Monate an Planung – und dann ging plötzlich alles ganz schnell: Im September war es endlich so weit. Die Schweizerische Bibelgesellschaft verlässt ihr langjähriges Zuhause an der Spitalstrasse in Biel und zieht in die neuen, kleineren Räume an der Brühlstrasse 57. Aus Skizzen und Sitzungsprotokollen werden Kartonstapel, Schweiss und jede Menge Muskelkraft. Ein Rückblick auf einen Monat, der es in sich hat.
1. September – Der Startschuss
Wir ziehen ein! Der neue Raum an der Brühlstrasse 57 kann bezogen werden – auch wenn noch längst nicht alles fertig ist. Gleich am ersten Tag geht es an die Decke: Für eine angenehme Raumakustik befestigen wir Sagexplatten. Kein glamouröser Start, aber ein wichtiger.

2. September – Regale, Teppiche, erste Konturen
Damit unsere Bibeln bald wieder präsentiert werden können, müssen zuerst die Regale stehen. Ausserdem verlegen wir heute Teppiche im Büro- und im Konferenzbereich. Langsam nimmt der neue Raum Form an.

9. September – Die Bibeln ziehen ein
Heute steht das grosse Einräumen im Vordergrund: im Buchladen genauso wie im Keller. Je ordentlicher und übersichtlicher wir die Regale gestalten, desto angenehmer wird später die Arbeit.


Dritte Septemberwoche – Fast angekommen
Unsere Büros sind eingerichtet, es fehlt nur noch eines: das Internet. Auch unsere wertvollen alten Bibeln haben den Umzug bereits hinter sich – sie stehen jetzt so, dass man sie sofort sieht, wenn man das Geschäft betritt. Oder eben, wenn man am Brühlplatz auf den Bus wartet.
Fast ohne Panne – aber eben nur fast
Bis hierhin lief der Umzug erstaunlich rund. Dann jedoch, ausgerechnet als wir das alte Lager räumen wollten, gab unser Warenlift seinen Geist auf. Jahrelang hatte er treu die Paletten mit Bibellieferungen transportiert – nun, nach der intensiven Belastung der letzten Wochen, streikte er endgültig. Ungünstiges Timing: Genau in dieser Woche sollten unser übriges Büromaterial und einige Bibeln abgeholt werden, auf dem Weg nach Kamerun. Der Plan geriet gehörig durcheinander, doch wir sind zuversichtlich, dass wir auch diese letzte Hürde nehmen.


