: Ausstellung Flüchtlinge
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Lukas 13,10-17

10 Einmal sprach Jesus am Sabbat* in einer Synagoge*. 11 Nun war dort eine Frau, die schon achtzehn Jahre lang von einem bösen Geist* geplagt wurde, der sie krank machte. Sie war verkrümmt und konnte sich nicht mehr aufrichten. 12 Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sagte zu ihr: »Frau, du sollst deine Krankheit los sein!« 13 Und er legte ihr die Hände auf. Sofort richtete sie sich auf und pries Gott. 14 Da griff der Synagogenvorsteher* ein. Er ärgerte sich, dass Jesus die Frau ausgerechnet am Sabbat geheilt hatte, und sagte zu der Menge: »Die Woche hat sechs Tage zum Arbeiten. Also kommt an einem Werktag, um euch heilen zu lassen, aber nicht am Sabbat.« 15 Der Herr erwiderte ihm: »Ihr Scheinheiligen! Jeder von euch bindet doch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Futterkrippe los und führt ihn zur Tränke. 16 Aber diese Frau hier, die eine Tochter Abrahams* ist – achtzehn Jahre lang hielt sie der Satan* gebunden, und sie sollte nicht an einem Sabbat von dieser Fessel befreit werden dürfen?« 17 Als Jesus das sagte, mussten alle seine Gegner sich geschlagen geben. Aber die ganze große Menge freute sich über all die wunderbaren Taten, die Jesus vollbrachte.

Aus dem Bibelleseplan 2017, hier herunterladen oder als APP im iTunes-Store, Google Store oder Windows Store.
Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel, erhältlich im bibelshop.ch

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Kontakt:
Esther Boder

Ausstellungen und Administration
Spitalstrasse 12
Postfach, 2501 Biel

esther.boder(at)die-bibel.ch

+41 (0)32 327 20 26

Bibeltext 26.09.2017

Lukas 13,10-17 10 Einmal sprach Jesus am Sabbat* in einer Synagoge*. 11 Nun war dort eine Frau, die schon achtzehn Jahre lang von einem bösen Geist* geplagt wurde, der sie (...)

Flüchtlinge in der Bibel und heute

In der Wanderausstellung Gott hat den Fremdling lieb der Schweizerischen Bibelgesellschaft geht es um Migranten und Flüchtlinge. Die Ausstellung kann von Kirchgemeinden, kirchlichen Werken und anderen Institutionen, die sich mit dem Thema Migration befassen, geliehen werden.

In der Ausstellung mit dem Titel Gott hat den Fremdling lieb – Biblische Herausforderungen zum Umgang mit Fremden werden Flüchtlings-Schicksale aus der Bibel mit denjenigen von heutigen Flüchtlingen verglichen.

Im ersten Teil werden die Schicksale „prominenter“ Fremder in der Bibel nachgezeichnet. Abraham und Sara, die Zeit ihres Lebens Migranten sein werden, stehen am Anfang. Josef kommt – von seinen Brüdern verraten und verkauft – durch Schlepper nach Ägypten. Seine Begabungen und die Offenheit der Einheimischen lassen ihn zu einem Beispiel gelungener Integration werden. Eines der kürzesten Bücher der Bibel, das Buch Rut, erzählt in eindrücklicher Weise davon, wie eine Fremde gastlich aufgenommen wird.

Von bleibender Aktualität sind die biblischen Gebote zum Schutz des Fremden. Diesen geht ein zweiter Teil der Ausstellung nach. Im dritten Teil wird das biblische Konzept der Gastfreundschaft beleuchtet, beginnend bei der Begegnung Abrahams mit den drei Fremden bis zu den Emmaus-Jüngern im Neuen Testament, die Jesus begegnen.

Bibelworte, die zur Fremdenfreundlichkeit einladen, sind im unteren Teil der Ausstellungstafeln zu sehen. Grafisch dargestellt ist auf den Tafeln auch der schwierige und oftmals traumatisierende Weg zeitgenössischer Flüchtlinge.

Die Ausstellung wurde ursprünglich von der Österreichischen Bibelgesellschaft konzipiert und realisiert. Sie wurde nun von der SB auf die hiesigen Verhältnisse angepasst und gleichzeitig in die französische Sprache übersetzt.

  • Ansprechperson: Esther Boder
    Schweizerische Bibelgesellschaft, Spitalstrasse 12, 2501 Biel-Bienne   
  • Telefon: 032 327 20 26
  • E-Mail: esther.boder@die-bibel.ch 
  • Zielgruppe: Kirchgemeinden, Pfarreien, kirchliche Werke, Schulen und andere Institutionen, die sich mit dem Thema Migration befassen.
  • Ziel der Ausstellung: Kirchen engagieren sich seit Jahrzehnten in Migrationsfragen. Die Schweizerische Bibelgesellschaft will mit dieser Ausstellung einen aktiven Beitrag zur Akzeptanz und Wertschätzung im Umgang mit Fremden leisten. Sie will dazu beitragen, die Sicht von Fremden unter uns heute, insbesondere von Flüchtlingen und Migranten, neu zu bedenken.

Dossier mit detaillierter Beschreibung der Ausstellung
Reservationsformular

Wo Sie die Ausstellung in den nächsten Monaten sehen können: weiter ...

Begleitmaterial

Broschüre Gott hat den Fremdling lieb: Die 68-seitige Broschüre beinhaltet sämtliche Texte und Bilder der gleichnamigen Ausstellung, ergänzt mit Stimmen von Fremden aus der Broschüre On the road ... .

Preis: CHF 5.50 / Exemplar

Broschüre Ich bin wie sie: Die biblischen Texte in dieser 60-seitigen Broschüre thematisieren unterschiedliche Aspekte des Frausein. Es gibt sie in den Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch, Arabisch, Russisch und Farsi.

Preis: CHF 3.50 / Exemplar

Broschüre On the road: Die 94-seitige Broschüre nimmt in sieben Kapiteln die verschiedenen Stationen im Leben eines Migranten und Flüchtlings auf. Es gibt sie in den Sprachen Französisch, Englisch, Spanisch, Chinesisch, Arabisch, Farsi und Türkisch.

Preis: CHF 6.- / Exemplar

Bei der Ausstellung sind 10 Exemplare der Broschüre Ich bin wie sie und 10 Exemplare von on the road inbegriffen.

Realisiert wurde das Inland-Projekt "Migration aus biblischer Sicht" mit freundlicher Unterstützung von:

Evangelisch-Reformierte Kirche St. Gallen

Evangelisch-Methodistische Kirche Schweiz

Reformierte Landeskirche Aargau

  Evangelisch-Reformierte Kirche BE-JU-SO

Evangelisch-Reformierte Kirche Solothurn

Christkatholische Kirche Schweiz