Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Samstag, 28. Februar 2026

1.Könige 18,25-46Bibellese für 11.07.2020
18,25 Danach wandte sich Elija an die Propheten des Baal:
»Sucht euch einen Stier aus und bereitet ihn zu.
Ihr seid zuerst dran, denn ihr seid so viele.
Ruft ruhig den Namen eures Gottes an,
aber ihr dürft kein Feuer machen!«
26 Da nahmen sie den Stier, den man ihnen übergab,
und bereiteten ihn zu.
Sie riefen den Namen Baals an.
Vom Morgen bis zum Mittag schrien sie:
»Baal, antworte uns!«
Aber nichts war zu hören, keine Antwort.
Dann tanzten sie hüpfend um den Altar,
den sie gemacht hatten.
27 Als es Mittag wurde, verspottete Elija sie:
»Ruft lauter! Er ist doch Gott, oder?
Vielleicht muss er gerade etwas erledigen,
ist kurz weggegangen oder verreist.
Vielleicht schläft er auch.
Ruft also lauter, dann wacht er auf!«
28 Sie riefen lauter.
Mit Messern und Dolchen ritzten sie sich selbst,
bis das Blut an ihnen herabfloss.
So war es bei ihnen Brauch.
29 Als der Mittag vorbei war,
waren sie außer sich wie in einem Rausch.
Das ging so bis zur Zeit des Speiseopfers.
Immer noch war nichts zu hören.
Es gab keine Antwort, nichts geschah.

30 Schließlich forderte Elija das ganze Volk auf:
»Tretet her zu mir!«
Da trat das ganze Volk zu ihm.
Zuerst baute Elija den Altar des Herrn wieder auf,
der zerstört war.
31 Dazu nahm er zwölf Steine
entsprechend der Zahl der Stämme Jakobs.
Das sind die Stämme Israels,
denn Jakob hatte damals einen anderen Namen bekommen.
Der Herr hatte gesagt: »Du sollst Israel heißen!«
32 Aus diesen Steinen baute Elija einen Altar
für den Namen des Herrn.
Rings um den Altar zog er einen großen Graben,
zwei Eimer Saatgut hätte man darin aussäen können.
33 Dann schichtete er Holz auf, zerteilte den Stier
und legte ihn auf das Holz.
34 Schließlich befahl er: »Füllt vier Krüge mit Wasser!
Gießt sie über das Opfertier und das Holz!«
Noch einmal befahl er: »Tut es ein zweites Mal!«
Sie taten es zum zweiten Mal.
Und noch einmal befahl er: »Tut es ein drittes Mal!«
Da taten sie es zum dritten Mal.
35 Das Wasser lief rings um den Altar,
auch der Graben füllte sich mit Wasser.

36 Als es Zeit für das Speiseopfer war,
trat der Prophet Elija an den Altar und rief:
»Herr, Gott Abrahams, Isaaks und Israels!
Heute sollen alle erkennen, dass du Gott in Israel bist!
Lass sie sehen, dass ich in deinem Dienst stehe
und in deinem Auftrag handle!
37 Antworte mir, Herr, antworte mir doch!
Dieses Volk soll erkennen,
dass du, Herr, der wahre Gott bist!
Lass sie erfahren, wie du ihr Herz wendest,
dass sie zu dir zurückkehren!«
38 Da kam das Feuer des Herrn herab
und fraß das Opfertier, das Holz und die Steine.
Sogar die Erde drum herum verbrannte es,
und die Flammen leckten das Wasser im Graben auf.
39 Als das ganze Volk das sah,
warfen sie sich mit dem Gesicht auf den Boden.
Sie riefen: »Der Herr ist Gott!
Der Herr ist Gott!«
40 Elija befahl ihnen:
»Ergreift die Propheten des Baal!
Keiner von ihnen soll entkommen!«
Sofort packte man sie.
Dann ließ Elija sie an den Bach Kischon hinabführen
und dort töten.
41 Danach sagte Elija zu Ahab:
»Geh wieder hinauf an den Berg, iss und trink!
Das Rauschen des Regens ist schon zu hören!«
42 Da ging Ahab hinauf, aß und trank.
Elija aber stieg bis zum Gipfel des Karmel hinauf.
Dort kauerte er sich auf den Boden
und legte seinen Kopf zwischen die Knie.
43 Dann befahl er seinem Diener:
»Geh noch höher und halte Ausschau!
Beobachte, was sich am Meer tut!«
Da stieg er hoch, hielt Ausschau und meldete:
»Da ist nichts!«
Elija aber befahl: »Geh noch einmal hinauf!« –
insgesamt sieben Mal musste er hinaufgehen.
44 Beim siebten Mal meldete der Diener:
»Da ist eine Wolke, klein wie die Hand eines Mannes.
Die steigt gerade aus dem Meer auf.«
Darauf sagte Elija: »Geh zu Ahab und richte ihm aus:
Spann den Wagen an und fahr los,
sonst hält dich der Regen noch auf!«
45 Dann ging es Schlag auf Schlag:
Wolken verdunkelten den Himmel und Wind kam auf.
Plötzlich fiel starker Regen.
Ahab bestieg seinen Wagen und fuhr nach Jesreel.
46 Da kam die Kraft des Herrn über Elija.
Er band seinen Mantel hoch,
lief vor Ahab her und kam zuerst in Jesreel an.

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