: Honduras
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1 Makkabäer 1,43-68

43 Antiochus liess ein Gebot an sein ganzes Königreich ausgehen, dass nur noch ein einziges Volk sein sollte. 44 Da gaben alle Völker ihre Gesetze auf und willigten in das Wort des Königs Antiochus ein. 45 Und auch viele aus Israel willigten ein und opferten den Götzen und entheiligten den Sabbat. 46 Antiochus sandte auch Briefe nach Jerusalem und in alle Städte Judas; in ihnen gebot er, dass sie die Gebräuche der Heiden annehmen, 47 die Brandopfer, Speisopfer und Sündopfer im Heiligtum einstellen, 48 Sabbate und andere Feste abschaffen, 49 das Heiligtum und das heilige Volk Israel entheiligen, 50 Altäre, Tempel und Götzenbilder errichten, Schweinefleisch und andere unreine Tiere opfern sollten. 51 Auch die Beschneidung verbot er und gebot, die Leute an alle Unreinheiten und heidnischen Bräuche zu gewöhnen, damit sie Gottes Gesetz vergessen und seine Rechtsordnungen abschaffen sollten. 52 Und wer dem König Antiochus nicht gehorsam sein würde, den sollte man töten. 53 Dies Gebot liess er ausgehen durch sein ganzes Königreich und setzte Amtleute ein, die das ganze Volk zwingen sollten, dies zu halten. 54 Die befahlen den Städten Judas zu opfern. 55 Viele aus dem Volk schlossen sich denen an, die Gottes Gesetz verlassen hatten. 56 Lauter gottlosen Frevel trieben sie im Lande und verjagten das Volk Israel, sodass es sich an verborgenen Fluchtorten verstecken musste. 57 Im 145. Jahr, am fünfzehnten Tage des Monats Kislew, liess König Antiochus das Gräuelbild der Verwüstung auf Gottes Altar setzen und in allen Städten Judas Altäre errichten, 58 damit man öffentlich auf dem Markt und jeder vor seinem Haus räucherte und opferte; 59 auch liess er die Bücher des Gesetzes Gottes zerreissen und verbrennen 60 und alle, bei denen man die Bücher des Bundes Gottes fand, und alle, die Gottes Gesetz hielten, totschlagen. 61 So liessen sie Monat für Monat ihre Kraft an den Israeliten aus, die in den Städten entdeckt wurden. 62 Am fünfundzwanzigsten Tage des Monats opferten sie auf dem Altar, der auf dem Altar des Herrn stand. 63 Die Frauen, die ihre Söhne hatten beschneiden lassen, wurden getötet, wie Antiochus befohlen hatte; 64 man hängte ihnen die Knäblein an den Hals überall in ihren Häusern und tötete auch die, die sie beschnitten hatten. 65 Aber viele vom Volk Israel blieben standhaft und wollten nichts Unreines essen 66 und liessen sich lieber töten, als sich durch Speisen unrein zu machen, 67 und wollten nicht vom heiligen Gesetz Gottes abfallen; darum wurden sie umgebracht. 68 So lag Gottes Zorn auf Israel.

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Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel, erhältlich im bibelshop.ch

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Kontakt:
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Bibeltext 01.09.2016

1 Makkabäer 1,43-68 43 Antiochus liess ein Gebot an sein ganzes Königreich ausgehen, dass nur noch ein einziges Volk sein sollte. 44 Da gaben alle Völker ihre Gesetze auf und (...)

Honduras auf einen Blick

Honduras ist nach Haiti eines der ärmsten Länder Mittelamerikas. Jedes Jahr wandern viele Honduraner ins Ausland aus, vornehmlich in die USA. Aufgrund der fehlenden binnenwirtschaftlichen Impulse ist keine Besserung der Wirtschaft oder Verminderung der Armut in Sicht.

Bevölkerung: 8,1 Millionen

Amtssprache: Spanisch. Weiter werden indianische Sprachen gesprochen

Religion: Katholiken (römisch-katholisch) 97 %, Protestantische Minderheit

Alphabetisierung: Frauen 76,3 %, Männer 76,1 %

Lebenserwartung: Frauen 72,4 Jahre, Männer 68,9 Jahre

Quellen: worldstat.info

Botschaft mit Zukunft

Honduras ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. Gewalttätige Jugendbanden terrorisieren ganze Stadtviertel.

Die Ausbeutung durch den Bananenexport und die Militärputsche haben das Land zum Armenhaus gemacht: Achtzig Prozent der Bevölkerung leben an oder unter der absoluten Armutsgrenze. Honduras ist, zumindest was die Städte betrifft, eines der unsichersten Länder Lateinamerikas geworden. Täglich berichten Zeitungen über Morde, Überfälle, Vergewaltigungen, Einbrüche und Entführungen. Ein riesiges Problem sind auch die aus Armut und Hoffnungslosigkeit entstandenen Jugendbanden, die sogenannten „Maras“, die vor allem in den Armenvierteln der Hauptstadt Tegucigalpa aktiv sind.

Aufzeigen von neuen Perspektiven

Die „Maras“ sind einer der Schwerpunkte der bibelgesellschaftlichen Arbeit in Honduras: Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit anderen christlichen Organisationen wie dem „Ministerio Juvenil Christiano de Honduras“ (Christliche Jugendbewegung), dem Bibellesebund, der evangelischen Allianz sowie der römisch-katholischen Kirche. Die jungen Menschen sollen durch die Vermittlung der biblischen Botschaft vor dem Eintritt in eine Jugendbande gewarnt und den Aussteigewilligen einen Weg jenseits der Gewalt aufgezeigt werden.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Prävention an den Grundschulen: In den wöchentlichen Bibelstunden erhalten die Kinder altersgerechte biblische Materialien, welche in Zusammenarbeit mit den freiwilligen, pädagogisch geschulten Unterrichtenden erarbeitet werden. Ausgehend von biblischen Texten setzen sich die Kinder jeweils mit ethischen Themen auseinander und tauschen Erfahrungen aus. Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen mit neuen Perspektiven vertraut zu machen.

Die Arbeit mit und für die sozial gefährdeten Kinder in Honduras kann dank der Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender weitergeführt werden. Für ihre Hilfe und ihre Gebete danken wir herzlich.

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