Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Montag, 30. März 2026

2.Könige 18,13-37Bibellese für 14.08.2021
18,13 Im 14. Regierungsjahr des Königs Hiskija
rückte der assyrische König Sanherib heran.
Er griff Juda an und eroberte alle befestigten Städte.
14 Da schickte König Hiskija von Juda eine Botschaft
zum König von Assyrien nach Lachisch und bat ihn:
»Ich habe einen schweren Fehler gemacht.
Kämpfe nicht länger gegen mich!
Ich werde alles zahlen, was du von mir forderst.«
Also legte der König von Assyrien einen Tribut fest,
den König Hiskija von Juda zu zahlen hatte:
zehn Tonnen Silber und eine Tonne Gold.
15 Und Hiskija lieferte alles Silber ab,
das im Tempel des Herrn vorhanden war
und in den Schatzkammern des Palastes.
16 Er ließ sogar alles Gold entfernen,
mit dem der Tempel des Herrn verziert war:
das Gold an den Türen und Pfosten der Tempelhalle,
das er selbst hatte anbringen lassen.
Das alles brachte Hiskija dem König von Assyrien.

17 Damals sandte der assyrische König
seine höchsten Beamten von Lachisch aus
zu König Hiskija nach Jerusalem.
Sie trugen die Titel Tartan, Rabsaris und Rabschake.
Mit einem großen Heer
bezogen sie Stellung an der Walkerfeldstraße,
bei der Wasserleitung zum oberen Teich.
18 Dann wollten sie den König sprechen.
Da kam Eljakim, der Sohn des Hilkija, zu ihnen heraus.
Er verwaltete den Königshof.
In seiner Begleitung waren der Staatsschreiber Schebna
und der Staatssekretär Joach, der Sohn des Asaf.
19 Der Rabschake sagte zu ihnen:
»Richtet Hiskija aus:
So spricht der assyrische Großkönig:
Worauf setzt du eigentlich dein Vertrauen?
20 Du meinst wohl, bloße Versprechungen können helfen
und ersetzen Planung und Stärke im Krieg!
Auf wen vertraust du so sehr,
dass du einen Aufstand gegen mich anzettelst?
21 Vertraust du etwa auf Ägypten?
Ägypten ist doch nur ein zerbrochenes Schilfrohr.
Wer sich darauf stützt,
dem fährt es in die Hand und durchbohrt sie.
So geht es allen,
die auf den Pharao, den König von Ägypten, vertrauen.
22 Oder wollt ihr mir sagen:
›Wir vertrauen auf den Herrn, unseren Gott?‹
Waren es denn nicht seine Kultplätze und Altäre,
die Hiskija beseitigt hat?
Er hat doch in Juda und Jerusalem angeordnet:
›Allein vor diesem Altar in Jerusalem
sollt ihr Gott anbeten.‹
23 Mein Herr, der König von Assyrien,
bietet dir nun folgende Wette an:
›Ich gebe dir 2000 Pferde,
wenn du die Reiter dazu stellen kannst.‹
24 Du kannst ja nicht einmal einen einzigen zurückschlagen,
einen unbedeutenden Hauptmann, der meinem Herrn dient.
Vielmehr musst du auf Ägypten vertrauen,
das so viele Streitwagen und Reiter hat.
25 Nun frage ich dich:
Bin ich etwa ohne Erlaubnis des Herrn gekommen,
um diesen Ort hier zu verwüsten?
Nein, der Herr selbst hat zu mir gesagt:
›Zieh gegen dieses Land und verwüste es!‹«

26 Eljakim, der Sohn des Hilkija, Schebna und Joach
baten daraufhin den Rabschake:
»Sprich doch bitte Aramäisch mit deinen Knechten!
Denn das verstehen wir.
Sprich nicht Hebräisch mit uns!
Denn die Leute auf der Stadtmauer hören zu.«
27 Der Rabschake antwortete ihnen:
»Hat mich mein Herr mit seiner Botschaft
denn nur zu euch und zu eurem Herrn gesandt?
Nein, er hat mich auch zu den Leuten gesandt,
die auf der Mauer sitzen.
Sie müssen bald ihren eigenen Kot essen
und ihren eigenen Urin mit euch trinken.«

28 Dann trat der Rabschake noch weiter vor
und rief laut auf Hebräisch:
»Hört, was euch der assyrische Großkönig zu sagen hat!
29 So spricht der König:
Lasst euch von Hiskija nicht täuschen!
Er kann euch nicht retten.
30 Lasst euch von Hiskija nicht dazu verleiten,
auf den Herrn zu vertrauen.
Hört nicht auf ihn, wenn er sagt:
›Der Herr wird uns bestimmt retten.
Diese Stadt wird dem König von Assyrien
nicht in die Hände fallen.‹
31 Hört nicht auf Hiskija!
So spricht der König von Assyrien:
Kommt heraus und schließt Frieden mit mir!
Dann kann jeder von seinem Weinstock essen
und von seinem Feigenbaum.
Jeder kann Wasser aus seiner eigenen Zisterne trinken.
32 Später komme ich und bringe euch in ein Land,
das eurem ähnlich ist.
Dort gibt es Getreide und Most,
Brot und Wein, Olivenbäume und Honig.
Ihr werdet am Leben bleiben und nicht sterben.
Deshalb lasst euch von Hiskija nichts vormachen,
wenn er sagt: ›Der Herr wird uns retten.‹
33 Haben etwa die Götter der anderen Völker
ihre Länder vor dem König von Assyrien retten können?
34 Wo sind denn die Götter von Hamat und Arpad?
Wo sind die Götter von Sefarwajim, Hena oder Awa?
Haben sie Samaria vor mir gerettet?
35 Gibt es denn einen unter den Göttern aller Länder,
der sein Land vor mir gerettet hat?
Wieso sollte ausgerechnet der Herr das können
und Jerusalem vor mir retten?«

36 Das Volk schwieg und gab keine Antwort.
Denn König Hiskija hatte befohlen:
»Gebt ihm keine Antwort!«
37 Da kehrten die drei Beamten zu Hiskija zurück:
der Palastverwalter Eljakim, der Sohn des Hilkija,
der Staatsschreiber Schebna
und der Staatssekretär Joach, der Sohn des Asaf.
Mit zerrissenen Kleidern traten sie vor den König
und berichteten ihm, was der Rabschake gesagt hatte.

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