadt an.
3 Der Hunger in der Stadt nahm überhand.
Auch das Volk auf dem Land hatte kein Brot mehr.
Am neunten Tag des Monats
4 durchbrachen die Babylonier die Stadtmauer.
Mitten in der Nacht brachen alle auf,
die die Stadt verteidigen sollten.
Sie gingen durch den königlichen Garten,
nahmen das Tor zwischen den Mauern
und folgten dem Weg hinaus Richtung Osten.
So konnten sie fliehen,
obwohl die Babylonier die Stadt ringsum belagerten.
5 Doch die Soldaten der Babylonier jagten dem König nach.
Sie holten ihn in der Ebene bei Jericho ein.
Da ließen ihn alle seine Soldaten im Stich und flohen.
6 Die Babylonier nahmen den König gefangen.
Dann brachten sie ihn nach Ribla
zum babylonischen König.
Dort wurde das Urteil über Zidkija gesprochen:
7 Zidkija musste zusehen,
wie seine Söhne abgeschlachtet wurden.
Dann wurden ihm die Augen ausgestochen,
er wurde mit Ketten aus Bronze gefesselt
und nach Babylon gebracht.
8 Es war im 19. Regierungsjahr von Nebukadnezzar,
dem König von Babylonien.
Am siebten Tag des fünften Monats
kam Nebusaradan nach Jerusalem.
Er war der Kommandant der Leibwache
und vom König von Babylonien beauftragt.
9 Nebusaradan steckte das Haus des Herrn in Brand
und auch den königlichen Palast.
Auch jedes größere Gebäude ließ er niederbrennen.
10 Selbst die Mauern rings um Jerusalem wurden zerstört.
Sie wurden von den babylonischen Soldaten eingerissen,
die beim Kommandanten der Leibwache waren.
11 Nebusaradan, der Kommandant der Leibwache,
nahm viele gefangen und führte sie in die Verbannung:
den Rest des Volkes, der in der Stadt überlebt hatte,
die, die zum babylonischen König übergelaufen waren,
und den Rest der Handwerker.
12 Nur einige von der armen Landbevölkerung
ließ der Kommandant der Leibwache zurück.
Sie sollten die Weinberge und die Äcker bearbeiten.
13 Im Haus des Herrn gab es einiges aus Bronze:
Säulen , Gestelle und das »Meer«.
Das alles zerschlugen die Babylonier
und nahmen alle Bronze mit nach Babylon.
14 Sie nahmen auch alle kleineren Geräte aus Bronze mit:
Töpfe, Schaufeln, Messer und Schalen
sowie alles, was man sonst im Gottesdienst braucht.
15 Der Kommandant der Leibwache nahm alles mit,
was aus reinem Gold und Silber war:
die Becken für Kohle und die Schalen zum Besprengen.
16 Die ganze Bronze war kaum zu wiegen:
Es waren ja zwei Säulen und das »Meer«,
dazu die Gestelle,
die Salomo für den Tempel hatte anfertigen lassen.
17 Schon die beiden Säulen waren riesig:
Jede war acht Meter hoch.
Oben bildete ein Aufsatz aus Bronze den Abschluss,
der eineinhalb Meter hoch war.
Beide waren ringsum mit Flechtwerk verziert
und mit Granatäpfeln ganz aus Bronze.
18 Außerdem nahm der Kommandant der Leibwache
auch das führende Personal des Tempels mit:
den Hohepriester Seraja,
den Priester Zefanja, seinen Stellvertreter,
und die drei Hüter des Tempeltores.
19 Auch aus der Stadt nahm er führende Leute mit:
einen Beamten des Hofes, der die Soldaten befehligte,
und fünf Vertraute des Königs, die in der Stadt waren.
Dazu kamen der Schreiber des Heeres,
der für die Musterung der Soldaten zuständig war,
und 60 angesehene Männer vom Land,
die sich in der Stadt aufgehalten hatten.
20 Nebusaradan, der Kommandant der Leibwache,
nahm sie alle gefangen
und brachte sie zum babylonischen König nach Ribla.
21 Dort ließ der babylonische König sie hinrichten.
In Ribla im Land Hamat fanden sie den Tod.
Das Schicksal der Menschen aus Juda war besiegelt:
Sie wurden aus ihrer Heimat gefangen weggeführt.

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