Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Donnerstag, 19. Februar 2026

Jeremia 42,1-22Bibellese für 12.11.2020
42,1 Damals hatten alle dieselbe Bitte:
die Offiziere der versprengten Truppen,
darunter Johanan, der Sohn des Kareach,
und Asarja, der Sohn des Hoschaja.
Das ganze Volk, von Klein bis Groß,
kam zu Jeremia.
2 Sie baten den Propheten:
»Bitte, versteh uns doch!
Bete für uns zum Herrn, deinem Gott!
Denn wir sind nur noch ein kleiner Rest,
der übrig geblieben ist von den vielen.
Du siehst ja selbst, wie wenige wir sind.
3 Bitte den Herrn, deinen Gott, für uns.
Er soll uns den Weg zeigen,
den wir gehen sollen!
Er soll uns sagen, was wir tun sollen.«

4 Der Prophet Jeremia antwortete ihnen:
»Ich habe euer Anliegen gehört.
So wie ihr es mir gesagt habt,
werde ich zum Herrn, eurem Gott, beten.
Jedes Wort, das der Herr mir antworten wird,
werde ich euch verkünden.
Kein einziges Wort werde ich euch vorenthalten.«

5 Darauf sagten sie zu Jeremia:
»Der Herr soll unser Zeuge sein,
er ist wahrhaftig und verlässlich:
Wir wollen all das befolgen,
was uns der Herr, dein Gott, durch dich sagen wird.
Und wenn nicht?
Dann soll er selbst als Zeuge gegen uns auftreten.
6 Wird er uns Gutes oder Schlechtes sagen?
Egal, wir werden auf den Herrn, unseren Gott, hören,
zu dem wir dich jetzt senden.
Dann wird es uns gut gehen.
Ja, wir werden auf den Herrn, unseren Gott, hören!«
7 Es dauerte zehn Tage,
dann kam das Wort des Herrn zu Jeremia.
8 Da rief Jeremia alle zu sich:
Johanan, den Sohn des Kareach,
alle Offiziere der Truppen, die bei ihm waren,
und das ganze Volk, von Klein bis Groß.
9 Er sagte zu ihnen:
»Ihr habt mich zum Herrn gesandt,
damit ich ihm eure Bitte vortrage.
So spricht der Herr , der Gott Israels:
10 Wenn ihr jetzt hier in diesem Land bleibt,
werde ich euch aufbauen und nicht zerstören.
Ich werde euch einpflanzen und nicht ausreißen.
Denn ich bin das Unheil leid,
das ich euch angetan habe.
11 Habt keine Angst vor dem König von Babylonien,
vor dem ihr euch gerade so fürchtet!
Habt keine Angst vor ihm!
– Ausspruch des Herrn –
Denn ich bin bei euch.
Ich werde euch helfen
und euch aus seiner Gewalt retten.
12 Mein Erbarmen schenke ich euch.
Dann wird auch er Erbarmen mit euch haben
und euch in euer Land zurückkehren lassen.

13 Was aber ist,
wenn ihr das Gegenteil tut?
Ihr sagt:
›Wir wollen nicht in diesem Land bleiben!‹
Ihr gehorcht dem Herrn, eurem Gott, also nicht.
14 Stattdessen sagt ihr:
›Nein! Wir wollen nach Ägypten ziehen.
Dort gibt es keinen Krieg und keinen Kriegslärm.
Dort hört man den Klang des Widderhorns nicht.
Auch werden wir dort keinen Hunger leiden müssen.
Dort wollen wir leben!‹
15 Wenn ihr, der Rest Judas, so entscheidet,
dann hört dieses Wort des Herrn:
So spricht der Herr Zebaot, der Gott Israels:
Ihr entscheidet euch tatsächlich für Ägypten?
Dorthin wollt ihr ziehen und dort in der Fremde leben?
16 Dann wird das geschehen:
Der Krieg, vor dem ihr euch so fürchtet,
wird euch auch in Ägypten erreichen.
Der Hunger, vor dem ihr Angst habt,
wird euch in Ägypten verfolgen.
Und ihr werdet dort umkommen.
17 Für alle, die sich für Ägypten entscheiden,
dorthin ziehen und dort leben, gilt:
Sie werden durch Krieg, Hunger und Seuchen sterben.
Keiner von ihnen wird entkommen.
Keiner von ihnen wird dem Unheil entkommen,
das ich über sie bringen werde.

18 Denn so spricht der Herr Zebaot, der Gott Israels:
Mein Zorn und meine Wut entluden sich schon einmal.
Damals hat es die Bewohner Jerusalems getroffen.
Genauso wird euch meine Wut treffen,
wenn ihr nach Ägypten zieht.
Ihr werdet zum Inbegriff von Fluch und Schande.
Ja, in Fluchworten und Spottliedern
wird man von euch reden.
Und diesen Ort hier werdet ihr nie wieder sehen.«
19 »Das hat der Herr zu euch, dem Rest Judas, gesagt.
Geht also nicht nach Ägypten!
Begreift doch, dass ich euch heute warnen muss:
20 Ihr selbst habt euer Leben in Gefahr gebracht.
Denn ihr habt mich zum Herrn, eurem Gott, gesandt
und dabei gesagt:
›Bete für uns zum Herrn, unserem Gott!
Verkünde uns alles, was der Herr, unser Gott, uns sagen lässt!
Wir werden das alles genau befolgen!‹
21 Ich habe euch heute alles verkündet,
aber ihr habt nicht auf den Herrn, euren Gott, gehört.
Ihr wolltet die Botschaft nicht hören,
mit der er mich zu euch gesandt hat.
22 Jetzt aber sollt ihr begreifen:
Ihr werdet durch Krieg, Hunger und Seuchen sterben.
Das wird an dem Ort geschehen,
an den ihr gehen wollt, um dort zu leben.«

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