Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Dienstag, 15. September 2026

Kohelet 1,1-18Bibellese für 16.09.2026
1,1 Das sind die Worte von Kohelet, dem Sohn Davids,
der König in Jerusalem gewesen ist.
2 Windhauch um Windhauch, sagte Kohelet,
Windhauch um Windhauch: Alles vergeht und verweht.
3 Welchen Gewinn hat der Mensch bei aller Arbeit,
mit der er sich unter der Sonne abmüht?
4 Generationen kommen und gehen,
doch die Erde bleibt für immer bestehen.
5 Die Sonne geht auf und geht unter.
Und jedes Mal drängt sie an ihren Ausgangsort zurück,
wo sie wieder aufgehen wird.
6 Der Wind weht nach Süden und dreht nach Norden.
Pausenlos dreht er sich im Kreis.
Und so wie der Wind sich im Kreis dreht,
kehrt er an seinen Ausgangspunkt zurück.
7 Alle Flüsse fließen ins Meer,
doch das Meer wird davon nicht voll.
Zu den Quellen kehren die Flüsse zurück,
um dort wieder zu entspringen.

8 Alle Dinge sind im Fluss,
doch kein Mensch kann sie in Worte fassen.
Kein Auge wird satt vom Sehen,
und kein Ohr hat genug vom Hören.
9 Was früher einmal geschah, wird wieder geschehen.
Und was Menschen getan haben, wird wieder getan:
Es gibt nichts Neues unter der Sonne!
10 Es kann schon sein, dass einer sagt:
»Schau her, das hier ist neu!«
Doch schon vorher hat es das gegeben, vor langer Zeit.
11 Nur kann sich niemand mehr an die erinnern,
die in früheren Zeiten gelebt haben.
Und auch an die Menschen, die in späteren Zeiten leben,
wird sich niemand mehr erinnern.
Schon ihre Nachkommen werden sie vergessen haben.
12 Ich, Kohelet, war König von Israel
in der Stadt Jerusalem.
13 Eines Tages nahm ich mir vor,
allen Dingen auf den Grund zu gehen.
Ja, ich wollte mit Weisheit erforschen,
was unter dem Himmel getan wird:
Was ist das nur für ein vergebliches Tun?
Gott hat es den Menschen aufgegeben,
sodass sie sich damit plagen!
14 Ich beobachtete alles Tun,
das unter der Sonne getan wird.
Mit dem Ergebnis:
Alles ist Windhauch und vergebliche Mühe!
15 Man sagt: »Was krumm ist, kann nicht gerade werden,
und was nicht da ist, kann man nicht zählen.«

16 Daraufhin überlegte ich mir:
Ich bin berühmt geworden und viel klüger
als alle meine Vorgänger in Jerusalem.
Weisheit und Wissen habe ich mir erworben.
17 Darum wollte ich herausfinden,
was Weisheit und Wissen ausmacht –
im Unterschied zu Dummheit und Unverstand.
Da erkannte ich: Auch das ist vergebliche Mühe!
18 Man sagt: »Wer viel weiß, hat auch viel Ärger.
Je mehr einer weiß, umso mehr leidet er.«

Bibelsonntag 2026

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