Die Mongolian Union Bible Society (MUBS) verbindet biblische Lehre mit konkretem Einsatz für die Umwelt. Mit der Pflanzung von 100 Bäumen nahe Ulan Bator lädt sie die Bevölkerung ein, Sorge zur Schöpfung zu tragen.
100 Bäume in Zuunmod
Dieses Jahr wurden in Zuunmod, dem Hauptort der Provinz Töv, rund 50 Kilometer von Ulan Bator entfernt, 100 Bäume gepflanzt – auf einem Gelände, das die lokalen Behörden bestimmt haben. Die MUBS hat sich verpflichtet, die Bäume zu pflegen, bis sie genügend verwurzelt sind, um selbstständig zu wachsen.
Ein Auftrag, der in der Genesis wurzelt
Für Mart Tumurkhuyag, Koordinatorin der Schöpfungsschutzprojekte der MUBS, wurzelt das Projekt im zweiten Kapitel der Genesis (Gen 2,15): Von Anfang an hat Gott der Menschheit die Verantwortung anvertraut, die Erde zu pflegen und zu bebauen.
Gegen Wüstenbildung und Luftverschmutzung
Das Projekt antwortet auch auf grosse Umweltprobleme. Weniger als 10 Prozent der Fläche der Mongolei sind bewaldet, weltweit sind es durchschnittlich rund 31 Prozent. Zudem setzt die Wüstenbildung die Landschaften zunehmend unter Druck. Ulan Bator zählt oft zu den am stärksten verschmutzten Städten der Welt, besonders während der langen und kalten Winter.
Auch wenn das Pflanzen von Bäumen diese Probleme allein nicht lösen kann, trägt es dazu bei, die Umwelt vor Ort zu verbessern, und erinnert daran, dass der christliche Glaube auch die Verantwortung für die Schöpfung umfasst. Die MUBS hofft, die Initiative auf weitere Orte auszuweiten und Kirchen und Gemeinschaften dazu zu inspirieren, «ihren Glauben in die Tat umzusetzen».
Gebetsanliegen
Beten wir für das Wachstum der gepflanzten Bäume, für die Menschen, die unter der Luftverschmutzung leiden, und dafür, dass diese Initiative weitere Gemeinschaften ermutigt, Sorge zu Gottes Schöpfung zu tragen.
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Quelle: Artikel «La plantation d’arbres favorise la culture du respect de la création en Mongolie» von Simeon Lawson, veröffentlicht auf UBS Community am 3. November 2026.
