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Matthäus 14,13-21

13 Als das Jesus hörte, fuhr er von dort weg in einem Boot in eine einsame Gegend allein. Und als das Volk das hörte, folgte es ihm zu Fuß aus den Städten. 14 Und Jesus stieg aus und sah die große Menge; und sie jammerten ihn und er heilte ihre Kranken. 15 Am Abend aber traten seine Jünger zu ihm und sprachen: Die Gegend ist öde und die Nacht bricht herein; lass das Volk gehen, damit sie in die Dörfer gehen und sich zu essen kaufen. 16 Aber Jesus sprach zu ihnen: Es ist nicht nötig, dass sie fortgehen; gebt ihr ihnen zu essen. 17 Sie sprachen zu ihm: Wir haben hier nichts als fünf Brote und zwei Fische. 18 Und er sprach: Bringt sie mir her! 19 Und er ließ das Volk sich auf das Gras lagern und nahm die fünf Brote und die zwei Fische, sah auf zum Himmel, dankte und brach's und gab die Brote den Jüngern, und die Jünger gaben sie dem Volk. 20 Und sie aßen alle und wurden satt und sammelten auf, was an Brocken übrig blieb, zwölf Körbe voll. 21 Die aber gegessen hatten, waren etwa fünftausend Mann, ohne Frauen und Kinder.

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Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel, erhältlich im bibelshop.ch

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Kontakt:
Eva Thomi
Geschäftsführerin
Internationale Zusammenarbeit
Spitalstrasse 12, 2501 Biel

eva.thomi(at)die-bibel.ch
+41 (0)32 327 20 27

Honduras auf einen Blick

Honduras ist nach Haiti eines der ärmsten Länder Mittelamerikas. Jedes Jahr wandern viele Honduraner ins Ausland aus, vornehmlich in die USA. Aufgrund der fehlenden binnenwirtschaftlichen Impulse ist keine Besserung der Wirtschaft oder Verminderung der Armut in Sicht.

Bevölkerung: 8,1 Millionen

Amtssprache: Spanisch. Weiter werden indianische Sprachen gesprochen

Religion: Katholiken (römisch-katholisch) 97 %, Protestantische Minderheit

Alphabetisierung: Frauen 76,3 %, Männer 76,1 %

Lebenserwartung: Frauen 72,4 Jahre, Männer 68,9 Jahre

Quellen: worldstat.info

Botschaft mit Zukunft

Honduras ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. Gewalttätige Jugendbanden terrorisieren ganze Stadtviertel.

Die Ausbeutung durch den Bananenexport und die Militärputsche haben das Land zum Armenhaus gemacht: Achtzig Prozent der Bevölkerung leben an oder unter der absoluten Armutsgrenze. Honduras ist, zumindest was die Städte betrifft, eines der unsichersten Länder Lateinamerikas geworden. Täglich berichten Zeitungen über Morde, Überfälle, Vergewaltigungen, Einbrüche und Entführungen. Ein riesiges Problem sind auch die aus Armut und Hoffnungslosigkeit entstandenen Jugendbanden, die sogenannten „Maras“, die vor allem in den Armenvierteln der Hauptstadt Tegucigalpa aktiv sind.

Aufzeigen von neuen Perspektiven

Die „Maras“ sind einer der Schwerpunkte der bibelgesellschaftlichen Arbeit in Honduras: Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit anderen christlichen Organisationen wie dem „Ministerio Juvenil Christiano de Honduras“ (Christliche Jugendbewegung), dem Bibellesebund, der evangelischen Allianz sowie der römisch-katholischen Kirche. Die jungen Menschen sollen durch die Vermittlung der biblischen Botschaft vor dem Eintritt in eine Jugendbande gewarnt und den Aussteigewilligen einen Weg jenseits der Gewalt aufgezeigt werden.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Prävention an den Grundschulen: In den wöchentlichen Bibelstunden erhalten die Kinder altersgerechte biblische Materialien, welche in Zusammenarbeit mit den freiwilligen, pädagogisch geschulten Unterrichtenden erarbeitet werden. Ausgehend von biblischen Texten setzen sich die Kinder jeweils mit ethischen Themen auseinander und tauschen Erfahrungen aus. Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen mit neuen Perspektiven vertraut zu machen.

Die Arbeit mit und für die sozial gefährdeten Kinder in Honduras kann dank der Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender weitergeführt werden. Für ihre Hilfe und ihre Gebete danken wir herzlich.

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