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Judit 7,1-10

7,1 Am nächsten Tag befahl Holofernes seinem Heer, gegen Betulia hinaufzuziehen. 2 Und er hatte hundertzwanzigtausend Mann zu Fuss und zwölftausend Reiter, dazu die Hilfstruppen, die er in den unterworfenen Gebieten ausgehoben und die man ihm aus der gesamten waffenfähigen Jugend der Länder und Städte zugeführt hatte. 3 Dies ganze Heer rüstete sich zum Kampf gegen Israel; sie zogen am Abhang des Gebirges entlang bis zu einer Anhöhe; von dort sieht man Dotan und blickt von Belma bis Chelmon, das gegenüber Jesreël liegt. 4 Als nun die Israeliten das grosse Heer der Assyrer sahen, warfen sie sich auf die Erde, streuten sich Asche aufs Haupt und beteten alle miteinander, dass der Gott Israels seine Barmherzigkeit beweisen wolle an seinem Volk. 5 Dann nahmen sie ihre Waffen und besetzten die Engpässe der Gebirgswege und bewachten sie Tag und Nacht. 6 Als aber Holofernes um die Stadt herumzog, entdeckte er südlich davon eine Quelle, die durch eine Wasserleitung in die Stadt floss. Diese Wasserleitung liess er zerstören. 7 Sie hatten jedoch unweit der Mauer kleine Quellen, aus denen sie heimlich Wasser holen wollten; doch war es nicht genug, um den Durst damit zu stillen. 8 Doch die Ammoniter und Moabiter kamen zu Holofernes und sagten: 9 Die Israeliten wagen nicht, offen zum Kampf anzutreten, sondern sie verteidigen das Gebirge und befestigen die Hügel, an deren Steilhang sie sitzen. 10 Damit du sie aber kampflos überwinden kannst, lass nur die Quellen bewachen, sodass sie kein Wasser holen können; dann müssen sie ohne Schwertstreich sterben oder die Not bringt sie dazu, ihre Stadt zu übergeben, von der sie meinen, dass man sie nicht erobern kann, weil sie in den Bergen liegt.

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Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel, erhältlich im bibelshop.ch

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Bibeltext 26.09.2016

Judit 7,1-10 7,1 Am nächsten Tag befahl Holofernes seinem Heer, gegen Betulia hinaufzuziehen. 2 Und er hatte hundertzwanzigtausend Mann zu Fuss und zwölftausend Reiter, (...)

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