Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Freitag, 18. September 2026

Markus 7,1-23 Bibellese für 12.08.2024
7,1 Einmal kamen aus Jerusalem die Pharisäer zu Jesus,
zusammen mit einigen Schriftgelehrten.
2 Sie sahen, dass einige seiner Jünger
ihr Brot mit unreinen Händen aßen.
Sie hatten also die Hände vor dem Essen
nicht nach den religiösen Vorschriften gewaschen.

3 Wie alle Juden essen die Pharisäer nicht,
wenn sie nicht vorher
ihre Hände gründlich gewaschen haben.
So halten sie die Vorschriften der Vorfahren ein.
4 Und wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht,
ohne sich nach den religiösen Vorschriften
gewaschen zu haben.
Es gibt noch viele andere Vorschriften,
an denen sie festhalten.
So reinigen sie auch ihre Becher, Krüge,
Kupferschüsseln und Matten.

5 Die Pharisäer und die Schriftgelehrten fragten Jesus:
»Warum halten sich deine Jünger nicht
an die Vorschriften der Vorfahren?
Warum essen sie das Brot mit unreinen Händen?«
6 Aber Jesus sagte zu ihnen:
»Was der Prophet Jesaja über euch Heuchler gesagt hat,
stimmt genau!
In seinem Buch steht :
›Dieses Volk ehrt mich mit seinen Lippen,
aber im Herzen ist es weit weg von mir.
7 Ihre ganze Verehrung ist sinnlos.
Denn die Lehren, die sie verbreiten,
sind Gebote von Menschen.‹
8 Gottes Gebote schiebt ihr beiseite
und haltet an Vorschriften von Menschen fest.«

9 Weiter sagte er zu ihnen:
»Ihr seid sehr geschickt darin,
Gottes Gebote für ungültig zu erklären.
So setzt ihr eure eigenen Vorschriften in Kraft.
10 Denn Mose hat gesagt:
›Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren
und für sie sorgen!‹
Weiter heißt es:
›Wer Vater oder Mutter verflucht,
soll mit dem Tod bestraft werden.‹
11 Ihr dagegen behauptet:
Wenn jemand zu Vater und Mutter sagt:
›Korban‹ – das bedeutet:
›Die Unterstützung, die ich euch schulde,
soll dem Tempelschatz zugutekommen‹ –,
12 dann braucht er für seine Eltern nichts mehr zu tun.
13 So setzt ihr das Wort Gottes außer Kraft
durch eure eigenen Vorschriften, die ihr weitergebt.
Und so macht ihr es immer wieder.«
14 Dann rief Jesus die ganze Volksmenge wieder zu sich.
Er sagte zu ihnen:
»Hört mir alle zu und versteht mich richtig!
15 Nicht das, was von außen in den Menschen hineinkommt,
kann ihn unrein machen.
Vielmehr macht ihn das unrein,
was aus dem Menschen herauskommt.«
16 [...]

17 Danach zog sich Jesus von der Volksmenge
in ein Haus zurück.
Dort fragten ihn seine Jünger
nach dem Sinn dieser Worte.
18 Da sagte er zu ihnen:
»Also habt auch ihr noch nichts begriffen?
Versteht ihr denn nicht:
Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt,
kann ihn unrein machen.
19 Denn es kommt nicht in sein Herz,
sondern in seinen Magen.
Dann wird es vom Körper wieder ausgeschieden.«
Damit erklärte Jesus alle Speisen für rein.
20 Weiter sagte er:
»Das, was aus dem Menschen herauskommt,
das macht den Menschen unrein.
21 Denn alle bösen Gedanken kommen von innen,
aus dem Herzen des Menschen:
sexuelles Fehlverhalten, Diebstahl, Mord,
22 Ehebruch, Habgier, Bosheit,
Betrug, Zügellosigkeit, Neid,
Verleumdung, Überheblichkeit und Unvernunft.
23 Alle diese bösen Dinge
kommen aus dem Inneren des Menschen
und machen ihn unrein.«

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