Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Sonntag, 29. März 2026

Apg 26,1-23Bibellese für 29.07.2021
26,1 Agrippa sagte zu Paulus:
»Es ist dir erlaubt, in eigener Sache zu sprechen.«
Da hob Paulus die Hand
und begann seine Verteidigungsrede:
2 »Die Juden bringen schwere Anschuldigungen
gegen mich vor.
Deshalb schätze ich mich glücklich, König Agrippa,
dass ich mich heute vor dir verteidigen kann.
3 Das gilt umso mehr,
als du dich mit den Vorschriften
und Streitfragen der Juden hervorragend auskennst.
Bitte, höre mich geduldig an!

4 Seit meiner Jugend habe ich
bei meinem Volk in Jerusalem gelebt.
Alle Juden wissen,
wie ich mein Leben von klein auf geführt habe.
5 Sie kennen mich von früher.
Wenn sie wollen, können sie es bezeugen:
Ich habe zu der Gruppe gehört,
die unseren Glauben am strengsten ausübt.
Denn ich war Pharisäer.
6 Jetzt stehe ich vor Gericht, weil ich auf das hoffe,
was Gott unseren Vorfahren versprochen hat .
7 Die zwölf Stämme unseres Volkes
dienen Gott ununterbrochen bei Tag und bei Nacht.
Denn sie hoffen,
dass sie die Erfüllung dieser Zusage erleben.
Und gerade wegen dieser Hoffnung,
mein König, werde ich von den Juden nun angeklagt.
8 Warum haltet ihr es für unglaubwürdig,
dass Gott Tote auferweckt?

9 Ich selbst hatte ja zunächst geglaubt,
gegen das Bekenntnis zu Jesus, dem Nazoräer,
hart vorgehen zu müssen.
10 Das habe ich in Jerusalem dann auch getan.
Ausgestattet mit einer Vollmacht der führenden Priester
brachte ich viele der Heiligen ins Gefängnis.
Und wenn sie zum Tod verurteilt werden sollten,
stimmte ich dafür.
11 Ich suchte sie in sämtlichen Synagogen.
Immer wieder versuchte ich,
sie mithilfe von Strafen zu zwingen,
ihrem Glauben abzuschwören.
Mein Hass auf sie war grenzenlos.
Deshalb verfolgte ich sie sogar
bis in die Städte außerhalb des Landes.

12 In dieser Absicht reiste ich nach Damaskus.
Ich hatte die Vollmacht
und das Einverständnis der führenden Priester.
13 Unterwegs, mein König, um die Mittagszeit,
sah ich plötzlich vom Himmel her ein Licht aufleuchten.
Es war heller als der Glanz der Sonne
und umstrahlte mich und meine Begleiter.
14 Wir stürzten alle zu Boden.
Da hörte ich eine Stimme,
die auf Hebräisch zu mir sagte:
›Saul, Saul, warum verfolgst du mich?
Du wehrst dich vergeblich gegen den Stock,
der dich antreibt.‹
15 Da fragte ich: ›Wer bist du, Herr?‹
Der Herr antwortete: ›Ich bin Jesus, den du verfolgst.
16 Doch jetzt steh auf!
Stell dich auf die Füße!
Denn ich bin dir erschienen,
um dich in meinen Dienst zu nehmen.
Du sollst als Zeuge auftreten für das,
was du heute gesehen hast –
und das, was ich dir noch zeigen werde.
17 Ich schütze dich vor deinem Volk
und vor den Menschen aus den anderen Völkern.
Ich sende dich zu ihnen,
18 damit du ihnen die Augen öffnest.
Sie sollen sich aus der Finsternis zum Licht hinwenden
und aus der Gewalt des Satans zu Gott.
Durch den Glauben an mich
sollen ihnen ihre Sünden vergeben werden.
Und sie sollen ihren Anteil
am Erbe der Heiligen erhalten.‹

19 Deshalb, König Agrippa,
habe ich der himmlischen Erscheinung
widerspruchslos gehorcht.
20 Ich war dann zuerst in Damaskus und Jerusalem,
später in ganz Judäa und bei den anderen Völkern.
Überall habe ich die Menschen aufgefordert:
݀ndert euer Leben und wendet euch hin zu Gott!
Handelt so, wie es eurem neuen Leben entspricht!‹
21 Nur deswegen haben die Juden
mich im Tempel festgenommen
und versucht, mich zu töten.
22 Aber Gott hat mir bis heute geholfen.
Deshalb stehe ich hier als sein Zeuge
vor den einfachen Leuten wie vor den Mächtigen.
Ich rede von nichts anderem als von dem,
was die Propheten und Mose angekündigt haben:
23 Der Christus muss leiden
und als Erster von den Toten auferstehen.
Dann wird er meinem Volk
und den Menschen aus den anderen Völkern
die Botschaft vom Licht verkünden.«

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