Die Bibel - das Buch der Bücher

Wir helfen Menschen, die mehr über die Bibel erfahren möchten oder noch keinen Zugang zur Bibel haben – in verschiedenen Ländern der Welt, wo es Bibelgesellschaften gibt.

Die Bibel begleitet Menschen seit Jahrhunderten und prägt Denken, Kultur und Werte weltweit.
Die Schweizerische Bibelgesellschaft ist Teil des Weltbundes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) und setzt sich als überkonfessioneller Verein dafür ein, dass alle Menschen die Heilige Schrift verstehen und in ihrer Sprache lesen können.

Von Biel aus unterstützt sie internationale Partner bei der Mittelbeschaffung für Übersetzungen, Revisionen und die Verbreitung der Bibel. Dazu gehören auch Alphabetisierungsprojekte, wie z. B. in Ghana. Darüber hinaus fördert sie den offenen Austausch zwischen Wissenschaft, Glauben und Gesellschaft – etwa durch Vortragsreihen wie «Mehr als Sternenstaub?» oder Bildungsangebote rund um die Bibel.

 

Anregung zur Lektüre

Ökumenische Lesung vom Donnerstag, 16. Juli 2026

Römer 9,14-29Bibellese für 16.03.2023
9,14 Was sollen wir dazu sagen?
Etwa: »Ist Gott ungerecht?«
Auf keinen Fall!
15 Er sagt ja zu Mose :
»Ich werde dem mein Erbarmen schenken,
mit dem ich Erbarmen habe.
Und ich werde dem mein Mitleid zeigen,
mit dem ich Mitleid habe.«
16 Es kommt also nicht darauf an,
ob der Mensch etwas will
oder ob er sich abmüht.
Vielmehr kommt es allein auf Gottes Erbarmen an.
17 Entsprechend steht über den Pharao
in der Heiligen Schrift :
»Ich habe dich nur deshalb zum Herrscher gemacht,
damit ich an dir meine Macht zeigen kann.
Dadurch soll mein Name
auf der ganzen Erde bekannt werden.«
18 Gott entscheidet also frei,
wem er sein Erbarmen schenkt.
Und ebenso entscheidet er,
wer sich ihm gegenüber verschließen soll.

19 Du könntest jetzt einwenden:
»Wieso zieht Gott uns dann überhaupt zur Rechenschaft?
Seinem Willen kann sich doch niemand widersetzen!«
20 Du Mensch, wer bist du eigentlich,
dass du mit Gott streiten willst!
»Sagt etwa ein Gefäß zu dem, der es geformt hat:
›Warum hast du mich so gemacht?‹«
21 Hat nicht der Töpfer alle Macht über den Ton?
Er kann doch aus ein und demselben Tonklumpen
verschiedene Gefäße herstellen:
eine Schale für die Festtafel genauso
wie einen Nachttopf.

22 Dabei gilt: Gott will zwar seinen Zorn zeigen
und seine Macht offenbaren.
Aber dennoch hat er die Gefäße,
die seinen Zorn erregen,
mit großer Geduld ertragen –
also Gefäße,
die eigentlich zum Zerschlagen erschaffen wurden.
23 Und gleichzeitig will er seine ganze Herrlichkeit
an den Gefäßen offenbaren, denen sein Erbarmen gilt.
Denn die hat er zuvor für die Herrlichkeit bestimmt.
24 Solche Gefäße sind wir.
Uns hat Gott berufen –
und zwar nicht nur aus dem jüdischen Volk,
sondern auch aus den anderen Völkern.
25 So sagt er auch bei Hosea:
»Ich werde die Menschen ›mein Volk‹ nennen,
die nicht mein Volk waren.
Und die Frau, die nicht geliebt war,
nenne ich ›meine geliebte Frau‹.
26 Und an dem Ort, wo man zu ihnen gesagt hat:
›Ihr seid nicht mein Volk‹ –
dort wird man sie ›Kinder des lebendigen Gottes‹ nennen.«
27 Und Jesaja verkündet laut über Israel:
»Die Israeliten können so zahlreich sein
wie der Sand am Meer.
Dennoch wird nur ein kleiner Rest von ihnen gerettet.
28 Denn der Herr wird auf der Erde
sein Wort in die Tat umsetzen: Er wird Israel retten,
aber gleichzeitig wird er es zurechtstutzen.«
29 Es ist so, wie Jesaja es vorhergesagt hat:
»Hätte der Herr Zebaot
keine Nachkommen von uns übrig gelassen,
wäre es uns wie Sodom ergangen.
Wir hätten das Schicksal von Gomorra geteilt.«

Bibelsonntag 2026

Am Bibelsonntag, 30. August 2026, steht der Anfang des Markus-Evangeliums im Zentrum: «Das Reich Gottes ist nahe!» (Markus 1,15). Diese Botschaft Jesu lädt dazu ein, Hoffnung zu schöpfen, neue Perspektiven zu entdecken und dem Evangelium zu vertrauen – gerade in herausfordernden Zeiten. Das Dossier mit Hintergrundinformationen, Impulsen für Gottesdienst und Gemeindearbeit befindet sich derzeit in Bearbeitung und wird in Kürze hier veröffentlicht. Der Kollektenaufruf können Sie hier bereits sehen.

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