Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Mittwoch, 02. September 2026

Levitikus 16,1-22Bibellese für 13.03.2025
16,1 Der Herr redete mit Mose
nach dem Tod der beiden Söhne Aarons.
Sie hatten sich dem Herrn genähert
und waren dabei gestorben.
2 Der Herr sagte zu Mose:
Teile deinem Bruder Aaron mit,
dass er nicht zu jeder Zeit ins Allerheiligste darf.
Sonst wird er sterben.
Denn im Allerheiligsten, im Raum hinter dem Vorhang,
steht die Lade mit der goldenen Platte.
Über der Platte erscheine ich in einer Wolke.
3 Nur so darf Aaron den heiligen Raum betreten:
Er muss zwei Tiere mitbringen,
einen jungen Stier als Sündopfer
und einen Widder als Brandopfer.
4 Er muss heilige Gewänder aus Leinen tragen,
darunter eine Hose, ebenfalls aus Leinen –
damit ihm niemand unter das Gewand blicken kann.
Darüber soll er einen Gürtel aus Leinen anlegen
und sich einen Turban aus Leinen um den Kopf wickeln.
Das zusammen sind die heiligen Gewänder.
Bevor er sie anziehen darf,
muss er seinen ganzen Körper in Wasser baden.
5 Von der Gemeinde der Israeliten
soll Aaron diese Tiere für das Opfer erhalten:
zwei Ziegenböcke als Sündopfer
und einen Widder als Brandopfer.
6 Zuerst soll Aaron einen Stier als Sündopfer darbringen.
Dieses Opfer bringt er für sich selbst dar
und bittet damit um Versöhnung
für sich und seine Familie.
7 Danach soll er die beiden Ziegenböcke holen
und vor den Herrn bringen.
Dazu soll er sie
an den Eingang zum Zelt der Begegnung stellen.
8 Aaron soll für jeden Ziegenbock ein Los ziehen:
Das eine Los bedeutet »gehört dem Herrn«,
das andere Los bedeutet »Sündenbock«.
9 Den Ziegenbock mit dem Los »gehört dem Herrn«
soll Aaron als Sündopfer darbringen.
10 Den Ziegenbock mit dem Los »Sündenbock«
soll er lebend vor den Herrn stellen.
Der Ziegenbock wird so für seine Aufgabe bereit:
Er soll als Sündenbock in die Wüste getrieben werden.
11 Zuerst soll Aaron einen Stier als Sündopfer darbringen.
Dieses Opfer bringt er für sich selbst dar.
Damit bittet er um Versöhnung
für sich und seine Familie.
Er soll den Stier schlachten,
der als sein Sündopfer bestimmt ist.
12 Dann soll er eine Räucherpfanne vom Altar nehmen,
der vor dem Herrn steht.
In der Pfanne sollen glühende Kohlen liegen.
Dazu soll er zwei Handvoll zerstoßenen Weihrauch legen,
damit es duftet.
Damit soll er hinter den Vorhang gehen.
13 Vor dem Herrn
soll er den Weihrauch auf die Kohlen legen.
Die Rauchwolke des Weihrauchs
wird die goldene Platte einhüllen,
die über der Lade mit den Geboten liegt.
Deshalb wird Aaron nicht sterben.
14 Er soll etwas vom Blut des Stieres nehmen
und seinen Finger darin eintauchen.
Damit soll er die goldene Platte bespritzen.
Er soll das Blut an ihre Vorderseite spritzen,
die nach Osten zeigt.
Auch vor der goldenen Platte soll er siebenmal Blut verspritzen.

15 Danach soll Aaron den Ziegenbock schlachten,
der als Sündopfer für das Volk bestimmt ist.
Er soll dessen Blut hinter den Vorhang bringen.
Dort soll er mit dem Blut dasselbe tun,
was er mit dem Blut des Stieres getan hat:
Er soll es auf die goldene Platte spritzen
und auf den Boden davor.
16 So sorgt er für Versöhnung:
Das Heiligtum wird frei von allem Schlechten,
das die Israeliten getan haben.
Ihre Verbrechen und Sünden machten es unrein.
Genauso soll er es mit dem Zelt der Begegnung machen.
Es steht mitten unter den Israeliten,
die es unrein machen.
17 Kein anderer Mensch darf dabei anwesend sein.
Aaron soll allein im Zelt der Begegnung sein,
wenn er im Allerheiligsten für Versöhnung sorgt.
Man soll warten, bis er wieder herauskommt.
So sorgt Aaron für Versöhnung
für sich, seine Familie
und für die ganze Versammlung der Israeliten.

18 Dann soll Aaron an den Altar treten,
der vor dem Herrn steht.
Auch dort soll er für Versöhnung sorgen
und diesen Altar reinigen.
Dazu soll er Blut von beiden Tieren nehmen,
vom Stier und vom Ziegenbock.
Er soll es ringsum an die Hörner des Altars streichen.
19 In das restliche Blut soll er seine Finger tauchen
und es siebenmal auf den Altar spritzen.
So reinigt er ihn von den Verbrechen,
die die Israeliten begehen.
Der Altar ist wieder für seinen Dienst bereit.

20 So reinigt Aaron das Heiligtum, den Altar
und das Zelt der Begegnung.
Wenn alles wieder für den Dienst bereit ist,
soll er den lebenden Ziegenbock bringen lassen.
21 Aaron soll seine Hände auf den Kopf des Tieres legen.
Dabei soll er alle Schuld der Israeliten bekennen
und all ihre Verbrechen und Sünden nennen.
So überträgt er all diese Schuld auf das Tier.
Neben Aaron soll ein Mann bereitstehen,
um den Ziegenbock anschließend in die Wüste zu treiben.
22 Das Tier wird all ihre Schuld mit sich nehmen
und ins unbewohnte Land forttragen.
Dafür soll der Mann den Ziegenbock in die Wüste treiben.

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