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Psalm 23

23,1 Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. 2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. 3 Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. 4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. 5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. 6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Aus dem Bibelleseplan 2015, hier herunterladen oder als APP im iTunes-Store.
Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel, erhältlich im bibelshop.ch

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Kontakt:
Eva Thomi
Geschäftsführerin
Internationale Zusammenarbeit
Spitalstrasse 12, 2501 Biel

eva.thomi(at)die-bibel.ch
+41 (0)32 327 20 27

Honduras auf einen Blick

Honduras ist nach Haiti eines der ärmsten Länder Mittelamerikas. Jedes Jahr wandern viele Honduraner ins Ausland aus, vornehmlich in die USA. Aufgrund der fehlenden binnenwirtschaftlichen Impulse ist keine Besserung der Wirtschaft oder Verminderung der Armut in Sicht.

Bevölkerung: 8,1 Millionen

Amtssprache: Spanisch. Weiter werden indianische Sprachen gesprochen

Religion: Katholiken (römisch-katholisch) 97 %, Protestantische Minderheit

Alphabetisierung: Frauen 76,3 %, Männer 76,1 %

Lebenserwartung: Frauen 72,4 Jahre, Männer 68,9 Jahre

Quellen: worldstat.info

Botschaft mit Zukunft

Honduras ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. Gewalttätige Jugendbanden terrorisieren ganze Stadtviertel.

Die Ausbeutung durch den Bananenexport und die Militärputsche haben das Land zum Armenhaus gemacht: Achtzig Prozent der Bevölkerung leben an oder unter der absoluten Armutsgrenze. Honduras ist, zumindest was die Städte betrifft, eines der unsichersten Länder Lateinamerikas geworden. Täglich berichten Zeitungen über Morde, Überfälle, Vergewaltigungen, Einbrüche und Entführungen. Ein riesiges Problem sind auch die aus Armut und Hoffnungslosigkeit entstandenen Jugendbanden, die sogenannten „Maras“, die vor allem in den Armenvierteln der Hauptstadt Tegucigalpa aktiv sind.

Aufzeigen von neuen Perspektiven

Die „Maras“ sind einer der Schwerpunkte der bibelgesellschaftlichen Arbeit in Honduras: Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit anderen christlichen Organisationen wie dem „Ministerio Juvenil Christiano de Honduras“ (Christliche Jugendbewegung), dem Bibellesebund, der evangelischen Allianz sowie der römisch-katholischen Kirche. Die jungen Menschen sollen durch die Vermittlung der biblischen Botschaft vor dem Eintritt in eine Jugendbande gewarnt und den Aussteigewilligen einen Weg jenseits der Gewalt aufgezeigt werden.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Prävention an den Grundschulen: In den wöchentlichen Bibelstunden erhalten die Kinder altersgerechte biblische Materialien, welche in Zusammenarbeit mit den freiwilligen, pädagogisch geschulten Unterrichtenden erarbeitet werden. Ausgehend von biblischen Texten setzen sich die Kinder jeweils mit ethischen Themen auseinander und tauschen Erfahrungen aus. Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen mit neuen Perspektiven vertraut zu machen.

Die Arbeit mit und für die sozial gefährdeten Kinder in Honduras kann dank der Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender weitergeführt werden. Für ihre Hilfe und ihre Gebete danken wir herzlich.

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