Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Samstag, 16. Mai 2026

Ester 9,1-19Bibellese für 13.10.2022
9,1 Es kam der 13. Tag im zwölften Monat, dem Adar.
Befehl und Gesetz des Königs sollten ausgeführt werden.
Die Feinde der Juden hatten gehofft,
die Juden an diesem Tag überwältigen zu können.
Es kam aber umgekehrt:
An diesem Tag überwältigten die Juden alle die,
von denen sie gehasst worden waren.
2 Die Juden versammelten sich in allen Provinzen,
in allen ihren Städten im Reich von König Xerxes.
Sie griffen die an, die ihren Untergang gewollt hatten.
Niemand konnte ihnen widerstehen,
denn Furcht vor ihnen hatte alle Leute gepackt.
3 Alle oberen und niederen Verwalter der Provinzen,
die Statthalter des Königs
und alle Aufseher unterstützten die Juden.
Sie hatten Angst vor Mordechai.
4 Mordechai war ein wichtiger Mann am Königshof.
In allen Provinzen war er bekannt,
und er wurde immer mächtiger.

5 Die Juden rotteten alle ihre Feinde aus,
töteten und vernichteten sie.
Sie machten das, was sie für richtig hielten,
mit jenen, von denen sie gehasst worden waren.
6 Die Juden töteten auch in der befestigten Stadt Susa.
Sie brachten 500 Menschen um.
7 Darunter waren auch die zehn Söhne von Haman:
Paraschandata, Dalfon, Aspata,
8 Porata, Adalja,
Aridata,
9 Parmaschta, Arisai, Aridai und Wajesata.
10 Sie brachten diese Enkel von Hammedata um,
weil ihr Vater ein Feind der Juden war.
Sie plünderten aber nicht den Besitz ihrer Feinde.

11 Die Zahl der Toten in der befestigten Stadt Susa
wurde dem König am selben Tag gemeldet.
12 Da sagte der König zu Königin Ester
»In der Festung Susa haben die Juden zugeschlagen.
Sie haben 500 Menschen umgebracht,
darunter die zehn Söhne von Haman.
Was haben sie in anderen Provinzen des Königs getan?
Worum bittest du noch? Es soll dir gegeben werden.
Und was wünschst du darüber hinaus?
Du sollst es bekommen.«
13 Ester bat: »Wenn es dem König recht ist,
dürfen die Juden in Susa
morgen noch einmal dasselbe tun.
Und man soll die Leichen der zehn Söhne von Haman
öffentlich am Galgen aufhängen.«
14 Der König antwortete: »So soll es geschehen.«
Ein entsprechendes Gesetz wurde in Susa erlassen,
und man hängte die zehn Söhne von Haman auf.
15 In Susa versammelten sich die Juden
am 14. Tag im Monat Adar ein zweites Mal.
Sie töteten in Susa noch einmal 300 Menschen.
Den Besitz ihrer Feinde plünderten sie aber nicht.

16 Die anderen Juden in den königlichen Provinzen
waren ebenfalls zusammengekommen,
um sich für ihr Leben einzusetzen.
Jetzt hatten sie Ruhe vor ihren Feinden.
Sie hatten 75.000 Menschen getötet,
von denen sie gehasst worden waren.
Den Besitz ihrer Feinde plünderten sie aber nicht.
17 Das alles spielte sich am 13. Tag im Monat Adar ab.
Am Tag danach, dem 14. im Monat, hatten die Juden Ruhe.
Sie machten ihn zu einem Tag des Festes und der Freude.
18 Die Juden in Susa kamen am 13. und 14. Tag zusammen.
Sie hatten erst am 15. Tag ihre Ruhe.
Sie machten ihn zu einem Tag des Fests und der Freude.

19 Die Juden auf dem Land feiern am 14. Tag im Monat Adar.
In den Ortschaften ist es ein Feiertag,
und es gibt ein fröhliches Festessen.
Man schenkt sich gegenseitig etwas zu essen.

Vollständige Bibel jetzt in 795 Sprachen

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