Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Montag, 30. März 2026

2.Könige 23,4-25Bibellese für 20.08.2021
23,4 Der König gab den führenden Priestern einen Auftrag.
Dazu gehörten der Hohepriester Hilkija,
seine Stellvertreter und die Hüter des Tempeltores.
Der König befahl ihnen,
alle Gegenstände aus der Tempelhalle herauszubringen,
die anderen Göttern geweiht waren:
alles, was für Baal angefertigt worden war,
für Aschera und für das ganze himmlische Heer.
Das alles ließ Joschija verbrennen
außerhalb von Jerusalem, im Kidrontal.
Die Asche brachte er nach Bet-El.
5 Auch setzte er die Priester der fremdem Götter ab,
die von den Königen von Juda eingesetzt worden waren.
Überall hatten sie Räucheropfer dargebracht,
auf den Kultplätzen in den Städten Judas
und in der Umgebung von Jerusalem.
Er setzte auch alle ab,
die für Baal Räucheropfer dargebracht hatten,
für die Sonne, den Mond, die Planeten
und für das ganze himmlische Heer.
6 Er entfernte den Kultpfahl aus dem Tempel des Herrn
und brachte ihn aus Jerusalem heraus ins Kidrontal.
Dort verbrannte er ihn, zermalmte ihn zu Staub
und streute ihn auf die Gräber der einfachen Leute.
7 Er riss auch die Häuser derjenigen ab,
die Hurerei am Tempel betrieben.
In diesen Häusern, die nahe beim Tempel standen,
webten die Frauen Kleidung für die Göttin Aschera.

8 Überall entweihte Joschija die Kultplätze –
von Geba bis Beerscheba.
Es gab auch Kultplätze an den Stadttoren.
Einer davon war am Tor von Stadtkommandant Joschua,
direkt links neben dem Eingang.
Auch die machte Joschija dem Erdboden gleich.
An allen Kultplätzen hatte es Priester gegeben,
die Räucheropfer dargebracht hatten.
Alle diese Priester aus den Städten Judas
ließ Joschija nach Jerusalem kommen.
9 Doch am Altar des Herrn in Jerusalem
durften sie keinen Dienst verrichten.
Es war ihnen aber erlaubt,
mit den anderen Priestern ungesäuertes Brot zu essen.
10 Auch das Tofet im Hinnom-Tal entweihte er.
Dort hatten sie ihre Kinder dem Gott Moloch geopfert.
Nun ließ dort keiner mehr sein Kind durchs Feuer gehen.

11 Außerdem ließ er die Pferdestatuen entfernen,
die am Säulengang angebracht waren.
Sie befanden sich am Eingang zum Tempel des Herrn,
bei der Wohnung des Hofbeamten Natan-Melech.
Die Könige von Juda hatten sie aufgestellt,
um die Sonne zu verehren.
Auch die Wagen für den Sonnengott verbrannte Joschija.
12 Genauso machte er es mit den Altären,
die seine Vorgänger errichtet hatten:
die Altäre von Manasse in den beiden Höfen des Tempels
und die Altäre auf dem Dach über dem Zimmer von Ahas.
Er riss sie nieder
und ließ den Schutt ins Kidrontal bringen.

13 Die Kultplätze östlich von Jerusalem
und südlich vom Berg des Verderbens
entweihte Joschija ebenfalls.
Die hatte Salomo, der König von Israel, gebaut
und den scheußlichen Götzen der Nachbarvölker gewidmet:
der Astarte, der Göttin der Phönizier,
dem Kemosch, dem Gott der Moabiter,
dem Milkom, dem Gott der Ammoniter.
14 Zuerst zerbrach Joschija die Kultsteine
und schlug die Kultpfähle um.
Dann bedeckte er die Plätze mit Menschenknochen.

15 Am Altar in Bet-El räumte Joschija ebenfalls auf.
In Bet-El befand sich nämlich der Kultplatz,
den Jerobeam, der Sohn des Nebat, gebaut hatte.
Damit hatte er Israel zur Sünde verführt.
Diesen Kultplatz samt Altar riss Joschija nieder.
Er steckte alles in Brand und zerschlug die Steine,
sodass sie zu Staub wurden.
Auch den Kultpfahl verbrannte er.
16 Joschija sah sich um
und bemerkte die Gräber dort auf dem Berg.
Er ließ die Knochen aus den Gräbern holen
und verbrannte sie auf dem Altar.
So entweihte er auch diesen Ort,
wie es der Herr angekündigt hatte.
Er hatte damals durch einen Gottesmann gesprochen,
als Jerobeam zur Einweihung am Altar gestanden hatte.
Joschija sah sich weiter um
und erblickte das Grab eben dieses Gottesmannes.
17 Daher fragte er:
»Was ist das für ein Grabmal,
das ich hier sehe?«
Sie antworteten ihm:
»Das ist das Grab des Gottesmannes,
der aus Juda gekommen ist.
Du hast am Altar von Bet-El getan,
was er angekündigt hat.«
18 Da befahl Joschija: »Lasst ihn ruhen!
Niemand soll seine Gebeine anrühren.«
Also wurde er nicht in seiner Grabesruhe gestört,
genauso wenig wie der Prophet aus Samaria.

19 Auch beseitigte Joschija alle Heiligtümer
auf den Kultplätzen in den Städten Samarias.
Die Könige von Israel hatten sie gebaut
und so den Herrn zornig gemacht.
Er verfuhr mit ihnen,
wie er es in Bet-El getan hatte.
20 Alle Priester dort an den Kultplätzen
ließ er auf den Altären abschlachten.
Dann verbrannte er Menschenknochen darauf.
Schließlich kehrte Joschija nach Jerusalem zurück.
21 Nun befahl der König dem ganzen Volk:
»Feiert das Passafest für den Herrn, euren Gott,
wie es in diesem Buch des Bundes beschrieben ist!«
22 Denn in dieser Form
war das Passa schon lange nicht mehr gefeiert worden:
weder in der Zeit der Richter, die in Israel herrschten,
noch in der Zeit der Könige von Israel und Juda.
23 Erst im 18. Regierungsjahr von Joschija
wurde zu Ehren des Herrn wieder das Passa gefeiert.
Dieses Fest fand in Jerusalem statt.
24 Joschija griff weiter hart durch.
Er beseitigte alle Totenbeschwörer und Zeichendeuter,
alle Hausgötter, Götterbilder und Abscheulichkeiten,
die sonst noch in Juda und Jerusalem vorhanden waren.
In allem richtete er sich nach dem Buch,
das der Prophet Hilkija im Tempel gefunden hatte.
Darin standen alle Worte der Weisung.

25 So einen König wie Joschija gab es nicht noch einmal.
Vor ihm und nach ihm gab es keinen,
der so zum Herrn zurückkehrte –
mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele
und mit seiner ganzen Kraft.
In allem handelte er so,
wie es im Gesetzbuch des Mose steht.

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