Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Samstag, 28. Februar 2026

1.Könige 13,11-34Bibellese für 04.07.2020
13,11 In Bet-El wohnte ein alter Prophet.
Seine Söhne kamen und erzählten ihm,
was der Gottesmann an diesem Tag in Bet-El getan hatte.
Auch alle Worte, die er zum König gesagt hatte,
berichteten sie ihrem Vater.
12 Da fragte ihr Vater sie:
»Welchen Weg ist er gegangen?«
Seine Söhne zeigten ihm den Weg,
den der Gottesmann aus Juda genommen hatte.
13 Dann bat er seine Söhne: »Sattelt mir den Esel!«
Sie sattelten den Esel und er ritt fort.
14 Er ritt dem Gottesmann nach und fand ihn,
als er sich unter einem Baum ausruhte.
Er fragte ihn: »Bist du der Gottesmann,
der aus Juda gekommen ist?«
Der antwortete: »Ja.«
15 Da lud der Prophet ihn ein:
»Komm mit mir nach Hause und iss etwas Brot!«
16 Doch der Gottesmann antwortete:
»Auf gar keinen Fall!
Ich kann nicht umkehren und mit dir kommen!
Ich werde mit dir kein Brot essen
und auch kein Wasser trinken hier an diesem Ort.
17 Denn ich habe vom Herrn die Anweisung bekommen:
›Iss kein Brot!
Trink kein Wasser!
Nimm nicht den Weg, den du gekommen bist!‹«
18 Da sagte der Alte:
»Ich bin doch ein Prophet wie du!
Durch einen Boten hat der Herr mich beauftragt:
Nimm ihn mit zurück und bring ihn in dein Haus,
dort soll er Brot essen und Wasser trinken.«
So belog er den Gottesmann.
19 Der kehrte daraufhin mit ihm um,
ging in sein Haus, aß Brot und trank Wasser.

20 Sie saßen gerade am Tisch.
Da kam das Wort des Herrn zu dem Propheten,
der den Gottesmann zurückgebracht hatte.
21 Und so sprach der Prophet zu dem Gottesmann,
der aus Juda gekommen war:
»So spricht der Herr:
Du hast gegen den Befehl des Herrn verstoßen!
Du hast dich nicht an das Gebot gehalten,
das dir der Herr, dein Gott, gegeben hatte!
22 Du bist zurückgekehrt an diesen Ort.
Du hast Brot gegessen und Wasser getrunken,
obwohl du die Anweisung hattest:
›Iss kein Brot und trink kein Wasser!‹
Deshalb wirst du nicht daheim begraben werden,
dein Leichnam kommt nicht in das Grab deiner Väter!«

23 Nachdem er gegessen und getrunken hatte,
sattelte man für ihn den Esel.
Der gehörte eigentlich dem Propheten,
der ihn zurückgebracht hatte.
24 Dann ritt er los.
Unterwegs fiel ihn ein Löwe an und tötete ihn.
Doch der Leichnam blieb auf dem Weg liegen.
Auf der einen Seite stand der Esel,
auf der anderen Seite der Löwe.
25 Als einige Männer vorbeikamen,
sahen sie den Leichnam auf dem Weg liegen.
Auch den Löwen beobachteten sie,
der neben dem Leichnam stand.
Sie kamen in die Stadt, in der der alte Prophet lebte.
Dort erzählten sie davon.
26 Der Prophet, der ihn vom Weg abgebracht hatte,
hörte davon und sagte: »Das ist der Gottesmann,
der gegen den Befehl des Herrn verstoßen hat.
Der Herr hat ihm einen Löwen geschickt.
Der hat ihn gerissen und getötet.
So erfüllt sich das Wort des Herrn,
das er ihm angekündigt hat.«

27 Dann forderte der Prophet seine Söhne auf:
»Sattelt mir den Esel!«
Das taten sie auch.
28 Er ritt los und fand den Leichnam des Gottesmannes,
der auf dem Weg lag.
Der Esel und der Löwe standen neben dem Leichnam.
Der Löwe hatte den Leichnam weder gefressen
noch den Esel angegriffen.
29 Da hob der Prophet den Leichnam des Gottesmannes auf.
Er legte ihn auf den Esel und nahm ihn mit zurück.
Als er wieder in seiner Stadt war,
trauerte der Prophet um ihn und begrub ihn.
30 Er legte den Leichnam in sein eigenes Grab.
Dann klagte er: »O weh, mein Bruder!«
31 Nach dem Begräbnis sprach er zu seinen Söhnen:
»Wenn ich sterbe, dann begrabt mich in dem Grab,
in dem der Gottesmann liegt!
Meine Knochen sollen neben seinen Knochen ruhen!
32 Denn was er im Auftrag des Herrn angekündigt hat,
wird ganz sicher eintreffen.
Es wird den Altar in Bet-El treffen
und alle Kultplätze in den Städten von Samaria.«

33 Doch selbst nach diesem Erlebnis
ließ Jerobeam nicht ab von seinem falschen Weg.
Er machte genauso weiter:
Jeden aus dem Volk, der das wollte,
machte er zum Priester an den Kultplätzen des Landes.
34 Das war die Sünde des Hauses Jerobeam
und der Grund für dessen Vernichtung und Ende.

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