Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Sonntag, 29. März 2026

Apg 23,12-35Bibellese für 24.07.2021
23,12 Am nächsten Morgen trafen sich etliche Juden,
um sich gegen Paulus zusammenzuschließen.
Sie legten einen feierlichen Eid ab:
»Wir wollen weder essen noch trinken,
bis wir Paulus getötet haben.«
13 Mehr als 40 Männer
beteiligten sich an dieser Verschwörung.
14 Sie gingen zu den führenden Priestern
und den Ratsältesten und sagten:
»Wir haben einen feierlichen Eid geschworen,
nichts zu essen, bis wir Paulus getötet haben.
15 Geht jetzt mit dem jüdischen Rat zum Kommandanten.
Bittet ihn,
euch Paulus noch einmal vorführen zu lassen –
als ob ihr seinen Fall genauer untersuchen wolltet.
Wir halten uns dann bereit, ihn umzubringen,
bevor er hier ankommt.«

16 Aber ein Neffe von Paulus, der Sohn seiner Schwester,
hörte von dem geplanten Anschlag.
Er ging in die Festung und berichtete Paulus davon.
17 Paulus rief einen Hauptmann herbei und bat ihn:
»Bring diesen jungen Mann zum Kommandanten.
Er hat eine Nachricht für ihn.«
18 Der Hauptmann brachte den Neffen zum Kommandanten
und sagte: »Der Gefangene Paulus hat mich rufen lassen
und mich gebeten, diesen jungen Mann zu dir zu bringen.
Er hat dir etwas zu berichten.«
19 Der Kommandant zog ihn zur Seite
und erkundigte sich: »Was hast du mir zu melden?«
20 Der Neffe sagte:
»Die Juden haben verabredet, dich um etwas zu bitten.
Du sollst Paulus morgen noch einmal
dem jüdischen Rat vorführen –
angeblich, um seinen Fall noch genauer zu untersuchen.
21 Du darfst dich auf keinen Fall darauf einlassen!
Denn mehr als 40 von ihnen
haben sich gegen Paulus zusammengeschlossen.
Sie haben einen Eid abgelegt,
weder zu essen noch zu trinken,
bis sie Paulus umgebracht haben.
Sie halten sich schon bereit
und warten nur noch auf deine Zusage.«
22 Der Kommandant wies den jungen Mann an:
»Verrate keinem Menschen,
dass du mir von diesem Plan erzählt hast.«
Dann ließ er ihn gehen.
23 Der Kommandant rief zwei Hauptmänner zu sich
und gab ihnen den Befehl:
»200 Soldaten sollen sich
zum Abmarsch nach Cäsarea bereit machen,
dazu noch 70 Reiter und 200 Leichtbewaffnete.
Zur dritten Nachtstunde ist Aufbruch.
24 Besorgt auch Reittiere für Paulus
und bringt ihn sicher zu Felix,
dem römischen Statthalter.«
25 Außerdem schrieb der Kommandant einen Brief
mit folgendem Inhalt:
26 »Von Claudius Lysias
an den hochverehrten Bevollmächtigten Felix.
Sei gegrüßt!
27 Diesen Mann hatten die Juden in ihre Gewalt gebracht
und wollten ihn umbringen.
Ich schritt mit meinen Soldaten ein,
um ihn in Sicherheit zu bringen –
zumal ich erfahren habe, dass er römischer Bürger ist.
28 Weil ich herausfinden wollte, was sie ihm vorwarfen,
führte ich ihn dem jüdischen Rat vor.
29 Es stellte sich heraus, dass sich ihre Vorwürfe
nur auf Streitfragen über ihr Gesetz beziehen.
Es liegt keine Anklage gegen ihn vor,
die ein Todesurteil
oder eine Gefängnisstrafe rechtfertigt.
30 Doch dann wurde mir gemeldet,
dass gegen den Mann ein Anschlag geplant ist.
Deshalb habe ich ihn umgehend zu dir geschickt.
Ich habe auch die Kläger angewiesen,
ihre Anschuldigungen bei dir vorzutragen.«

31 Die Soldaten übernahmen Paulus wie befohlen
und brachten ihn noch in der Nacht bis nach Antipatris.
32 Am nächsten Tag kehrten die Fußtruppen
in ihre Festung zurück,
während die Reiter mit Paulus weiterzogen.
33 In Cäsarea übergaben sie
dem römischen Statthalter den Brief
und führten ihm Paulus vor.
34 Felix las den Brief
und fragte Paulus: »Aus welcher Provinz stammst du?«
»Aus Kilikien«, bekam er zur Antwort.
35 Da erklärte Felix: »Ich werde dich vernehmen,
sobald auch deine Ankläger hier sind.«
Dann befahl er, Paulus im Palast des Herodes,
dem sogenannten Prätorium, zu bewachen.

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