Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Donnerstag, 12. Februar 2026

Lukas 24,13-35Bibellese für 21.04.2025
24,13 Am selben Tag waren zwei Jünger unterwegs
zu dem Dorf Emmaus.
Es lag gut zehn Kilometer von Jerusalem entfernt.
14 Sie unterhielten sich über alles,
was sie in den letzten Tagen erlebt hatten.
15 Während sie noch redeten und hin und her überlegten,
kam Jesus selbst dazu und ging mit ihnen.
16 Aber es war, als ob ihnen jemand die Augen zuhielt,
und sie erkannten ihn nicht.

17 Er fragte sie:
»Worüber unterhaltet ihr euch auf eurem Weg?«
Da blieben sie traurig stehen.
18 Einer von ihnen – er hieß Kleopas – antwortete:
»Du bist wohl der Einzige in Jerusalem, der nicht weiß,
was dort in diesen Tagen passiert ist?«
19 Jesus fragte sie: »Was denn?«
Sie sagten zu ihm: »Das mit Jesus aus Nazaret!
Er war ein großer Prophet.
Das hat er durch sein Wirken und seine Worte
vor Gott und dem ganzen Volk gezeigt.
20 Unsere führenden Priester
und die anderen Mitglieder des jüdischen Rates
ließen ihn zum Tod verurteilen und kreuzigen.
21 Wir hatten doch gehofft,
dass er der erwartete Retter Israels ist.
Aber nun ist es schon drei Tage her,
seit das alles geschehen ist.
22 Und dann haben uns einige Frauen,
die zu uns gehören, in Aufregung versetzt:
Sie waren frühmorgens am Grab.
23 Aber sie konnten seinen Leichnam nicht finden.
Sie kamen zurück und berichteten:
›Wir haben Engel gesehen.
Die haben uns gesagt, dass Jesus lebt!‹
24 Einige von uns sind sofort zum Grab gelaufen.
Sie fanden alles so vor, wie die Frauen gesagt haben –
aber Jesus selbst haben sie nicht gesehen.«

25 Da sagte Jesus zu den beiden:
»Warum seid ihr so begriffsstutzig?
Warum fällt es euch so schwer zu glauben,
was die Propheten gesagt haben ?
26 Musste der Christus das nicht alles erleiden,
um in die Herrlichkeit seines Reiches zu gelangen?«
27 Und Jesus erklärte ihnen,
was in der Heiligen Schrift über ihn gesagt wurde –
angefangen bei Mose bis hin zu allen Propheten.
28 So erreichten sie das Dorf,
zu dem sie unterwegs waren.
Jesus tat so, als wollte er weiterziehen.
29 Da drängten sie ihn: »Bleib doch bei uns!
Es ist fast Abend, und der Tag geht zu Ende!«
Er ging mit ihnen ins Haus und blieb dort.
30 Später ließ er sich mit ihnen zum Essen nieder.
Er nahm das Brot, dankte Gott,
brach das Brot in Stücke und gab es ihnen.
31 Da fiel es ihnen wie Schuppen von den Augen,
und sie erkannten ihn.
Im selben Augenblick verschwand er vor ihnen.

32 Sie sagten zueinander:
»Brannte unser Herz nicht vor Begeisterung,
als er unterwegs mit uns redete
und uns die Heilige Schrift erklärte?«
33 Sofort brachen sie auf
und liefen nach Jerusalem zurück.
Dort fanden sie die elf Jünger beieinander,
zusammen mit allen anderen, die zu ihnen gehörten.
34 Die Jünger riefen ihnen zu:
»Der Herr ist wirklich auferstanden!
Er hat sich Simon gezeigt!«
35 Da erzählten die beiden,
was sie unterwegs erlebt hatten –
und wie sie den Herrn erkannt hatten,
als er das Brot in Stücke brach.

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