Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Donnerstag, 19. Februar 2026

Jeremia 38,14-28Bibellese für 07.11.2020
38,14 König Zidkija schickte einen Boten zu Jeremia.
Er ließ den Propheten zum Tempel bringen,
an den dritten Eingang am Haus des Herrn.
Dort redete der König mit Jeremia:
»Ich muss unbedingt etwas von dir wissen.
Verschweig mir nichts!«
15 Jeremia sagte zu König Zidkija:
»Wenn ich dir das Wort Gottes verkünde,
wirst du mich bestimmt töten.
Wenn ich dir einen Rat gebe,
wirst du nicht auf mich hören.«
16 Doch König Zidkija schwor Jeremia.
Unter vier Augen versprach er ihm:
»So gewiss der Herr lebt,
der uns gemacht und uns das Leben geschenkt hat!
Ich werde dich nicht töten.
Ich werde dich auch nicht diesen Männern übergeben,
die dich töten wollen.«

17 Jeremia antwortete Zidkija:
»So spricht der Herr, der Gott Zebaot,
der Gott Israels:
Wenn du zu den Offizieren hinausgehst
und dich dem babylonischen König ergibst,
wirst du überleben.
Dann wird diese Stadt nicht in Brand gesteckt.
Du und deine Familie, ihr werdet am Leben bleiben.
18 Wenn du nicht hinausgehst und dich nicht ergibst,
wird alles in die Hände der Babylonier fallen.
Sie werden diese Stadt in Brand stecken.
Und auch du wirst ihnen nicht entkommen.«

19 König Zidkija entgegnete Jeremia:
»Ich habe Angst vor den Menschen aus Juda,
die zu den Babyloniern übergelaufen sind.
Man wird mich ihnen ausliefern,
und sie werden mir übel mitspielen.«

20 Doch Jeremia sagte:
»Sie werden dich nicht ausliefern.
Hör doch auf das, was ich dir vom Herrn sage:
Es wird dir gut gehen und du wirst am Leben bleiben!
21 Wenn du aber nicht hinausgehst,
wird passieren, was mir der Herr gezeigt hat:
22 Man wird alle Frauen hinausbringen,
die noch im Palast des Königs von Juda sind.
Den Offizieren des babylonischen Königs
werden sie ausgeliefert.
Die Frauen werden klagen:
›Du sitzt nun fest, allein im Dreck.
Die Freunde? Sie sind alle weg.
Du sitzt im Sumpf, verlassen und betrogen.
O König, sie alle haben dich belogen!‹
23 All deine Frauen und all deine Kinder
werden zu den Babyloniern hinausgebracht.
Auch du wirst ihnen nicht entkommen.
Man wird dich gefangen nehmen
und dem König von Babylonien übergeben.
Und diese Stadt wird in Brand gesteckt werden. «

24 Da sagte Zidkija zu Jeremia:
»Von diesen Worten soll niemand etwas erfahren,
sonst musst du sterben!
25 Wenn die hohen Beamten mitbekommen,
dass ich mit dir gesprochen habe,
werden sie zu dir kommen.
Sie werden dich auffordern:
›Sag uns, was du mit dem König beredet hast!
Verschweig uns nichts, sonst bringen wir dich um!
Was hat der König dir gesagt?‹
26 Dann sollst du ihnen diese Antwort geben:
›Ich habe den König angefleht,
mich nicht wieder in das Haus Jonatans zu bringen.
Dort würde ich sterben.‹«

27 Die hohen Beamten kamen zu Jeremia
und erkundigten sich bei ihm.
Er gab ihnen die Antwort,
die der König ihm befohlen hatte.
Da ließen sie ihn in Ruhe.
Sonst erfuhren sie nichts.
28 Jeremia blieb im Wachhof bis zu dem Tag,
an dem Jerusalem eingenommen wurde.

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