Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Mittwoch, 16. September 2026

Markus 6,14-29Bibellese für 08.08.2024
6,14 Der König Herodes hörte von Jesus,
denn sein Name war überall bekannt geworden.
Die Leute sagten: »Er ist Johannes der Täufer,
der von den Toten auferstanden ist.
Deshalb hat er solche Wunderkräfte.«
15 Andere sagten: »Er ist Elija.«
Wieder andere behaupteten: »Er ist ein Prophet
wie einer der Propheten aus vergangener Zeit.«
16 Als Herodes das hörte, sagte er:
»Es ist Johannes, dem ich den Kopf abschlagen ließ.
Er ist auferstanden.«

17 Herodes hatte Johannes festnehmen,
in Fesseln legen und ins Gefängnis werfen lassen.
Der Grund war: Herodes hatte Herodias geheiratet,
die Frau seines Bruders Philippus.
18 Daraufhin hatte Johannes zu Herodes gesagt:
»Es war dir nicht erlaubt,
die Frau deines Bruders zu heiraten!«
19 Deshalb war Herodias voller Hass auf Johannes.
Sie wollte ihn töten lassen,
hatte aber keine Möglichkeit dazu.
20 Denn Herodes scheute sich,
Johannes etwas anzutun.
Er wusste, dass Johannes gerecht vor Gott lebte
und ein heiliger Mann war.
Daher hielt er seine schützende Hand über ihn.
Was er von Johannes zu hören bekam,
versetzte ihn oft in große Unruhe.
Dennoch hörte er ihm gerne zu.

21 Aber eines Tages war die Gelegenheit für Herodias günstig:
Herodes hatte Geburtstag und veranstaltete ein Festessen.
Er lud seine hohen Regierungsbeamten, die Befehlshaber
und die angesehensten Bürger von Galiläa dazu ein.
22 Da kam die Tochter von Herodias herein und tanzte.
Herodes und seine Gäste waren begeistert.
Der König sagte zu dem Mädchen:
»Wünsch dir, was du willst – ich werde es dir geben.«
23 Er schwor ihr sogar:
»Um was du mich auch bittest, ich werde es dir geben –
und wenn es die Hälfte meines Königreichs ist.«

24 Da ging das Mädchen hinaus und fragte seine Mutter:
»Was soll ich mir wünschen?«
Die Mutter sagte: »Den Kopf von Johannes dem Täufer.«
25 Eilig ging sie wieder zum König
und sagte ihm ihren Wunsch:
»Ich will, dass du mir sofort
den Kopf von Johannes dem Täufer
auf einer Schale bringst.«
26 Der König war bestürzt.
Aber weil er es vor seinen Gästen
feierlich versprochen hatte,
wollte er ihr die Bitte nicht abschlagen.
27 Sofort schickte der König den Henker los.
Er befahl ihm, den Kopf von Johannes zu bringen.
Der Henker ging ins Gefängnis
und schlug ihm den Kopf ab.
28 Dann brachte er den Kopf von Johannes auf einer Schale.
Er gab ihn dem Mädchen,
und das Mädchen gab ihn seiner Mutter.

29 Als die Jünger von Johannes davon erfuhren,
kamen sie, holten seine Leiche
und legten sie in eine Grabkammer.

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