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Matthäus 8,18-22

18 Als aber Jesus die Menge um sich sah, befahl er, hinüber ans andre Ufer zu fahren. 19 Und es trat ein Schriftgelehrter herzu und sprach zu ihm: Meister, ich will dir folgen, wohin du gehst. 20 Jesus sagt zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege. 21 Und ein anderer unter den Jüngern sprach zu ihm: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. 22 Aber Jesus spricht zu ihm: Folge du mir und lass die Toten ihre Toten begraben!

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Bibelübersetzung: Gute Nachricht Bibel, erhältlich im bibelshop.ch

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Kontakt:
Eva Thomi
Geschäftsführerin
Internationale Zusammenarbeit
Spitalstrasse 12, 2501 Biel

eva.thomi(at)die-bibel.ch
+41 (0)32 327 20 27

Honduras auf einen Blick

Honduras ist nach Haiti eines der ärmsten Länder Mittelamerikas. Jedes Jahr wandern viele Honduraner ins Ausland aus, vornehmlich in die USA. Aufgrund der fehlenden binnenwirtschaftlichen Impulse ist keine Besserung der Wirtschaft oder Verminderung der Armut in Sicht.

Bevölkerung: 8,1 Millionen

Amtssprache: Spanisch. Weiter werden indianische Sprachen gesprochen

Religion: Katholiken (römisch-katholisch) 97 %, Protestantische Minderheit

Alphabetisierung: Frauen 76,3 %, Männer 76,1 %

Lebenserwartung: Frauen 72,4 Jahre, Männer 68,9 Jahre

Quellen: worldstat.info

Botschaft mit Zukunft

Honduras ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. Gewalttätige Jugendbanden terrorisieren ganze Stadtviertel.

Die Ausbeutung durch den Bananenexport und die Militärputsche haben das Land zum Armenhaus gemacht: Achtzig Prozent der Bevölkerung leben an oder unter der absoluten Armutsgrenze. Honduras ist, zumindest was die Städte betrifft, eines der unsichersten Länder Lateinamerikas geworden. Täglich berichten Zeitungen über Morde, Überfälle, Vergewaltigungen, Einbrüche und Entführungen. Ein riesiges Problem sind auch die aus Armut und Hoffnungslosigkeit entstandenen Jugendbanden, die sogenannten „Maras“, die vor allem in den Armenvierteln der Hauptstadt Tegucigalpa aktiv sind.

Aufzeigen von neuen Perspektiven

Die „Maras“ sind einer der Schwerpunkte der bibelgesellschaftlichen Arbeit in Honduras: Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit anderen christlichen Organisationen wie dem „Ministerio Juvenil Christiano de Honduras“ (Christliche Jugendbewegung), dem Bibellesebund, der evangelischen Allianz sowie der römisch-katholischen Kirche. Die jungen Menschen sollen durch die Vermittlung der biblischen Botschaft vor dem Eintritt in eine Jugendbande gewarnt und den Aussteigewilligen einen Weg jenseits der Gewalt aufgezeigt werden.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Prävention an den Grundschulen: In den wöchentlichen Bibelstunden erhalten die Kinder altersgerechte biblische Materialien, welche in Zusammenarbeit mit den freiwilligen, pädagogisch geschulten Unterrichtenden erarbeitet werden. Ausgehend von biblischen Texten setzen sich die Kinder jeweils mit ethischen Themen auseinander und tauschen Erfahrungen aus. Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen mit neuen Perspektiven vertraut zu machen.

Die Arbeit mit und für die sozial gefährdeten Kinder in Honduras kann dank der Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender weitergeführt werden. Für ihre Hilfe und ihre Gebete danken wir herzlich.

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