Jordanien

Kontakt:
Eva Thomi
Geschäftsführerin
Internationale Zusammenarbeit
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Gottes Wort für Jordanien

Zwei Mädchen an der Internationalen Buchmesse in Amman.

Bestimmt haben auch Sie schon von den vielen leeren Kirchenbänken im Sonntags-Gottesdienst gehört? Vielleicht sind Sie ja sogar direkt betroffen? Entweder weil Sie selber im kirchlichen Dienst stehen oder Sie zu den wenigen Gottesdienst-Besucherinnen und -Besuchern gehören?

Wie schön wäre es doch, wenn es mehr wären, die gemeinsam mit Ihnen feiern – das ganze Kirchenjahr über.

Vielleicht denken Sie jetzt, dass das vorwiegend ein Problem der westlichen, industrialisierten Welt ist? Dem ist nicht so, wie das Beispiel Jordanien zeigt: Auch dort sehen sich die Kirchen mit derselben Problematik konfrontiert. Deshalb sind sie dringend auf die Unterstützung der lokalen Bibelgesellschaft angewiesen.

Bibelkenntnisse fehlen

Geschützt und unbehelligt leben rund 500 000 Christinnen und Christen im Königreich Jordanien. Der Wüstenstaat steht für ein tolerantes und friedliches Arabien, das weltoffen und gastfreundlich Hunderttausenden von syrischen Flüchtlingen Schutz bietet. Es ist ein Land mit vielen jungen Menschen: Rund 70 Prozent der jordanischen Gesellschaft sind Jugendliche und das Durchschnittsalter beträgt 22,4 Jahre. Die jungen Christen und ihre Familien stehen mit gutem Grund im Fokus der Bibelgesellschaft: Umfragen, die gemeinsam mit den Kirchen durchgeführt wurden, zeigen ein nur allzu vertrautes Bild: Viele junge Menschen sind nicht mehr kirchlich sozialisiert, Gottesdienst-Besuche sind selten und gehören nicht mehr zur Lebensstruktur und Bibelkenntnisse sind in vielen Fällen nur noch rudimentär vorhanden. Es sind jedoch gerade diese jungen Menschen, die in der Wirtschaft und in der Politik aktiv sind, dort ihren Einfluss ausüben und die Zukunft ihres Landes mitgestalten.

Junge Familien ermutigen

Um genau diese Menschen wieder zu erreichen, engagiert sich das bibelgesellschaftliche Team in enger Zusammenarbeit mit lokalen Kirchgemeinden mit verschiedenen Projekten: Beispielsweise mit dem Angebot «30Plus» bei welchem es darum geht, junge Familien zu ermutigen, sich wieder vermehrt mit dem Wort Gottes zu beschäftigen. Dazu werden Seminare, Workshops und Familientreffen angeboten. Der Zugang zur Heiligen Schrift erfolgt altersgerecht: Für die Kleinsten oft spielerisch, für die Jugendlichen mit Bibelquiz und Wettbewerben und für die Älteren mit Gesprächskreisen, wo biblische Texte den Herausforderungen des Alltags gegenübergestellt werden.

Wichtigstes Anliegen ist es, dass wieder eine Auseinandersetzung mit der Bibel und ihren Inhalten stattfinden kann. Inhalte, die Leben verändern können.

Liebe Bibelfreundin, lieber Bibelfreund: Wir bitten Sie ganz herzlich, Ihre Spende für die bibelgesellschaftliche Arbeit einzusetzen. Jeder Betrag, ob gross oder klein, hilft und kommt an. Nicht nur in Jordanien, sondern überall auf der Welt engagieren wir uns zusammen mit Ihnen dafür, dass Menschen Zugang zu Gottes Wort haben können. Ihre finanzielle Unterstützung und Ihre Begleitung im Gebet sind sehr wichtig.

Wir danken Ihnen sehr für Ihre Solidarität und Ihre tatkräftige Hilfe. Vergelt’s Gott!

Sie können hier spenden: Spendenformular (Stichwort Jordanien).

So können Sie zum Beispiel helfen:

Mit Ihrer Spende helfen Sie ganz konrekt!

Mit 
45 Franken...

...beschenken Sie drei junge christliche Familien mit einer neuen Bibel.

Mit 
95 Franken...

...schenken Sie 60 Kindern kleine Büchlein mit biblischen Geschichten zum Ausmalen.

Mit 
65 Franken...

...beteiligen Sie sich an den Druckkosten für kleine Broschüren mit biblischen Texten zu Themen wie "Liebe", "Heirat", "Familie".

 Foto Mitte: UBS/Stephen Wilson