Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Montag, 30. März 2026

2.Könige 5,1-19aBibellese für 07.08.2021
5,1 Naaman war der Heerführer des Königs von Aram.
Sein König schätzte ihn sehr
und hielt große Stücke auf ihn.
Denn der Herr hatte bewirkt,
dass er für Aram siegreich war.
Er war ein Kriegsheld, litt aber an Aussatz.
2 Die Aramäer überfielen das Land Israel immer wieder.

Einmal hatten sie ein junges Mädchen verschleppt,
das jetzt im Dienst von Naamans Frau stand.
3 Dieses Mädchen sprach zu ihrer Herrin:
»Ach, wäre mein Herr doch beim Propheten in Samaria!
Der könnte ihn von seinem Aussatz heilen.«
4 Da ging Naaman zu seinem Herrn und König
und berichtete ihm:
»Das und das hat das Mädchen aus Israel gesagt.«
5 Darauf sagte der König von Aram: »Geh dorthin!
Ich werde dir ein Schreiben mitgeben.
Es ist für den König von Israel bestimmt.«
Naaman ging los und nahm Geschenke mit:
340 Kilogramm Silber, 6000 Goldmünzen
und zehn kostbare Kleider.

6 So kam er zum König von Israel
und übergab ihm das Schreiben.
Darin stand:
»Wenn du dieses Schreiben erhältst, weißt du:
Ich habe meinen Knecht Naaman zu dir geschickt,
damit du ihn von seinem Aussatz heilst.«
7 Als der König von Israel das Schreiben gelesen hatte,
zerriss er seine Kleider .
Er sagte: »Bin ich denn Gott?
Kann ich töten oder lebendig machen?
Da schickt dieser mir einen Mann,
den ich vom Aussatz heilen soll!
Merkt ihr es? Er sucht nur einen Anlass für Krieg!«

8 Elischa , der Gottesmann, hörte davon,
dass der König von Israel seine Kleider zerrissen hatte.
Deshalb schickte er eine Botschaft zum König:
»Warum hast du deine Kleider zerrissen?
Naaman soll zu mir kommen.
Dann wird er erkennen,
dass es in Israel einen Propheten gibt!«
9 So kam Naaman mit Pferden und Wagen zu Elischa
und hielt vor der Tür seines Hauses.
10 Elischa schickte einen Boten zu ihm hinaus:
»Geh und wasch dich siebenmal im Jordan!
Dann wird deine Haut gesund
und du giltst wieder als rein.«
11 Doch Naaman wurde zornig.
Er wollte weggehen und sagte:
»Ich dachte, er selbst kommt zu mir heraus
und stellt sich vor mich hin.
Dann ruft er den Namen des Herrn an, seines Gottes,
erhebt seine Hände
und betet in Richtung des heiligen Ortes.
Und so heilt er mich vom Aussatz.
12 Abana und Parpar, die Flüsse von Damaskus,
sind die nicht viel besser als alle Gewässer Israels?
Dann hätte ich mich gleich dort waschen können,
um wieder gesund zu werden!«
Voller Zorn drehte er sich weg und wollte gehen.
13 Da traten seine Diener an ihn heran und sagten zu ihm:
»Herr, was wäre gewesen,
wenn der Prophet etwas Großes von dir verlangt hätte?
Hättest du es dann nicht getan?
Doch er sagte nur: ›Wasch dich und du wirst gesund.‹
Warum tust du das dann nicht?«
14 Also stieg er doch zum Jordan hinab
und tauchte siebenmal unter,
wie es der Gottesmann gesagt hatte.
Da wurde seine Haut gesund wie die Haut eines Kindes,
und er galt wieder als rein.
15 Darauf kehrte er wieder zum Gottesmann zurück,
zusammen mit seinem ganzen Gefolge.
Er trat vor ihn hin und sagte: »Nun weiß ich,
dass es nirgendwo einen Gott gibt außer in Israel.
Er ist der einzige Gott auf der ganzen Welt.
Nimm doch ein Geschenk von deinem Knecht an!«
16 Elischa aber antwortete:
»So gewiss der Herr lebt, in dessen Dienst ich stehe:
Ich werde nichts annehmen!«
Naaman versuchte ihn zu überreden,
aber Elischa weigerte sich.
17 Schließlich sagte Naaman: »Wenn du das nicht willst,
dann soll man mir, deinem Knecht, Erde mitgeben –
so viel wie zwei Maultiere tragen können.
Denn ich will keine anderen Götter mehr anbeten.
Nur noch dem Herrn will ich Opfer darbringen,
Brandopfer und Schlachtopfer sollen es sein.
18 Nur das eine soll der Herr deinem Knecht verzeihen:
Mein Herr, der König, besucht den Tempel des Rimmon,
um dort zu beten.
Dabei stützt er sich auf meinen Arm.
Also muss auch ich dort auf die Knie fallen
und mit ihm Rimmon anbeten.
Der Herr soll es deinem Knecht verzeihen!«
19 Elischa antwortete: »Geh hin in Frieden!«
Als Naaman schon ein Stück Weg zurückgelegt hatte,

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