Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Montag, 16. Februar 2026

Apg 8,4-25Bibellese für 11.06.2021
8,4 Die nach der Flucht über das Land zerstreuten Glaubenden
zogen umher und verkündeten die Gute Nachricht.
5 Philippus aber ging in die Hauptstadt Samariens
und verkündete ihren Bewohnern
die Botschaft von Christus.
6 Die Leute hörten Philippus
mit ungeteilter Aufmerksamkeit zu
und schenkten seinen Worten Beachtung.
Sie konnten ja selbst die Wunder sehen, die er tat.
7 Denn viele wurden von den bösen Geistern befreit,
von denen sie besessen waren.
Mit lautem Geschrei verließen sie ihre Opfer.
Und viele Gelähmte und Verkrüppelte wurden geheilt.
8 In der ganzen Stadt herrschte große Freude.

9 Dort lebte aber auch schon länger
ein Mann namens Simon.
Er betrieb Zauberei
und verschaffte sich damit die Bewunderung
der Einwohner von Samarien.
Er nannte sich selbst »der Große«.
10 Alle, die einfachen Leute wie die Mächtigen,
hörten ihm aufmerksam zu.
Man sagte über ihn:
»Er ist die ›Große Kraft‹ Gottes in Person.«
11 Dass sie ihm so aufmerksam zuhörten,
hatte seinen Grund:
Er hatte sie schon längere Zeit durch seine Zauberei
regelrecht um den Verstand gebracht.
12 Aber nun verkündete Philippus
die Gute Nachricht vom Reich Gottes.
Er erzählte den Leuten von Jesus Christus
und wie die Jünger in seinem Namen wirkten.
Da kamen sie zum Glauben und ließen sich taufen –
sowohl Männer als auch Frauen.
13 Auch Simon selbst kam zum Glauben.
Nach seiner Taufe blieb er bei Philippus.
Er sah die Zeichen und großen Wunder
und geriet darüber außer sich vor Bewunderung.
14 Die Apostel in Jerusalem erfuhren,
dass die Menschen in Samarien
das Wort Gottes angenommen hatten.
Da schickten sie Petrus und Johannes dorthin.
15 Nach ihrer Ankunft beteten die beiden und baten Gott,
den Getauften den Heiligen Geist zu schenken.
16 Denn der war noch auf keinen von ihnen herabgekommen.
Sie waren bisher nur
im Namen von Jesus, dem Herrn, getauft.
17 Petrus und Johannes legten ihnen die Hände auf.
Da empfingen sie den Heiligen Geist.
18 Simon sah,
dass die Menschen den Heiligen Geist empfingen,
als die Apostel ihnen die Hände auflegten.
Da bot er Petrus und Johannes Geld an
19 und sagte:
»Verleiht doch auch mir diese Vollmacht.
Jeder, dem ich die Hände auflege,
soll den Heiligen Geist empfangen!«
20 Aber Petrus antwortete:
»Zur Hölle mit dir und deinem Geld!
Meinst du vielleicht,
dass man die Gabe Gottes kaufen kann?
21 Du hast weder Anteil an unserer Vollmacht
noch ein Anrecht darauf.
Denn im Grunde deines Herzens
bist du nicht aufrichtig vor Gott.
22 Ändere dein Leben!
Wende dich ab von deiner Bosheit und bete zum Herrn.
Vielleicht vergibt er dir deine üblen Absichten!
23 Ich sehe ja: Du bist voller Neid,
und das Unrecht hat dich fest im Griff.«
24 Simon antwortete: »Betet ihr für mich zum Herrn,
dass nichts von dem eintrifft,
was ihr mir angedroht habt!«

25 Petrus und Johannes legten weiter Zeugnis ab
für den Herrn
und verbreiteten seine Botschaft bei den Menschen.
Dann kehrten sie nach Jerusalem zurück.
Unterwegs verkündeten sie die Gute Nachricht
in vielen Dörfern Samariens.

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