Bibeln verschenkt – im Gefängnis gelandet

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Algerien

Bibeln verschenkt – im Gefängnis gelandet

Religionsfreiheit ist eigentlich ein Menschenrecht. Dass dieses Recht immer wieder verletzt wird, ist hinlänglich bekannt. Das Beispiel Algerien zeigt auf, wie dringend notwendig unsere Unterstützung für die Christinnen und Christen in den betroffenen Ländern ist.

Kontaktperson

Eva Thomi
eva.thomi(at)die-bibel.ch
+41 32 327 20 27

«Noch vor wenigen Jahren waren wir über hunderttausend Christen», so Ali Khidri, Verantwortlicher für die bibelgesellschaftliche Arbeit in Algerien. «Wieviel es jetzt sind, weiss ich nicht. Viele können aus familiären Gründen nicht mehr in die Kirche kommen. Denn Staatsangestellte verlieren ihren Job, wenn bekannt wird, dass sie Christen sind. Oft akzeptiert die Familie, dass sie den christlichen Glauben angenommen haben – solange sie das nicht weitererzählen. So sind sie entweder alleine gelassen mit ihrem Glauben oder eingebunden in eine christliche Gemeinschaft, die sich in Privatwohnungen trifft. Und das ist jetzt vielleicht die Mehrheit».

Bernt Olsen, Programmdirektor von der Norwegischen Bibelgesellschaft, hatte die Gelegenheit, Ali Khidri zu besuchen: «Ich war in einer solchen «Hauskirche». Auf drei Stockwerken sassen die Leute dicht gedrängt, mit Videoübertragung aus dem Hauptraum. Noch nie in meinem Leben habe ich Menschen gesehen, die so innig beteten!»

Die Bibel – ein begehrtes Buch

Ali Khidri jammert nicht, auch wenn die Situation in den letzten Monaten schwieriger geworden ist. Ein Pastor wurde kürzlich zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, weil er drei Bibeln verschenkt hatte. Das Urteil erfolgte ohne Gerichtsverfahren.

Biblische Texte sind wichtig für die Gläubigen, vor allem natürlich auf Arabisch. Aber auch die Bibel in der Sprache der Berber: Nach dem neuen Testament soll bald auch das Alte Testament fertig übersetzt sein.

Noch ist die Verbreitung von Gottes Wort in Algerien möglich. Mit unseren Gebeten und Spenden können wir unsere Brüder und Schwestern in Ländern mit eingeschränkter Religionsfreiheit unterstützen. Danke für Ihre Hilfe!

So können Sie zum Beispiel helfen
Mit
CHF 30
ermöglichen Sie jungen neugierigen Menschen in Algerien, ein Neues Testament zu bekommen.
Mit
CHF 75
helfen Sie mit, jungen Familien die Teilnahme in einem christlichen Sommerlager zu ermöglichen.
Mit
CHF 120
beteiligen Sie sich an den Lebensunterhaltungskosten der Bibelübersetzer.

Mit unseren Spenden und Gebeten können wir solche Projekte, wie hier für die Algerien beispielhaft aufgezeigt, unterstützen. Danke für Ihre Solidarität!