Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Montag, 16. Februar 2026

Daniel 1,1-21Bibellese für 22.04.2021
1,1 Es war im dritten Jahr der Herrschaft von Jojakim,
dem König von Juda.
Da zog Nebukadnezzar, der König von Babylonien,
nach Jerusalem und belagerte es.
2 Gott gab Jojakim, den König von Juda,
in die Gewalt Nebukadnezzars.
Auch einen Teil der wertvollen Gefäße aus dem Haus Gottes
gab er Nebukadnezzar zur Beute.
Der ließ sie in das Land Schinar bringen,
in den Tempel seines Gottes.
Er brachte die Gefäße in das Schatzhaus seines Gottes.

3 König Nebukadnezzar sagte zu Aschpenas,
seinem Palastvorsteher:
»Wähl von den Israeliten einige aus.
Sie sollen aus dem Königshaus sein
oder aus angesehenen Familien stammen.
4 Es sollen junge Männer sein,
an denen es nichts auszusetzen gibt.
Sie sollen schön sein, weise und klug,
einsichtig und verständig –
also geeignet, in den Dienst am Königshof einzutreten.
Sie sollen unsere Schrift und unsere Sprache lernen,
hier in Babylonien!
5 Gib ihnen jeden Tag
etwas von der königlichen Tafel zu essen.
Sie sollen den Wein trinken,
den auch ich trinke.
Die Männer sollen drei Jahre lang ausgebildet werden
und dann in meinen Dienst eintreten.«
6 Unter den ausgesuchten Männern aus Juda
waren Daniel, Hananja, Mischael und Asarja.
7 Der Palastvorsteher gab ihnen andere Namen:
Daniel nannte er Beltschazzar,
Hananja nannte er Schadrach,
Mischael nannte er Meschach
und Asarja nannte er Abed-Nego.
8 Daniel war fest entschlossen,
die königlichen Speisen und den Wein nicht anzurühren.
Denn dadurch würde er sich unrein machen.
Er bat den Palastvorsteher,
sich nicht unrein machen zu müssen.
9 Gott sorgte dafür, dass der Palastvorsteher
Daniel gegenüber wohlgesinnt und verständnisvoll war.
10 Der Palastvorsteher sagte zu Daniel:
»Ich fürchte meinen Herrn, den König.
Er hat festgelegt, was ihr essen und trinken sollt.
Er könnte der Ansicht sein, dass ihr schlechter ausseht
als die anderen jungen Männer eures Alters.
Ihr bringt mich beim König noch um Kopf und Kragen!«
11 Der Palastvorsteher hatte einen Aufseher eingesetzt
über Daniel, Hananja, Mischael und Asarja.
An den wandte sich Daniel und sagte:
12 »Mach mit uns zehn Tage lang einen Versuch:
Gib deinen Knechten Gemüse.
Das wollen wir essen und nur Wasser trinken.
13 Dann soll man uns mit den jungen Männern vergleichen,
die von den Speisen des Königs essen.
Je nachdem, was du dann als Ergebnis siehst,
mach mit deinen Knechten weiter.«
14 Der Aufseher ließ sich darauf ein
und machte zehn Tage lang den Versuch mit ihnen.
15 Nach zehn Tagen sahen sie besser und kräftiger aus
als alle Männer, die die königlichen Speisen aßen.
16 Da nahm der Aufseher Daniel und seinen Freunden
die Speisen weg und den Wein, den sie trinken sollten.
Stattdessen gab er ihnen Gemüse.
17 Gott schenkte den vier jungen Männern
außergewöhnliche Erkenntnis und Weisheit.
Schon bald kannten sie sich
in allen Wissensgebieten gut aus.
Daniel verstand sich außerdem darauf,
Visionen und Träume aller Art zu deuten.

18 Nebukadnezzar hatte befohlen,
die Männer nach drei Jahren zu ihm zu bringen.
Als diese Zeit vorbei war,
brachte der Palastvorsteher sie zum König.
19 Der König unterhielt sich mit den Männern.
Er fand unter ihnen niemanden,
der so war wie Daniel, Hananja, Mischael und Asarja.
So kamen sie in den Dienst des Königs.
20 Der König befragte sie zu vielen Dingen.
Ganz egal, was es auch war:
Er fand sie zehnmal klüger und verständiger
als alle Zeichendeuter und Magier in seinem Königreich.
21 Daniel blieb im königlichen Dienst
bis zum ersten Regierungsjahr von König Kyros.

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