Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Mittwoch, 20. Mai 2026

Richter 2,6-23Bibellese für 15.06.2022
2,6 Josua schickte das Volk heim.
So kehrten die Israeliten zurück,
jeder zu seinem Erbbesitz,
um das Land einzunehmen.
7 Das Volk aber diente dem Herrn,
solange Josua lebte.
Auch nach seinem Tod blieben sie dabei,
solange die Ältesten lebten.
Die waren noch Augenzeugen von allem gewesen,
was der Herr Großes für Israel getan hatte.
8 Josua, der Sohn des Nun, der Knecht des Herrn,
starb im Alter von 110 Jahren.
9 Man begrub ihn im Gebiet seines Erbbesitzes,
nämlich in Timnat-Heres auf dem Gebirge Efraim,
nördlich vom Berg Gaasch.
10 Als schließlich alle gestorben waren,
die zu seiner Generation gehört hatten,
folgte ihnen eine neue Generation.
Die wusste nichts mehr vom Herrn
und von allem, was er für Israel getan hatte.
11 Die Israeliten taten,
was in den Augen des Herrn böse war:
Sie dienten den Baal-Göttern
12 und verließen den Herrn –
den Gott ihrer Vorfahren,
der sie aus dem Land Ägypten geführt hatte.
Ja, sie folgten den fremden Göttern,
die ihre Nachbarvölker verehrten,
und beteten sie an.
So reizten sie den Herrn zum Zorn.

13 Als sie aber den Herrn verließen,
um Baal und den Astarten zu dienen,
14 packte den Herrn der Zorn.
Er überließ die Israeliten den Räubern,
die sie ausraubten.
Er lieferte sie den Nachbarvölkern aus,
die sie bekämpften.
Und die Israeliten hatten keine Kraft,
ihren Feinden zu widerstehen.
15 Sooft sie nämlich ins Feld zogen,
war der Herr gegen sie.
Dann stürzte er sie ins Unglück,
wie es der Herr ihnen angedroht
und durch einen Schwur bekräftigt hatte.
So brachte er sie in große Bedrängnis.

16 Dann ließ der Herr Richter auftreten,
die das Volk aus der Gewalt der Räuber retteten.
17 Aber auch ihren Richtern gehorchten sie nicht.
Sie liefen fremden Göttern nach und beteten sie an.
So schnell also waren sie vom Weg abgekommen,
den ihre Vorfahren eingeschlagen hatten.
Die hatten den Geboten des Herrn gehorcht.
Sie aber taten es nicht. –
18 Sooft nun der Herr Richter auftreten ließ,
war der Herr mit dem Richter.
Und so rettete er die Israeliten
aus der Gewalt ihrer Feinde,
solange der Richter lebte.
Denn es tat dem Herrn leid,
wenn er die Israeliten jammern hörte –
so sehr litten sie unter den Feinden,
die sie quälten und unterdrückten.

19 War der Richter aber tot,
wurden die Israeliten wieder rückfällig.
Ja, sie trieben es noch schlimmer
als die Generation davor.
Sie liefen den fremden Göttern nach,
dienten ihnen und beteten sie an.
Sie ließen nichts aus an schlechten Taten,
blieben ungehorsam und starrsinnig.
20 Der Herr geriet in Zorn über Israel.
Er sprach: »Ich werde das nicht durchgehen lassen:
Dieses Volk hat sich nicht an meinen Bund gehalten,
den ich mit ihren Vorfahren geschlossen habe.
Sie haben mir nicht gehorcht.
21 Nun werde ich von den Völkern keines mehr vertreiben.
Alle Völker, die Josua nicht besiegen konnte,
bleiben nach seinem Tod im Land.
22 Dadurch will ich Israel auf die Probe stellen:
Werden sie auf dem Weg des Herrn bleiben
wie ihre Vorfahren?
Werden sie auf ihm weitergehen?
Oder tun sie es nicht?«
23 So ließ der Herr die fremden Völker in Ruhe.
Er wollte sie nämlich nicht so schnell vertreiben.
Auch Josua hatte er sie nicht in die Hand gegeben.

Vollständige Bibel jetzt in 795 Sprachen

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Die Mitgliederversammlung 2026 findet am 19. Mai 2026 im Paulushaus in Biel statt.
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